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EXPERTENAUSTAUSCH ON THE ROAD: ALBERT JAMES KÜNG IM SIXT CARPOOL INTERVIEW

BEI UNS KOMMEN DIE KUNDEN ZU WORT: SIXT TRIFFT DAS WHO IS WHO DER GESCHÄFTSREISEINDUSTRIE

Sommerpause: keine Zeit zum Rasten bei SIXT! Wir haben die Chance genutzt, unsere Kunden persönlich zu treffen – und mit ihnen während einer gemeinsamen Spritztour über Zusammenarbeit, Produktlösungen und Nachhaltigkeit in der Mobilität zu sprechen. Auch New Work und Reisen während der Pandemiezeit sowie andere aktuelle Themen kommen zur Sprache.
Den Auftakt machen Ekin Delavarkhan vom SIXT Strategic Global Account Management und Albert James Küng vom Global Travel Management bei Siemens. Unterwegs stößt Vinzenz Pflanz, President Corporate Sales bei SIXT, hinzu. In knapp 10 Minuten verrät Küng unter anderem, wie die neuen Mobilitätslösungen von SIXT bei Siemens eingesetzt werden und Mitarbeitern und Travel Management die Arbeit erleichtern. Doch in der entspannten Atmosphäre geht es nicht nur ums Geschäft: ganz nebenbei plaudern die drei aus dem Nähkästchen, bei welchem Song fährt man am besten Auto, welches ist das aktuelle Lieblingsfahrzeug?

WORUM GEHT’S IM VIDEO?

Die CarPool Interviews sind eine neue Reihe, bei der wir unsere Kunden zur interaktiven Dienstreise bitten und ungezwungen alles Wichtige besprechen. In diesem Falle unser SIXT Long-term Flex Produkt, das mit Unternehmen für Unternehmen entwickelt wurde. Damit können Firmenkunden ihren Fuhrpark unter anderem auf eine Hybrid- oder Elektroflotte umstellen, risikolos und zum Kundentarif.

Bleiben Sie dran: im nächsten CarPool Interview treffen wir auf Christoph Carnier von Merck, der auch Präsident des Verbandes Deutsches Reisemanagement ist.

JETZT MEHR INFOS ZUM NEUEN PRODUKT SIXT LONG-TERM FLEX BEKOMMEN?

Einfach E-Mail an carpool-interview@sixt.com senden.

WER IST BEIM CARPOOL INTERVIEW AN BORD?

„Mein persönlicher Ansporn und der meines ganzen Teams ist es, Trends und Veränderungen immer früh- und rechtzeitig zu erkennen und unsere internen Kunden damit zu überraschen. Daher habe ich auch die Verlegung unseres Meetings mit Sixt vom klassischen Meetingraum ins Auto als sehr erfrischend und inspirierend empfunden und mit Begeisterung wahrgenommen.“

ALBERT JAMES KÜNG – Head of Global Travel Management der Siemens AG
Aufgewachsen in der Schweiz und schon seit mehr als 25 Jahren sehr gerne in Deutschland zu Hause, beinahe genauso lange im Bereich Geschäftsreisen aktiv. Hört im Firmenwagen mit Verbrennermotor gerne Hardrock und genießt die Stille mit einem Elektro-Modell.

EKIN DELAVARKHAN – Senior Director Strategic Global Account Management
Die Hamburgerin ist seit 4 Jahren bei SIXT und verantwortet mit ihrem Team das Strategic Global Account Management. Sie kennt unsere Kunden und deren Anforderungen an moderne Mobilität aus dem Effef – und holt unsere Kunden auch schon mal ab, um sie im Audi A8 Hybrid zur Arbeit zu bringen.

VINZENZ PFLANZ – President Corporate Sales
DER SIXT Experte beim Thema Mobilitätsmix. Begeisterter Fan von SIXT Long-term Flex, gerade gab er einen elektrischen Renault Zoe ab, um sich ein anderes Fahrzeug frei auszuwählen.

Corporate Carsharing – Warum gewerbliches Carsharing immer beliebter wird

Car Sharing hat sich in vielen Städten schon seit einigen Jahren als beliebte Alternative zu Mietwagen oder der Anschaffung eines eigenen Autos etabliert. In letzter Zeit entdecken auch immer mehr Unternehmen die Vorteile des Carsharings für sich und passen ihre Firmenwagen-Flotte entsprechend an. Hier erfahren Sie, warum Corporate Carsharing boomt und ob es sich auch für Sie lohnen kann.

