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Die Firmenwagen Privatnutzung – der Vorab-Check

Allem voran: Sie als Arbeitgeber entscheiden, ob Ihre Angestellten den Dienstwagen privat nutzen dürfen. Ihre Erlaubnis entscheidet. Für Sie als Arbeitnehmer gilt: immer als erstes den Chef fragen. Einen gesetzlichen Anspruch auf ein Dienstfahrzeug gibt es nicht. Haben Sie nicht die ausdrückliche Genehmigung des Vorgesetzten, kommt es zu Schwierigkeiten – mit dem Arbeitgeber und dem Fiskus. Überlegen Sie sich vorher, in welchem Umfang nutzen Sie das Dienstfahrzeug privat. Ist es lediglich für die Fahrt vom Wohnort in die Betriebsstätte und wieder zurück gedacht? Oder möchten Sie auch in den Urlaub mit dem Fahrzeug? Wie viele Kilometer fahren Sie geschätzt im Jahr mit dem Wagen – und wie ist er versichert? Was passiert bei einem Unfall, wer zahlt was? Weiterer wichtiger Punkt: wer darf den Wagen fahren.

5 wichtige Punkte für den Vorab-Check:

  • erlaubt der Arbeitgeber die Privatnutzung des Firmenwagens?
  • wofür und wie nutzen Sie das Dienstfahrzeug privat?
  • sollen Urlaubsreisen einbezogen werden, ist die Auslandsnutzung gestattet?
  • wer fährt den Wagen?
  • wie ist das Fahrzeug versichert?

Der Weg ist das Ziel – privat oder betrieblich?

Für Sie als Unternehmer oder Chef wichtig: gilt das Dienstauto bei Privatnutzung noch als Firmenfahrzeug? Generell ja, wenn die betrieblichen Fahrten mehr als 50% ausmachen. Bei unter der Hälfte bis zu 10 Prozent melden Sie das Fahrzeug als “gewillkürt” bei der Steuer an. Bei unter 10% betrieblichem Nutzen gilt das Auto als Privatfahrzeug.

Manche Fahrten sind klar einzuschätzen, andere wiederum schwieriger. Klar, das Ausliefern an den Kunden, der Termin vor Ort bei der Bank, das Treffen mit den Geschäftspartnern, diese Strecken sind rein betrieblich. “Geschäftliche Gründe” ist hier das Zauberwort. Freunde oder Verwandte besuchen ist dann ebenso Privatvergnügen wie die Tochter zum Fußballtraining bringen oder den Wocheneinkauf erledigen. Auch die Urlaubsreise und der Wochenendausflug sind einwandfrei privat. Da es solche Fälle gibt: auch Geschäftsfahrten für andere Unternehmen gelten als Privatfahrt. Mischfahrten sind aufzusplitten in betrieblichen und privaten Anteil.

Sixt Dienstwagen Volvo

Private Vorteile – Steuern zahlen!

Das Finanzamt findet Privatnutzung des Firmenwagens richtig gut, führt dies doch zu erhöhten Steuereinnahmen da eine Erhöhung der Bemessungsgrundlage für Lohnsteuer und Sozialversicherungsabgabe einhergeht. Der Firmenwagen ist ein geldwerter Vorteil, der für den Arbeitnehmer steuerlich fällig wird. Allgemein rechnet der Fiskus nach der 0,8%-Regelung ab, mit der pauschalen Methode. Die Prozent stehen hierbei für 0,8% des Anschaffungspreises – Bonusausstattung mit angesetzt, Mehrwertsteuer ausgelassen. Liegt ein Firmenwagen bei 25.000 CHF inklusive Zusatzausstattungen, erhöht sich das Gehalt um 0,8% als geldwerter Vorteil, also 200 CHF, die einkommenserhöhend und somit einkommenssteuer- und sozialabgabenpflichtig sind. Einschränkungen gibt es bei der Fahrzeugwahl: ein als „zu luxuriös“ verstandener Firmenwagen wird gegebenenfalls lediglich anteilig als Dienstwagen anerkannt, die Regelungen hierfür obliegen den Kantonen. Der Mindestbeitrag des Arbeitnehmers beträgt CHF 150,00 pro Monat.

Alternativ greifen Sie auf die kilometergenaue Abrechnung der Privatnutzung Ihres Firmenwagens per Bordbuch zu, die effektive Methode. Etwas aufwändiger, aber gerade für Vielfahrer interessant. Anhand dessen werden Dienst- und Privatfahrten akkurat getrennt und nach Anteil die jährlichen Kosten aufgeteilt. Nähere Informationen haben wir hier für Sie zusammengestellt: Bordbuch für den Firmenwagen – die richtige Lösung für Sie?

Vamos a la playa – mit dem Dienstwagen verreisen

Ihre Urlaubspläne: mit den Freunden im Dienstauto nach Griechenland? Fahrt bis Athen und dann mit der Fähre weiter, dank mehreren Fahrern keine große Herausforderung. Inklusive Dachgepäckträger für die Tauchausrüstung – die Betriebskosten gehen ja auf die Firma. Doch Vorsicht. Hier gilt: was ist vereinbart und schriftlich hinterlegt? Verderben Sie sich nicht Ihren Traumurlaub und die entspannte Zeit mit viel Ärger hintenraus. Gut durchdacht sind Sie auf der sicheren Seite. Wir bereiten Sie vor, so dass keine Fragen offen bleiben.

In den Himmel gestreckte Hände im roten Cabrio

Ist die Urlaubsfahrt erlaubt?

Kein Problem für die Steuer – wenn der Arbeitsvertrag mitspielt. Ist in diesem eine generelle Privatnutzung ausgeschlossen fahren Sie mit dem Dienstwagen besser nicht in den Urlaub. Aber auch wenn der Arbeitgeber die Privatnutzung des Firmenwagens gestattet, ist dies noch kein Freifahrtschein, auch er definiert, welche Fahrten okay sind – und auf welche Sie verzichten. Regionale Einschränkungen seitens des Arbeitgebers können gelten, beispielsweise für das Ausland. Ist im gewünschten Urlaubsland Autodiebstahl weit verbreitet? Oder vermehrt mit Verkehrsunfällen zu rechnen? Oder sogar nur eine Inlandnutzung oder begrenzter Auslandsnutzen in den vereinbarten Bedingungen? Dann buchen Sie lieber einen Mietwagen für die geplante Reise. Weiterhin sind Sonderregelungen möglich, vereinbaren Sie mit Ihrem Arbeitgeber eine höhere Selbstbeteiligung, damit nehmen Sie ihm manche Bedenken. Auch ein Fahrzeugcheck vor der Reise und ein Auslandsschutzbrief helfen dabei.