Inhalt


1. Darum geht es beim Corporate Carsharing
2. Die Vorteile des Corporate Carsharings im Überblick
3. So funktioniert Corporate Carsharing mit SIXT Share
4. In diesen Fällen ist Business Carsharing nicht geeignet
5. Fazit

Darum geht es beim Corporate Carsharing

Die meisten Firmenwagen sind heutzutage nicht mehr nur Mittel zum Zweck, sondern für viele Beschäftigte auch ein Statussymbol und Beweis ihrer guten Leistungen. Jedem Mitarbeiter ein Dienstfahrzeug zur Verfügung zu stellen, auch wenn diese es gar nicht häufig benötigen, bindet auf Dauer aber viel Kapital. Außerdem verliert das Auto natürlich beständig an Wert, auch wenn es die meiste Zeit nur herumsteht. Unternehmen können in solchen Fällen, ebenso wie Privatpersonen, die nur selten ein Fahrzeug benötigen, auf sogenanntes Corporate Carsharing zurückgreifen. Beim Business Carsharing unterhält eine Firma einen Fuhrpark mit unterschiedlichen firmeneigenen Fahrzeugen. Die Mitarbeiter können diese dann je nach Bedarf nutzen. So stellen Sie sicher, dass Ihre Mitarbeiter immer mobil sind – ohne dass die Kosten für Firmenwagen ausufern.

Für wen lohnt sich Corporate Carsharing besonders?

Corporate Carsharing eignet sich hervorragend für Unternehmen und deren Beschäftigte, die nur unregelmäßig oder zeitlich begrenzt einen Firmenwagen benötigen. Das kann beispielsweise sein, wenn die öffentlichen Verkehrsmittel gerade streiken und Sie Ihren Arbeitsweg und die Fahrten zu Terminen nur mit einem Auto bewältigen können. Aber auch wenn Ihre Beschäftigten beispielsweise nur wenige Male im Jahr auswärtige Kundentermine haben, können Sie ihnen mit einem kurzfristig zur Verfügung gestellten Dienstwagen die Arbeit deutlich erleichtern.

Die Vorteile des Corporate Carsharings im Überblick


Anstatt einzelnen, ausgewählten Mitarbeitern individuell Dienstwagen zur Verfügung zu stellen, können Sie mit Business Carsharing eine flexible Flottennutzung ermöglichen. Für Corporate Carsharing sprechen viele Punkte. Neben finanziellen und ökologischen Aspekten sind das vor allem:

  • Unterstützung aller Mitarbeiter mit einem umfassenden Mobilitätskonzept
  • Geringerer logistischer Aufwand zur Organisation von Außenterminen
  • Mitarbeiter können flexibel das Fahrzeug wählen, das gerade benötigt wird
  • Kleinerer Fuhrpark ist einfacher zu verwalten
  • Firmenwagen, die ausschließlich für geschäftliche Fahrten zur Verfügung gestellt werden, müssen nicht als geldwerter Vorteil versteuert werden

Natürlich müssen Sie sich nicht zwingend zwischen klassischen Dienstfahrzeugen und Corporate Carsharing entscheiden. Sie können auch beide Ansätze miteinander kombinieren – und zwar genau in dem Maße, in dem sie gerade gebraucht werden. Gerade größere Unternehmen profitieren deutlich davon, wenn sie das Mobilitätskonzept für ihre Mitarbeiter möglichst flexibel halten.

Diese finanziellen Vorteile bietet Carsharing in Unternehmen

Im privaten Bereich ist Carsharing deshalb so beliebt, weil viele Menschen sich ein eigenes Auto schlicht nicht leisten können oder wollen. Schließlich benötigt ein Einzelner selbst zum Kauf eines Kleinwagens oft ein halbes bis ganzes Jahresgehalt – und das, ohne die laufenden Kosten mit einzuberechnen. Einer der wichtigsten Gründe, warum weniger Menschen ein eigenes Auto besitzen wollen ist, dass es mittlerweile wesentlich günstigere Alternativen zum Kauf gibt. Egal, ob Leasingverträge, Auto-Abos oder eben Carsharing: Nutzen wird für viele Fahrer wichtiger als besitzen. Beim Corporate Carsharing sparen Unternehmen, weil sie insgesamt weniger Fahrzeuge anschaffen oder mieten müssen. Dadurch ist weniger Kapital gebunden und die Ausgaben für den Bereich Mobilität sinken.