Die Kilometerfrage

Mercedes Dashboard helle Ausstattung

Geregelt durch die Nutzungsregeln des Firmenwagen-Überlassungsvertag. Sind die Kilometer hier über das Jahr begrenzt, gilt das auch für den Urlaub – oder es drohen Nachzahlungen. Sind Kilometer frei, entsteht kein Nachteil durch die Reise. Aus steuerlicher Sicht ist es unerheblich, ob die Privatfahrten im In- oder Ausland geleistet werden. Eine Sonderregelung gibt es für den Urlaub beim Nutzen eines Bordbuchs. Sie müssen nicht jede einzelne Strecke eintragen, als Nachweis reicht bereits der Kilometerstand bei Abreise und der bei der Rückkehr. Bei Abrechnen durch die 0,8%-Methode brauchen Sie nichts weiter beachten. Hier steht dem Griechenland-Trip nichts im Wege.

Maut und Vignette – geldwerter Vorteil?

blauer Audi fährt durch Tunnel

Checken Sie die Regelung vorab gegen: zahlt der Arbeitgeber generell oder bleiben die Kosten für eine ausschließliche Privatfahrt bei Ihnen? Schließlich brauchen Sie für Ihre Reise die Vignette für Slowenien und zahlen in Kroatien auf einigen Tunneln und Brücken Maut. Und hier ist auch der Fiskus im Spiel: zahlt die Firma, ist dies ein geldwerter Vorteil! Diesen müssen Sie versteuern, von daher unser Tipp: Vignette und Maut auf der Urlaubsreise besser aus der eigenen Tasche zahlen.

Fahrerwechsel

Klingt nach einem guten Plan – kann aber auch schief gehen. Bitte schauen Sie in Ihre Unterlagen, wer zum Fahren Ihres Firmenwagens im Urlaub berechtigt ist. Das heißt: wenn die Regularien nur Sie und gegebenenfalls den Ehepartner vorsehen, gilt das auch für den Urlaub. Die Nutzungsbeschränkungen in der Dienstwagenüberlassung gilt hier. Für die Griechenlandreise heißt das: der gute Freund darf Sie nicht am Steuer ablösen, wenn er nicht in Ihren Unterlagen als Fahrer angegeben ist.

Dachgepäckträger & Firmenwagen?

Camper liegt in Hängematte

Ein Dachgepäckträger ist super, passt doch alles rein, was mit in den Urlaub soll. Doch bitte nur beim privaten, eigenen Wagen. Für die Urlaubsreise mit dem Firmenwagen muss der Dachgepäckträger in der Garage bleiben.

Sicher ist sicher: die Auslandsfahrerlaubnis

Holen Sie sich diese von Ihrem Arbeitgeber ein. Sie bestätigt, dass Ihre Firma den Wagen nutzt und Sie berechtigt sind diesen zu fahren. Kennzeichen, Fahrzeug-ID-Nummer sowie Ihre persönlichen Daten sollen enthalten sein. Optional fügen Sie einen europäischen Unfallbericht anbei, dieser hilft Ihnen, falls unterwegs nach Griechenland doch etwas passieren sollte. Unterschrieben von beiden Parteien sichert er Sie ab.

Beachten Sie diese Checkliste, dann steht der unbeschwerten Privatnutzung Ihres Firmenwagens nichts mehr im Wege.

Sie haben noch keinen Dienstwagen? Dann schauen Sie doch einfach mal bei unserer Firmenkunden-Flotte vorbei und registrieren Sie sich, um Firmenkunden-Rabatte zu sichern.

Bordbuch führen für den Firmenwagen – die richtige Lösung für Sie?

Steuerrecht ist nicht jedermanns Steckenpferd. Auch nicht, wenn es um die heißgeliebten Pferdestärken geht, die uns täglich von A nach B bringen, vielleicht sogar über C und D. Sie sind sich unschlüssig, wie Sie den Firmenwagen noch vorteilhafter Nutzen? Und dennoch im rechtlichen Rahmen bleiben? Finden Sie hier alles Wissenswerte zur Privatnutzung ihres Dienstfahrzeuges.

Inhalt

1. Nutzung Dienstwagen privat
2. 0,8% Regelung oder Bordbuch
3. Fahrtenbuch – digital oder analog?
4. Bordbuch – das muss rein
5. Bitte nicht machen – die Dont’s des Fahrtenbuchs

Nutzung Dienstwagen privat

Der Fiskus spricht von geldwerten Vorteil – Sie und Ihre Mitarbeiter eher von neuer Mobilität. Warum einen Privatwagen extra kaufen, wenn der schicke BMW X3 Dienstwagen außerhalb der Geschäftszeiten eh ungenutzt im Hof steht? In vielen Branchen ein Statussymbol, nutzen Angestellte ebenso wie Unternehmer und Selbstständige den Mercedes, Audi oder sogar Maserati privat. Dienstwagen liegen im Trend: immer mehr Arbeitnehmer wünschen sich Zusatzleistungen. Und verzichten hierfür sogar auf einen Teil des Gehaltes. Wie das Innovationsmagazin impulse meldet, würde die Generation Y für einen Dienstwagen auf 11 Prozent des Gehaltes verzichten! Wenn Sie Ihren Mitarbeitern noch keinen Firmenwagen anbieten, wie wäre es mit einem als Alternative zur Gehaltserhöhung? Übrigens: auch wenn der Chef einen BMW X5, Audi A6 oder Mercedes-Benz C-Klasse fährt gibt es bei Sixt alle Fahrzeugkategorien auch für Businesskunden. Zu Businesstarifen natürlich. VW up!, Opel Adam oder Renault Kangoo Rapid Maxi Kleintransporter – in unserer Firmenkunden-Flotte ist für jeden das richtige dabei.

Doch ab wann ist ein Firmenwagen ein Firmenwagen? Gemäß Steuerrecht gehört ein Dienstwagen zum Betriebsvermögen der Firma. Hierzu schafft eine Kapitalgesellschaft ein Fahrzeug an (Kauf, Leasing, Miete) und stellt es dem Arbeitnehmer zur Verfügung. Angestellte Geschäftsführer und Gesellschafter fallen hier ebenso hinein. Statt der Kapitalgesellschaft kann der Geschäftswagen auch von Selbstständigen, Einzelunternehmern, Freelancern oder Gesellschafter einer Personengesellschaft angeschafft werden. Bei diesen muss eine Privatnutzung des Firmenwagens von unter 50% der Fall sein. Die Kosten des Firmenwagens fallen nun in die Betriebsausgaben.

Das Finanzamt sieht einen Firmenwagen als geldwerten Vorteil – von daher ist die Angabe als “Dienstwagen” kein Selbstläufer, sondern muss belegt sein. Sie senken mit der Nutzung eines Geschäftsautos Ihre privaten Kosten, die Sie bei einem PKW hätten. Es gibt zwei verschiedene anerkannte Methoden, um die Privatnutzung nachzuweisen: das Bordbuch und die 0,8%-Regelung, sprich die effektive oder die pauschale Methode.

Zusammengefasst:

  • Fahrzeug ist bei Anschaffung durch Kapitalgesellschaft Firmenwagen
  • Auch bei Selbstständigen und Einzelunternehmern bei betrieblichem Nutzen über 50%
  • Bei 10-50% Nutzen Wahl zwischen Privat und Betrieb möglich
  • Geschäftswagen ist eine Alternative zu anderen Boni, die immer mehr Angestellte schätzen
  • Private Kosten werden gesenkt, daher geldwerter Vorteil
  • Nachweis für Finanzamt vonnöten

schwarzer Mercedes SL 63 AMG

0,8% Regelung oder Bordbuch – Firmenwagen versteuern

Denken Sie daran: ein Wechsel zwischen der %-Regelung und einem geführten Fahrtenbuch zur Versteuerung ihres Firmenwagens ist immer nur zum Jahreswechsel möglich. Dieses aber jedes Jahr. Außerhalb des Kalenderwechsels tauschen Sie, wenn Sie das Fahrzeug selbst durch ein neues ersetzen.

Welche Methode für Sie die bessere ist, entscheiden Sie. Beachten Sie am besten die folgenden Punkte. Die jährliche Fahrleistung in Kilometern, wie oft nutzen Sie den Geschäftswagen privat, wie weit ist Ihr Arbeitsort entfernt. Hinzu kommt der Fahrzeugwert, der modellabhängig ist.

Organisation

Hier hat die 0,8%-Regelung klar die Nase vorn. Sie versteuern dieses Prozent des Bruttolistenpreises des Fahrzeugs pro Monat als Einnahme. Die 0,8%-Regelung ist also die All-Inclusive-Pauschal-Variante. Beim Bordbuch dokumentieren Sie, wie der Name bereits sagt, jede Fahrt mit dem Dienstwagen einzeln.

Optimale Steuerlast

Hier schlägt das Firmenwagen Bordbuch zu. Während die pauschale Versteuerung nicht Ihrem tatsächlichen Fahrverhalten entspricht, rechnen Sie mit dem Fahrtenbuch Fahrt genau ab. Die gefahrenen Privatkilometer werden hierbei mittels eines Referenzsatzes ermittelt (CHF 0,70). Sinnvoll, wenn Sie wenig privaten Anteil an Ihren Fahrten haben, da sparen Sie sich Geld. Unser Tipp: wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, welche Methode sich für Sie rechnet, testen Sie das erste Jahr mit dem Fahrtenbuch an.

Arbeitsweg

Auch der Arbeitsweg spielt eine Rolle bei der Wahl der Berechnungsmethode. Nehmen Sie als Arbeitnehmer das Firmenfahrzeug mit nach Hause und fahren morgens mit ihm wieder in die Firma, gilt dies als private Nutzung. Urlaub und Krankheiten gelten bei der pauschalen Abrechnung nicht, der Fixbetrag wird jeden Kalendermonat fällig. Wohnen Sie weit entfernt von Ihrem Wohnort, kommen einige privat gefahrene Kilometer hinzu, die einen Vorteil bei der pauschalen Methode ausmachen. Wohnen Sie hingegen nahe der Arbeitsstätte und fahren wenig mit dem Dienstwagen privat lohnt sich wiederum das Bordbuch.

schwarzer Mercedes-Benz Cabrio Firmenwagen

Flottengröße

Wir sprechen bei Ihnen nicht von einem Firmenwagen, sondern von einer ganzen Flotte? Und Sie sind skeptisch ob Ihre Mitarbeiter das Bordbuch ordnungsgemäß führen? Die Lösung: nutzen Sie beide Methoden. Sie versteuern als Arbeitgeber den Betrag ganz einfach mit der pauschalen 0,8%-Regelung und minimieren so Ihr Haftungsrisiko. Weist das Firmenwagen Fahrtenbuch Mängel auf, haftet der Arbeitnehmer. Als Arbeitgeber zahlen Sie somit für alle Dienstwagen einen festen und planbaren Preis jeden Monat.

Fahrtenbuch – digital oder analog?

Handy, Notizbuch und schwarzer Fineliner
Mobility 2.0 – mit Fahrtenbüchlein im Handschuhfach? Viele nutzen elektronische Fahrtenbücher für die Aufzeichnung, die Vorteile liegen auf der Hand:

  • kein Papierkram: das schont die Nerven und die Umwelt
  • kein Zeitverlust: viele Apps zeichnen automatisch die Fahrten auf, Sie müssen diese dann nur noch zuordnen
  • keine Lücken: durch das Aufzeichnen gehen keine Strecken verloren
  • keine Flüchtigkeitsfehler: diese stiften Verwirren beim Überprüfen durch den Fiskus

Doch es gibt auch einen Haken: nicht jede Fahrtenbuch-App hält, was sie verspricht. Das Finanzamt gibt leider keine Zertifizierungen heraus, so dass lediglich geschriebene Anforderungen der Steuerbehörde existieren. Ein Punkt ist, dass nachträgliches Bearbeiten seitens der App ausgeschlossen sein muss, damit nicht manipuliert wird. um sicher zu stellen, dass der Fiskus das digitale Bordbuch akzeptiert, können Sie eine Einzelfallprüfung veranlassen. Entweder durch eine Lohnsteuer-Außenprüfung oder Sie nutzen die Software einen Monat und reichen dieses dem Finanzamt zum Prüfen ein.

Bordbuch – das muss rein

Sichern Sie sich ab, indem Sie Ihr Fahrtenbuch korrekt führen – ansonsten stuft Sie das Finanzamt auf die 0,8% Regel zurück – und Ihr Aufwand war umsonst. Deshalb geben Sie diese Punkte unbedingt immer mit an:

  • amtliches Kennzeichen
  • Fahrer
  • Datum
  • Reiseziel
  • Name Termin
  • Route der Fahrt
  • Zweck der Fahrt
  • Kilometerstand am Fahrtziel

Bitte nicht machen – die Dont’s des Fahrtenbuchs

  • Fahrtenbuch als Excel-Tabelle: leicht überschreibbar, das wird nicht anerkannt
  • keine Zettelsammlung: ein Fahrtenbuch muss in sich geschlossen sein, also ein gebundenes Buch. Und ehrlich gesagt will niemand Ordnung in das Papierchaos eines anderen bringen.
  • Abkürzungen verwenden – aber die Legende vergessen. Klar, die Abkürzung macht für Sie Sinn. Der Prüfer vom Finanzamt denkt vielleicht nicht so scharfsinnig. Und lehnt Ihr Fahrtenbuch ab.
  • Lücken lassen. Da gibt es keine Diskussion seitens des Fiskus, abgelehnt
  • Richtigkeit: Fahrten an Tagen wo der Firmenwagen laut Nachweis in der Werkstatt war, sind schwer zu erklären

Die besten Apps für Ihre Dienstreise

Ihr Smartphone kann viel mehr, als andere anzurufen, SMS zu schreiben oder Handygames spielen. Auf Dienstreisen ein wertvoller Begleiter erleichtern Ihnen diese Apps Ihren Tag.