Eine viel größere Rolle beim gewerblichen Carsharing spielen aber laufende Kosten für Wartung, Reparatur und Versicherung der Firmenflotte. Während Sie die Leasingkosten für einen Firmenwagen nämlich direkt auf das Gehalt eines Mitarbeiters anrechnen und Gehaltserhöhungen umwandeln können, ist das bei den Instandhaltungskosten nicht der Fall. Je kleiner Ihr Fuhrpark ist, desto günstiger ist er im Unterhalt und desto leichter lässt er sich in der Regel managen – selbst, wenn zusätzliche Arbeit zur Koordination der Nutzung durch die verschiedenen Mitarbeiter hinzukommt.

Corporate Carsharing als wichtiger Teil der Nachhaltigkeitsstrategie

Neben finanziellen Aspekten gibt es einen weiteren wichtigen Punkt beim Business Carsharing: Umweltschutz. Dass Autofahren Ressourcen verbraucht, ist ganz klar. In vielen Branchen ist Individualmobilität aber zwingend erforderlich und auf den meisten Strecken sind öffentliche Verkehrsmittel als Option noch lange nicht flexibel genug. Ein Großteil der Ressourcen im Bereich Mobilität fließt dabei nicht in den Unterhalt und den Betrieb von Firmenwagen, sondern in die Produktion. Wenn Sie im Rahmen von Corporate Carsharing weniger Fahrzeuge für die gleiche Zahl an Mitarbeitern und gefahrenen Kilometern verwenden, ist dies also trotzdem nachhaltiger als für jeden einen eigenen Firmenwagen anzuschaffen. Da Ressourcen immer knapper, teurer und ein umfangreiches Nachhaltigkeitskonzept für Firmen immer wichtiger werden, können Sie mit Corporate Carsharing gleich mehrfach punkten.

So funktioniert Corporate Carsharing mit SIXT share


SIXT share verbindet die Vorteile des Corporate Carsharings mit denen eines Firmenmietwagens. Mit über 2.200 Standorten weltweit und mehr als 500 Stationen in Deutschland sowie weiteren Fahrzeugen direkt „an der Straße“ haben Ihre Mitarbeiter im Rahmen von SIXT share überall Zugriff auf „Ihre Firmenflotte“. Gleichzeitig zahlen Sie nicht für Fahrzeuge, die die meiste Zeit nur herumstehen und nicht genutzt werden. Stattdessen wird die tatsächliche Nutzung abgerechnet – natürlich im Rahmen eines übersichtlichen Preissystems mit Tageshöchstpreisen und saftigen Rabatten dank Business-Tarif. Die SIXT-Firmenkunden-Flotte bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Optionen für alle Gelegenheiten, sodass für Ihre Mitarbeiter immer der passende Firmenwagen bereitsteht.

SIXT für Businesskunden – flexible Mobilität für Selbstständige, Unternehmer und Firmen

Neben SIXT share stellen wir Businesskunden natürlich auch klassische Firmenwagen zur Verfügung. Auch die Kombination verschiedener Optionen ist überhaupt kein Problem. Ergänzt werden diese Services durch unseren Taxidienst SIXT ride, der Ihre Mitarbeiter schnell von A nach B bringt, ohne dass diese sich selbst hinters Steuer setzen müssen. Gerade hochrangige Gäste oder Führungskräfte schätzen diesen Service sehr und können dank Fahrer die Reisezeit ideal nutzen.