Vorsicht: Bitte beachten Sie vor der Installation einer App, dass Sie sich die Datenschutzbedingungen und Sicherheitsstandards des jeweiligen Anbieters anschauen. Hilfreich sind die Rezensionen anderer Nutzer der App.

IMMER GUT ANKOMMEN

Klar, Google Maps navigiert Sie ans Ziel – und kostet Sie keinen Cent. Navigationsgeräte sind in vielen Firmenmietwagen bereits eingebaut – oder Sie mieten diese kostengünstig hinzu. Navigationsapps gibt es wie Sand am Meer, in den verschiedensten Ausführungen, inklusive Tankstellenanzeige, offline-Funktion – oder Spurassistenen. Hier stellen wir Ihnen ein paar vor.

Waze

Die Google-Tochter Waze bietet im deutschsprachigen Raum seit 2011 Kartenmaterial an. Der Clou: Waze bekommt seine Informationen direkt von den Usern. Diese melden Staus und Baustellen in Echtzeit, schneller als jeder Verkehrsdienst. Und als Nutzer melden Sie Staus und Verzögerungen und helfen anderen aus der Waze Community damit weiter.

  • Staus oder Unfälle melden
  • Kein Fahrspurassistenten
  • Kein Offline-Use
  • Kostenlos
  • Viele Einstellungen möglich
  • In-App Funktionen wie Spotify nutzen
  • Unfälle und Staus melden
  • Echtzeit-Informationen

TomTom Go Mobile

Kein Name steht für Navigationsgeräte wie der von TomTom. Da ist es logisch, dass der Anbieter eine App-basierte Version für den User bereitstellt. Offline-Karten, Routen planen, Radarkameras und Verkehrsinformationen in Echtzeit inklusive. Dank der Fahrtdaten von Millionen von TomTom-Nutzern weltweit errechnet das System zuverlässig die beste Route. Und den aktuellsten Stand der Straßenführung.

  • Die App des Navigationsgeräte-Urgesteins
  • Warnen vor Radarkameras
  • Offline-Modus
  • Verfügbar für PKW und LKW
  • Fahrspurassistent
  • Lernprozess bei gefahrenen Routen
  • Pro Monat 75 freie Kilometer, anschließend Monats- oder Jahresabo
  • Ohne Werbung

Google Maps

DIE Karten-App schlechthin. Egal, ob Sie zu Fuß oder mit dem Auto unterwegs sind, Google hat die jeweils beste Route für Sie parat. On oder offline. Bus und Bahn ist als Auswahl möglich, gut wenn Sie direkt in London stehen und zum nächsten Termin hetzen. Und für den Feierabend finden Sie Restaurants, Kinos und Bars in der Nähe Ihres Hotels ebenso wie den nächsten Geldautomaten. Und das weltweit in über 220 Ländern.

  • On- und Offline
  • Breit aufgestellt: Auto, Bus und Bahn, zu Fuß
  • Kostenlos
  • Einfaches Bedienen
  • Planen für eine ganze Gruppe
  • Spurassistent
  • Route speichern
  • Tipps von Ortskundigen nutzen
  • Für ältere Smartphones als schlanke Version „Go“ verfügbar

BANK-APP

Bankgeschäfte sicher und mobil tätigen. Abends im Hotel auf Ihrer Dienstreise noch Rechnungen ausgleichen? Ihren Kontostand prüfen oder die Zahlungen für den gerade geschlossenen Vertrag leisten, kein Problem. Überweisungen funktionieren bei den meisten Banking-Apps, bei Daueraufträgen oder Gutschriftenverbuchung gibt es weniger Anbieter. Ein Vergleich lohnt sich. Welche Funktionen nutzen Sie unterwegs? Wir werfen einen Blick auf Bank-Apps für die Sie nicht zwingend ein Konto bei dem jeweiligen Zahlungsinstitut benötigen sowie Banken mit eigener App.

Twint

Eine App – viele Funktionen. Und digitales Bargeld.
Auf www.twint.ch/ finden Sie den Link zu Twint und Ihrer Bank.

  • In Echtzeit Bargeld überweisen
  • Beträge von Freunden, Kollegen oder Verwandten anfordern
  • Bezahlen mit der App via QR-Code
  • Kunden-Karten hinterlegen, von Coop Supercard bis zum Mitgliederausweis
  • Twint App für viele schweizer Banken erhältlich, von UBS, Raiffeisen über PostFinance bis St. Galler Kantonalbank

Weitere Banken mit gut bewerteten Apps sind die von den reinen Internetbanken Neon und Zak, sowie die innovative App der Bank Cler (ehemals Bank Coop). Auch die Großbanken wie UBS und Credit Suisse bieten eine Onlinevariante an. Konkurrenz droht aus anderen Ländern: TransferWise und Revolut aus England oder die deutsche N26 beleben den Bankenmarkt mit Angeboten.

Neben den klassischen Geldinstituten gibt es freie Apps, die Ihnen den Zahlungsverkehr unterwegs erleichtern. Numbrs – Mobile Banking ist für alle mit einem deutschen oder britischen Konto verfügbar und will seinen Service weiter ausbauen.

CHECK24 Finanzmanager

Der Münchner Anbieter vergleicht Flüge, Hotels, Handy und ähnliches – und bietet einen kostenlosen Kontomanager an. Dieser ist speziell für Ihre Finanzen und Versicherungen zuständig – und für Ihren perfekten Überblick. Neben einer Übersicht Ihrer Vertragsdokumente sehen Sie Leistungen und Kündigungsfristen, bei Beitragserhöhungen warnt die App. Sie prüft Einsparpotentiale und schaut nach Optimierungen, bietet eine persönliche Expertenberatung. Neben Fotoüberweisung als nützliches Feature ist eine Haushaltsrechnung vorhanden.

  • Überblick über alle Bankkonten
  • Übersicht Verträge, Kündigungsfristen, Leistungen
  • Warnung bei Beitragserhöhungen
  • Prüfung auf Einsparpotentiale
  • Benachrichtigung bei ungewöhnlichen Transaktionen
  • Fotoüberweisung
  • Haushaltsrechner

WETTER APP

Welche Kleidung packen Sie für Ihre Dienstreise nach London ein, Regenschirm: ja oder nein?

RegenRadar

Die App von WetterOnline zeigt den aktuellsten RegenRadar für Deutschland, Österreich und die Schweiz an. Bis zu 90 Minuten in die Zukunft und inklusive Pollenflugwarner rüsten Sie sich bestens aus. Legen Sie Ihre persönlichen Wetterfavoriten an, verfolgen Sie den Niederschlag und schauen Sie ob Sie einen Schirm einpacken oder nicht. Für detaillierte Wetterauskunft klicken Sie zu WetterOnline, und die volle Wetterauskunft öffnet sich. Die App ist mit Werbeeinblendungen kostenlos.

  • Aktuelle Echtzeit für Regen
  • Standortbezogen
  • Wetterfavoriten anlegen
  • Detaillierte Karten
  • Weltweite Vorhersage mit WetterOnline

MeteoSchweiz-App

Bei dieser App sagt der Name alles: Wetterdaten pur. Prognosen kombiniert mit zusätzlichen nützlichen Angaben wie Strassenzustandsprognose, Schneefallgrenze und Sonnenauf- und -untergang. Luftqualität, Pollenprognose und UV-Index sorgen für körperliche Gesundheit. Personalisierte Kacheln sorgen für Ihre ganz individuellen Informationen.

  • Lokale Wettervorhersage
  • Regen, Sturm, Schnee und Eis
  • Zusatzinformationen für Gesundheit
  • Favoriten anlegen, personalisieren

PARKPLATZFINDER

Sind Sie es leid, ständig auf Dienstreisen in neuen Städten nach dem Parkplatz zu suchen? Da helfen nützliche kleine Apps weiter. Denn: ein Geschäftstag ist kurz. In der Suchzeit nach einem Parkplatz könnten Sie bereits Angebote schreiben. Oder E-Mails beantworten oder den lange verschobenen Call mit der Disposition erledigen.

Parkingpay

Mit 330 Orten in der Schweiz der ausführlichste Parkplatz-Finder. Damit hat die Parkplatzsuche Lausanne, St. Gallen, Bern oder Zürich ein Ende. Einfach zum Registrieren Kennzeichen, Handynummer und Autotyp eingeben und losparken. Hinterlegen Sie noch Ihre Kreditkarte oder richten das Lastschriftverfahren ein, bezahlen Sie mit der App gleich Ihre Parkgebühren. Weiteres Plus: für unterstützte Parkhäuser bestellen Sie sich ein Badge mit dem Sie ein- und ausfahren so oft Sie wollen, die Abrechnung erfolgt automatisch.

  • Adressen Parkhäuser, Parkflächen und Bewilligungen
  • Sehr gute Abdeckung in der ganzen Schweiz
  • Parkgebühren gleich zahlen
  • Park-Badge verfügbar für Stammparker

EasyPark

Mit EasyPark finden Sie nicht nur den richtigen Parkplatz, sie wickeln ebenso die Organisation ab. Parkplatz finden, reservieren und bezahlen in einem, das macht langes Suchen unnötig. Sie zahlen bargeldlos mit Ihrem Smartphone, starten, stoppen und verlängern Ihre Parkzeit in der App. In über 200 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

  • Parkplatz finden
  • Parken verwalten
  • Bargeldlos zahlen
  • Smartphoneparken in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Keine abgelaufenen Parktickets mehr
  • Autostandort merken

MOBILES Bordbuch

Ihren Firmendienstwagen nutzen Sie mit 0,8%-Regelung oder Fahrtenbuch legal privat. Während die Prozent-Variante sich am Bruttolistenpreis des Fahrzeugs die Steuerabgaben errechnet, sparen Sie mit dem Bordbuch Steuern und Geld. Mit mehr Aufwand, eigentlich. Denn die Zeiten einer Kladde mit Kugelschreiber im Handschuhfach sind vorbei, einfacher geht es mit den mobilen Versionen des Bordbuchs.

Vimcar

Vimcar bietet eine einfache Nutzung: Sie installieren einmalig einen Protokoll-Stecker und fahren los. Dieser Stecker übermittelt die Strecken und Kilometer an die App. Dort markieren Sie diese innerhalb von 7 Tagen als Privat, Beruflich oder Arbeitsweg. Vimcar erstellt Ihnen Ihr lückenloses und vollständiges Fahrtenbuch, nachträglich nicht manipulierbar. Wenn Sie privat kurz zum Sport wollen nehmen Sie Ihr Smartphone nicht mit. Der Stecker überträgt die GPS-Daten dank eingebauter SIM-Karte. Finanzamt-konformer Export des Fahrtenbuchs ermöglicht schnelles Bearbeiten. Ihnen obliegt das ordnungsgemäße Führen des Fahrtenbuchs. Das Anerkennen obliegt dem Ermessen des Finanzamtes.

Allerdings benötigen Sie die Vimcar App Original Hardware von Vimcar in Form des Fahrtenbuchsteckers. Nähere Informationen unter https://vimcar.de/.

  • Ohne Smartphone nutzen mit Protokoll-Stecker
  • Fahrten antreten und per App Art zuweisen
  • Automatisches Übertragen jeder Fahrt in die App
  • Adressbuch nutzen für Geschäftsfahrten
  • 10 Jahre aufbewahrtes verschlüsseltes Backup
  • Export des Fahrtenbuchs für flexiblen Zeitraum für das Finanzamt

TANKEN

Benzinampel

Suchanfragen speichern? Kein Problem mit der Benzinampel. Preis- und Positionsdaten bezieht die App von der Markttransparenzstelle für Kraftstoff, also offiziell abgesichert durch das Bundeskartellamt. Kartenfunktion und die günstigsten Tankstellen auf Ihrer Route runden das Paket ab.

WEITERE SINNVOLLE APPS

Parkplatzsuche, Wetter, Tanken, es gibt für alles die richtige App. Und viele Anwendungen, die Ihnen das tägliche Business erleichtern, an die Sie bisher nicht dachten. Eine kleine Auswahl unsererseits.

EasyCarWash

Damit fahren Sie sauber beim Kunden vor: die App für Autowäsche. Für die gesamte Flotte, vom PKW über den Kleinbus bis zum Transporter. Die App zeigt alle teilnehmenden Waschanlagen in der Nähe und den Weg dorthin. Das Zahlen erfolgt bargeldlos mit dem Smartphone. Das erspart Ihnen das Anstehen an der Kasse. Und bei Ihrer Lieblingswaschstraße richten Sie sich eine Flatrate ein.

Toilet Finder

Auf Dienstreisen bewegen Sie sich oft auf fremden Terrain – für menschliche Bedürfnisse bietet sich diese App an. Sofort das nächstgelegene WC finden, mit weltweitem Service. Mehr als 150.000 stille Örtchen, kostenlose Toiletten, behindertengerechte WCs und von Nutzern mit 5 Sternen bewertete Plätze. Die Nutzerbasierte App lebt davon, dass ständig User neue WCs hinzufügen.

BelegManager-App

Kennen Sie das auch: nach der Dienstreise eine reine Zettelwirtschaft mit Belegen. Einfacher ist es mit dieser App. Fotografieren Sie Ihre Belege und speichern Sie in Ihrem Steuertipps.de-Kundenkonto kostenlos. Sie benötigen keinen Scanner und PC, keine verblassten oder mit Kaffeerändern gesäten Belege mehr.

Die beliebtesten Firmenautos

Die Wirtschaft wächst und ebenso der Bedarf an Mobilität. Während die Anzahl der Privatzulassungen bei Fahrzeugen im ersten Quartal 2019 zurückging, steigen die Flottenzahlen um mehr als 8 Prozent zum Vorjahr. Laut Marktforschungsinstitut Dataforce im Mai um satte 9,1 Prozent. Da lohnt sich ein genauerer Blick – welche Marken und Modelle sind Dauerbrenner, Neueinsteiger, Lieblinge in Firmenflotten?