In diesen Fällen ist Business Carsharing nicht geeignet

So vorteilhaft Business Carsharing in vielen Fällen auch ist, nicht immer, überall und für jeden Ihrer Mitarbeiter sind geteilte Firmenwagen die richtige Option. Außendienstmitarbeiter, die fast täglich unterwegs sind und jährlich viele Zehntausende Kilometer zurücklegen, sehen Ihren Firmenwagen meist als ihr eigenes Büro und wollen diesen im Normalfall nicht teilen. Hier spielt die emotionale Bindung eine weitaus größere Rolle als kleine Kosteneinsparungen, die Sie hier vielleicht erzielen könnten. Für diese Mitarbeiter ist das SIXT+ Auto Abo für Firmen die bessere Option, flexible Bindung mit kurzen Laufzeiten in allen Klassen. Beschäftigte, die eine Gehaltsumwandlung zum Firmenwagen bevorzugen, weil sie diesen auch privat nutzen wollen, sind bei SIXT+oder der SIXT Langzeitmiete besser aufgehoben. Einerseits ist der Firmenwagen bei ihnen ständig im Einsatz. Andererseits besteht auch hier eine emotionale Bindung, die sich oft auch in der Gestaltung des Autos ausdrückt. Einzelunternehmer die einen Dienstwagen für die Ausübung Ihrer Tätigkeit brauchen, sind ebenso bei der SIXT+ richtig – von der mobilen Pflege über den Architekten bis zum Fernmeldetechniker.

Insgesamt gilt: Je weniger ein Mitarbeiter einen Firmenwagen nutzt, desto eher lohnt es sich, ihn in ein Corporate Carsharing Modell einzubinden. Auch die Zusammenlegung von Firmenwagenrechten für einzelne Abteilungen kann ein gutes und stimmiges Konzept sein. In diesem Fall sinkt der Verwaltungsaufwand, weil die Zuständigkeit und Absprachen über den Dienstwagen intern geregelt werden. Je größer ein Unternehmen und der dazugehörige Fuhrpark sind, desto eher lohnt sich aber ein zentrales Flottenmanagement, um das Beste aus den zur Verfügung stehenden Ressourcen herauszuholen.

Fazit

  • Carsharing als Teil einer neuen Mobilität 2.0 ist eine optimale Ergänzung eines bestehenden Fuhrparks
  • Carsharing erfreut sich bei privaten Nutzern einer steigenden Beliebtheit – in Unternehmen ist das Konzept aber noch relativ neu und wenig verbreitet
  • Durch das Teilen eines Fahrzeugs zwischen mehreren Mitarbeitern können Ressourcen und Kapital eingespart werden
  • Corporate Carsharing ist umweltfreundlich und nachhaltig
  • Dank Business Carsharing sind Ihre Mitarbeiter mobiler und flexibler unterwegs
  • SIXT share kombiniert die Freiheiten von Corporate Carsharing und Firmenmietwagen mit einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis
  • Klassische Firmenwagen sind nach wie vor die beste Lösung für Außendienstler und Führungskräfte oder bei einem Dienstwagen als Gehaltserhöhung

Firmenmietwagen vs. Gehaltserhöhung – warum weniger Geld mehr sein kann

Die Zeiten, in denen Firmenwagen Vorstandsvorsitzenden und Außendienstmitarbeitern vorbehalten waren, sind längst vorbei. Unternehmen haben bereits die zahlreichen Vorteile entdeckt, die die Belohnung zuverlässiger und leistungsstarker Angestellter mit einem Firmenmietwagen mit sich bringen. Wir verraten Ihnen, warum das Auto als Bonus so beliebt ist.

Inhalt


1. Vorteile von Firmenmietwagen für Arbeitgeber
2. Deswegen profitieren Arbeitnehmer von einer Firmenwagen Gehaltsumwandlung
3. Wann lohnt sich ein Firmenwagen finanziell?
4. Fazit

Vorteile von Firmenmietwagen für Arbeitgeber

Auch wenn es im Interesse jeder Firma liegt, ihre leistungsstarken und motivierten Mitarbeiter durch Wertschätzung zu halten – nicht immer erlaubt die wirtschaftliche Situation eine üppige Gehaltserhöhung. Hoher Konkurrenz- und Preisdruck sowie Wirtschaftskrisen und zurückhaltende Konsumenten stellen viele Unternehmen in den letzten Jahren zunehmend vor Herausforderungen. Da kommt die Möglichkeit einer Gehaltsumwandlung mit Firmenwagen oft gerade recht. Mit einem Firmenmietwagen anstatt einer Gehaltserhöhung können Sie Mitarbeiter einerseits deutlich sichtbar belohnen, andererseits hilft diese Art der Mitarbeiter-Incentivierung Ihnen als Arbeitgeber, Kosten zu sparen.