Marken

Wenig überraschend – die Top 3 Marken der beliebtesten Firmenwagen. VW, Audi und BMW positionieren sich bei den Flotten an obersten Positionen, gefolgt von Mercedes-Benz Dienstwagen. gefolgt von Ford. Das Fachmagazin „frimenauto“ und die DEKRA führen seit 1999 jedes Jahr eine Wahl unter den Flotten- und Fuhrparkmanagern durch. Welche Modelle bei Ihnen auf der Wunschliste oben stehen lesen Sie hier – und die Besten der Besten finden Sie natürlich in der Sixt Firmenkunden-Flotte.

Firmenautos

Firmenflotten unterscheiden sich von den Autos der Privatkunden. Ein Opel Corsa findet seltener Eingang in eine Flotte, während die Firmen MPV mit ihren vielen Sitzen gerne nutzen. Da passt das ganze Team in einen der beliebten Firmenwagen. Minivan, Maxivan, Oberklasse-Limousine, wir stellen Ihnen die besten Firmenwagen vor – welchen wollen Sie heute fahren? Kleine und kompakte Dienstwagen sind für Freelancer und Selbstständige in der Stadt das richtige Auto.

SUV

brauner SUV BMW X5 Firmenwagen
Bei den großen SUV mit einer Länge von über 4,80 Metern schlägt BMW als Dienstwagen die Konkurrenz um Volvo und Co: der X5 in der Jury aus 157 Experten vorne. Der britische Range Rover Sport schafft es aufs Treppchen ebenso wie das Mercedes GLS Coupé. Robuste Schwabenpower, bei SIXT in der Flotte!

Midsize SUV werden stetig beliebter – und hier hat BMW die Nase eine Spurlänge vorne. Mit dem X3 Firmenwagen lassen sie die Konkurrenz hinter sich. Die Mercedes-Benz GLC Dienstwagen machen die beliebten Marken rund.

MPV

Minivans

@joanesnaiz

Klein aber oho – heißt es. Das trifft ebenso bei den SUV zu, die „kleineren“ Modelle stehen ihren großen Brüdern und Schwestern in nichts nach. Zu den beliebtesten zählen Opels Dienstwagen wie der kleine SUV Crossland X und der Opel Mokka. Ebenfalls gerne gefahren: die SUVs aus Frankreich, mit dem Renault Captur und dem Peugeot 2008.

Maxivans

Grauer Minivan Mercedes-Benz Vito
Der Sieger bei den Maxivans kommt aus Stuttgart. Mercedes-Benz Dienstwagen mit der V-Klasse und dem Vito landet bei der Jury oben. Bei den Importfahrzeugen ist der Citroen SpaceTourer einer der beliebstesten. Die perfekten Autos, wenn das ganze Team mitfährt.

Oberklasse Dienstwagen

Schwarze Oberklasse BMW 7er Firmenwagen
Dieser Name spricht für sich Mit dem 7er BMW verbindet sich Luxus, purer Fahrkomfort und ein stilvolles Auftreten. Zu Recht wählten die Fuhrparkexperten den Münchner Highclass-Dienstwagen zum besten Firmenwagen der Oberklasse. Es folgt die S-Klasse von Mercedes-Benz.

Obere Mittelklasse

Grauer BMW 5er Firmenwagen
Nicht ausschließlich Chefsache: mit den besten Firmenwagen der oberen Mittelklasse fahren alle gut. Die Fachjury sagt, der BMW 5er und der BMW 5er Touring heimsen die zweitbesten Bewertungen ein. Es folgen die Mercedes E-Klasse und der Maserati Ghibli führen das Feld der Importautos an.

 

Mobility 2.0 – Mit Mobility as a service von A nach B

Wie sieht unsere Zukunft aus, wie werden wir zukünftig mobil sein? Vorreiter sind die Finnen: In Helsinki checken Sie keine Fahrpläne, wenn Sie vom Flughafen in die Stadt möchten. Die Transport App Whim vom Entwicklerteam MaaS Global ist die Lösung. Eine App, ein Budget für das Nutzen der verschiedensten Mobilitätsangebote. Nutzen statt Besitzen ist hier die Devise. Vorteil: das spart nicht nur Geld, sondern die nervige Parkplatzsuche entfällt ebenso. Wir schauen hinter das Konzept – ist MaaS sinnvoll, was ist Mobility-as-a-Service überhaupt – und für wen geeignet?

“Mobility-as-a-Service ist ein Mobilitätsverteilungsmodell, bei dem alle Haupttransportbedürfnisse der Benutzer über eine Schnittstelle abgedeckt und von einem Dienstanbieter angeboten werden. In der Regel werden Dienste in Paketen gebündelt, die denen von Mobilfunkanbieter ähneln”

Ministerium für Transport und Kommunikation Finnland

MaaS – die starken Ziele:

  • Reisen bequemer machen
  • Persönlichen PKW ersetzen
  • Nutzen statt Besitzen
  • Städte vor einem Verkehrskollaps retten
  • Städte verändern
  • Mobilität als Dienstleistung

MOBILITÄTSBUDGET STATT AUTOKAUF

Bei wachsend volleren Innenstädten und Zentren sind sich die Experten einig, dass mobil in der Zukunft anders aussehen soll. Carsharing ist kein Trend mehr, sondern gehört zum alltäglichen Mobilitätsmix hinzu. Als Add-On derzeit, nicht als Mobilitäts-Alleinlösung – keine Daueroption für Firmen. Und Unternehmen, die abseits der klassischen Stadt-Carsharing-Gebiete ihr Headquarter haben, gehen leer aus. Da dieser Service zurzeit (noch) nicht flächendeckend zur Verfügung steht. Das Beispiel Japan zeigt Schwachstellen auf. Wie das deutsche Branchenblatt Absatzwirtschaft online meldet, mieten Arbeitnehmer dort Autos an- fahren aber nicht. Vielmehr wird das Sharing-Car für Mittagsschlaf und Power-Napping zwischen zwei Terminen genutzt. Oder als mobiles Lager für getätigte Einkäufe. Weitere Mieter nutzen die Autos als mobile Büros, für ungestörte Telefonate oder ein ruhiges Mittagessen. Soweit ist es bei uns nicht, jedoch bleibt für viele Firmen die Frage nach der Verfügbarkeit. Immerhin 21 Prozent der Privatkunden geben dieses laut einer Studie von Simon-Kucher & Partners als Auschlagkriterium an. Zweitbester Wert nach dem Preis mit 27 Prozent. Hier kommt der große Vorteil von Mobility-as-a-Service zum Einsatz: die Kombination verschiedener Mobilitätsprodukte.

Kosten Dienstwagen

Mobility as a service Grafik
Einen Dienstwagen zu kaufen beendet nicht die Kosten. Vielmehr sind dieses lediglich die Anfangs- oder Startkosten. Beim Leasing gilt dasselbe. Hinzu kommt, dass jeder Mitarbeiter ein anderes Mobilitätsverhalten hat. Bedingt durch Position in der Firma, Stellenbeschreibung und Reiselust ist “jede Jeck anders” wie der Kölner sagt. Ein Mitarbeiter im Außendienst braucht zwingend einen Firmenwagen, um seine Termine wahrzunehmen. Der Leiter des Baustellenprojektes braucht verschiedene Fahrzeuge, um entweder schnell alleine eine Baustelle zu erreichen. Oder einen Neunsitzer wie den Renault Trafic Firmenwagen um das ganze Team mitzunehmen. Ihrem Architekten ist die Parkplatzsuche bei den Stadtterminen wichtig, es muss ein Cityflitzer wie der Fiat 500 sein. Hier ein Überblick über Mobilität wie wir sie derzeit kennen.

Ihr Firmenwagen verbraucht jeden Monat Geld, egal ob Sie ihn nutzen oder nicht. Die Versicherung wird fällig, zahlen Sie jährlich oder halbjährlich? Was passiert mit der gekauften Mercedes A-Klasse und dem geleasten Ford Transit für den Warentransport bei Ausfallzeiten? Sie haben keine? Das Bundesamt für Statistik meldet, dass 2018 jeder Arbeitnehmer 4,9, 5,4 oder 5,7 Ferienwochen hatte. Tendenz steigend. Hinzu kommen die gesetzlichen Feiertage – Kantonsabhängig bis zu 9, zusätzlich zum Urlaub. Macht für einen Arbeitnehmer fast 6 Wochen bis zu fast 8 Wochen, in denen Sie den Firmendienstwagen nicht beruflich nutzen. Anders gesagt: über zwei Monate fehlt Ihnen der Mitarbeiter – die Unterhaltskosten für den Dienstwagen zahlen Sie weiter. Ebenso die Kosten für die Leasing- oder Kreditrate bleibt erhalten. Wollen Sie für ein Auto zahlen, dass ungenutzt auf dem Parkplatz steht? Weitere Kosten, die ein Kauf nicht abdeckt, sind TÜV und Reparatur. Für beides stehen Sie gerade, für jedes Fahrzeug Ihrer Flotte. Während der TÜV alle zwei Jahre übersichtlich-planbare Kosten verursacht, ist das beim Warten und Reparatur anders. Hier sind keine fixen Zahlen kalkulierbar. Bei vielen Kilometern pro Monat und Jahr leidet Ihr vierrädriger Begleiter – Bremsbeläge und -scheiben, Kupplung, Reifen. Die Verschleißteile sind in ständigem Gebrauch – und fallen nicht in die Herstellergarantie. Somit bleiben die Austauschkosten auf Ihrer Ausgabenseite.

Dienstreisen

Die Kosten für Dienstreisen planen Sie extra ein. Ihr Firmenauto in Zürich, Zug oder Zermatt steht ungenutzt in der Firmengarage. Während Sie auf Auswärtsterminen in Bern, Basel oder Bellinzona sind. Oder in Europa, wie viele andere Unternehmen. Eine Anreise mit dem Auto ist da zu lang ein Flug oder eine Bahnfahrt die schnellere Alternative. Daraus resultieren Zusatzkosten, Sie parken am Flughafen oder Bahnhof zu hohen Kosten für mehrere Tage. Und der Firmenwagen steht ungenutzt herum. Wenn Sie mit dem Taxi anreisen entstehen ebenso zusätzliche Kosten. Und Sie buchen an Ihrem Zielort ein Mietauto.

Taxikosten

Fragen Sie Ihren Controller, wie viele Taxikosten Monat per Monat bei Ihnen in der Firma entstehen – trotz eigenem Fuhrpark. Ein Termin hier, ein anderer dort, das summiert sich. Für Sie und Ihre Mitarbeiter ist es das Wichtigste, auf Dienstreisen mobil zu bleiben. Da wird eine Busfahrt inklusive Umsteigens zum Kunden zu einem Zeitverlust, für den Sie keine Ressourcen haben. Denn Zeit ist Geld. Mit dem Taxi schaffen Sie und Ihr Team mehr Termine, wenn Sie in Madrid bei verschiedenen Orten sind. Das Planungsbüro in der Innenstadt, die passende Baustelle außerhalb, die Sie besuchen.

KOSTENRECHNUNG MIT MOBILITY-AS-A-SERVICE

Der große Vorteil von MaaS liegt darin, dass Sie und Ihr Unternehmen flexibel bleiben. Gerade im städtischen Raum spart ein Mobilitätsmix Zeit, Kosten und bindet die Mitarbeiter nicht an lange Fahrstrecken. Jeder Mitarbeiter legt hierbei seinen eigenen Mobilitätsmix fest. Das schafft Mitarbeitermotivation, nimmt den Mitarbeiter in die Verantwortung und ist Ihr großes Plus bei Einstellungen. Welcher Konkurrent bietet seinen Mitarbeitern diese Auswahl? Arbeitgeber-Attraktivität ist ein wichtiger Bestandteil des Recruiting und wird wichtiger als zuvor. Das Budget und die Festsetzung des Budgetrahmens bleiben bei Ihnen, der Mitarbeiter bleibt in diesem Soll.

Mobility as a service Mobilitätskosten pro Jahr

Neben dem motivierten und sparsameren Mitarbeiter merken Sie Ihre neue Mobilität mit MaaS direkt in der Firmenkasse. Keine Ausfallzeiten durch Urlaub, Krankheit, keine ungenutzt im Fuhrpark stehenden Fahrzeuge: Pay as you use ist hier die Devise. Das Schlagwort der Generation Z, den Nach-Millennials. Ihre Firma wird zukunftsfähig, das Auto wandelt sich vom Statussymbol zum Teil der mobilen Freiheit.

Außer wirtschaftlichen Vorteilen gibt es Gründe auf nachhaltiger Ebene. Sie haben einen Fuhrpark mit e-Cars, alle elektronisch? Nutzen Sie das Mobilitätsbudget als “Reichweitenverstärker“ um längere Fahrten zu meistern. Es gibt die verschiedensten Arten, Mobility-as-a-Service einzusetzen.

Optimieren Sie Ihre Prozesse! Mit MaaS  erhalten Sie eine detaillierte Aufstellung des monatlichen Verbrauchs des Budgets auf jeden Mitarbeiter aufgeschlüsselt. Alle Taxifahrten, Mietwagenkosten, Carsharing – ein perfekter Übersicht. Ihr Controller liebt Sie schon jetzt für die übersichtliche und einmalige Übersicht! Kein Warten auf letzte Belege mehr, kein ewiges Suchen zwischen unzähligen Belegen. Ihr Mitarbeiter liebt Sie genauso, da seine Mobilitätsabrechnungen ein Kinderspiel sind, er muss sich um nichts mehr kümmern.

Unsere verfügbaren Fahrzeugklassen, Marken und Modell finden Sie hier: Zur Firmenkunden-Flotte.

Von süss zu Plage: Marder. Firmenauto jetzt schützen

Marder gibt es viele, bei uns ist der Steinmarder heimisch – und für Autofahrer ohne Garage ein kleines Ärgernis. Im Hochsommer vom Juni bis einschließlich August ist Paarungszeit. Die niedlichen Biester verirren sich im Auto, winden sich geschmeidig durch Motorenräume und sorgen für Marderschäden.

Grund ist das Revierverhalten, es wird markiert was das Zeug hält. Die neugierigen Marder gelangen in den Motorraum und setzen dort ihre Duftmarke. Diese fordert andere Marder heraus: Sie wollen das Revier besetzen oder ihr Revier verteidigen. Um die Duftmarken zu entfernen, beißen sie daraufhin – und der Autofahrer hat defekte Schläuche, Zündkabel und Dämmmaterial. Gegen die spitzen Zähne wächst kein Kraut, Bremsschläuche und Elektrokabel gehen kaputt.

BERUFSPENDLER ODER GESCHÄFTSREISENDE BETRIFFT DIESES UMSO MEHR

Sie fahren gegebenenfalls ein „markiertes“ Auto und parken dieses direkt im Revier anderer Nager. Marderbisse sind die Folge – und kann zu Motorschaden führen. Sie benötigen einen Ersatzwagen oder warten auf den Pannendienst, wertvolle Zeit, die Ihnen fehlt. Und bei Ihrer eigenen Firmenkunden-Flotte bleiben Ihnen Selbstbeteiligungskosten und die folgende höhere Versicherungsrate.

Wenn Ihr Auto einen Marder Biss erwischt, hilft Ihnen die Sixt Autovermietung gerne kurzfristig weiter. Mieten Sie sich als Ersatz einen günstigen Kleinwagen, wie den Smart ForFour oder den Alfa Romeo Giulia. Oder Sie gönnen sich als Ausgleich für den Ärger einen soliden Jeep Renegade oder den 7er BMW.

DER BESTE MARDERSCHUTZ FÜRS AUTO?

Vom WC-Stein im Kühlerraum über mit Tierhaaren gefüllte kleine Säckchen, stinkende Pasten, Mottenkugeln oder Maschendraht – wenn es um ihre motorisierten Freunde geht, gibt es für Autofahrer keine Grenzen. Doch was schützt am besten vor den listigen Angriffen?

Ultraschall

Klingt teuer – ist es nicht. Ab 30 Euro gibt es Geräte, die dem Marder zu schaffen machen. Der kleine Racker hört besser als wir, das nutzen Ultraschallgeräte aus. Es erfolgt kein direkter Kontakt zum Marder. Der Ultraschall schützt den Bereich rund um Ihren Firmenwagen, die richtige Aufstellposition ist hier das A und O. Fachwissen benötigen Sie nicht, Die Schallwellen stören Sie nicht. Achten Sie auf eine Frequenz von 20 bis 40 kHz, somit sind Sie auf der sicheren Seite. Niedrigere Frequenzen können von Kleinkindern und Jugendlichen wahrgenommen werden. Die Frequenz des Gerätes muss eine Wechselfunktion besitzen, da der Marder immunisiert und sein altes Verhalten an den Tag legt. Schlussendlich sollten Sie ein Gerät mir einer Zeitschaltuhr verwenden, um Strom zu sparen. Die Marder sind als nachtaktive Tiere tagsüber keine Gefahr.

  • kostengünstig
  • keine Beeinträchtigung Mensch
  • leicht aufzubauen
  • Marder wird nicht verletzt
  • Wirksamkeit nicht erwiesen
  • Hindernisse blockieren Strahlen
  • Gerätequalität unterschiedlich
  • teilweise Stromversorgung benötigt

Marderschutzgitter

Eines der ältesten Mittel gegen Marderschäden ist das Mardergitter. Die Methode ist simpel und es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Ein einfaches dichtgewebtes Metallgitter, auf das Sie mit den Vorderreifen parken, verhindert, dass der ungewünschte Besucher in den Motorraum gelangt. Die nachtaktiven Nager meiden unfesten Boden und bleiben fern ist die These hinter der Methode.

  • Mardergitter günstig
  • kann selbst gebaut werden
  • einfache Anwendung

  • Wirksamkeit nicht erwiesen
  • vor jedem Parken auslegen

Marderfallen

Eine Möglichkeit, dem Marder zu Leibe zu rücken besteht im Aufstellen einer Marderfalle für Autos. Wir raten von dieser Methode ab. Der Marder darf in der Aufzuchtszeit der Jungen nicht gejagt werden. Je nach Kanton benötigen Sie eventuell einen Jagdschein, um einen Marder zu fangen. Außerdem ist der Marder in einigen Kantonen geschützt. Aus Tierschutzgründen fehlen den meisten die Fachkenntnisse. Sollten Sie keinen Wildhüter beauftragen verstoßen Sie gegen Art. 177 Tierschutzordnung. Neben Bußgeldern, die auf Sie zukommen, leiden die Tiere unnötig. Marder sind als Wildtier ein wertvoller Bestandteil der Natur.

Chemische Mittel

Oft ein einfacher Weg zur Problemlösung: der Griff in den Chemiebaukasten. Anti-Mardersprays gibt es unzählige auf dem Markt. Die Wirksamkeit ist nie verifiziert worden, vielmehr ist in den Kundenbewertungen das Gegenteil zu lesen.

Marderabwehr Elektroschock

Klingt brachial, ist es aber nicht. Bei der Elektroschock-Abwehr bauen Sie in Ihren Motorraum ein Gerät an die Batterie ein. Dieses funktioniert wie ein Elektro-Weidezaun: Sobald der Marder in den Motorraum eindringt und dort befindliche Kontaktplatten berührt, bekommt er einen elektrischen Schlag. Dieser ist unangenehm für das Tier, aber gefährdet ihn nicht. Er wird die Flucht ergreifen und vor diesem Marder ist Ihr Auto in Sicherheit. Anders als beim Ultraschall wirkt die Methode gezielter auf den einzelnen Marder ein und beeinträchtigt keine anderen Tiere in der Nähe.

  • hohe Wirksamkeit
  • nur der einzelne Marder betroffen
  • keine Tiergefährdung
  • muss in den Motorraum eingebaut werden
  • immer noch ein Angriff auf das Tier
  • kostspieligere Anschaffung

Hausmittel

Sind nicht erwiesen wirksam. Egal ob WC-Steine, Beutel mit Hundekot, oft tauchen Tipps und Tricks im Internet auf, doch das böse Erwachen folgt recht schnell. Da lohnt es sich auf Ende August zu warten, da ist die Aufzuchtzeit wieder vorbei und bis zum nächsten Jahr ist wieder Ruhe bei den Marderattacken.