Diese Sparmöglichkeiten machen Firmenwagen für Arbeitgeber attraktiv

Das größte Hindernis einer traditionellen Gehaltserhöhung ist, dass bei Ihrem Mitarbeiter nur ein Bruchteil des Geldes ankommt. Neben dem Nettolohn steigen nämlich natürlich auch die Abgaben für Sozialversicherungen und Einkommenssteuer. Das ist beim gleichen Betrag in Form eines geleasten Firmenwagens erst einmal nicht der Fall. Stattdessen profitieren Sie sogar von den Kosten für das Dienstauto: Viele davon zählen zu den Betriebsausgaben und lassen sich entsprechend von der Steuer absetzen. Absetzbar sind beispielsweise Rechnungen für Wartungen, Reparaturarbeiten sowie Betriebskosten. Damit können Sie über Firmenwagen anstatt Gehaltserhöhungen für Ihre Mitarbeiter auch Ihre Umsatzsteuerlast vermindern.

Firmenmietwagen von SIXT: Günstig, einfach und unkompliziert

Der klassische Kauf eines Firmenwagens bindet viel Kapital – vor allem, wenn es sich um ein hochwertiges Modell handelt. Besonders kleinere und mittelständische Unternehmen sowie Freelancer und Start-ups profitieren daher von SIXT Firmenmietwagen. Für größere Unternehmen sind auch unsere alternativen Firmenwagen-Konzepte sowie SIXT share interessant. Mit über 500 Stationen in ganz Deutschland und mehr als 2.200 Standorten in aller Welt machen wir Sie überall mobil. So können Arbeitnehmer ihren Dienstwagen nicht nur rund um den heimischen Standort nutzen. Mit dem Auto-Abo SIXT flat sind Sie und Ihre Mitarbeiter vom Kundentermin in einer anderen Stadt bis zum wichtigen Meeting im Nachbarland oder Verhandlungen auf einem anderen Kontinent immer flexibel ausgestattet. Abgerundet wird das vielseitige Angebot von unserem Taxiservice SIXT ride.

Deswegen profitieren Arbeitnehmer von einer Firmenwagen Gehaltsumwandlung

Natürlich ist ein Firmenwagen nicht nur für Sie als Arbeitgeber eine angenehme Alternative zur klassischen Gehaltserhöhung. Meistens macht sich ein Firmenwagen anstelle einer Gehaltserhöhung für Ihre Angestellten finanziell viel bemerkbarer. Ob und wann sich ein Firmenwagen lohnt, hängt dabei von vielen Faktoren ab. Wenn ein Arbeitnehmer von selbst die Frage Firmenwagen oder Gehaltserhöhung anspricht, hat er oder sie sich wahrscheinlich bereits Gedanken über dieses Thema gemacht. Dann können Sie beruhigt den Firmenmietwagen wählen, um das Unternehmen und Ihren Angestellten finanziell zu entlasten.

Deshalb lohnt sich ein Firmenwagen für Nachwuchstalente im Unternehmen

Eine Gehaltsumwandlung zu Gunsten eines Firmenwagens kann in mehreren Situationen verschiedene Vorteile mit sich bringen. Vor allem jungen Menschen fehlt oft das Kapital, sich ein eigenes Auto anzuschaffen. Sie profitieren in besonderem Maß von den zahlreichen Möglichkeiten, die ein Firmenmietwagen, der auch zur privaten Nutzung zugelassen ist, mit sich bringt. Der Zugewinn an Mobilität hilft ihnen nicht nur beim täglichen Arbeitsweg. Ein schicker Firmenwagen bietet Ihren Angestellten auch in der Freizeit mehr Freiheiten und damit mehr Lebensqualität. Die Dankbarkeit Ihrer jungen Talente wird Ihnen gewiss sein, wenn Sie Ihnen mit einem Dienstwagen Wochenendfahrten ins Grüne ermöglichen und ihren Alltag entscheidend erleichtern. Nicht zu vergessen: Mehr Erholungsmöglichkeiten sorgen auch für weniger Stress und eine höhere Leistungsfähigkeit.

Firmenwagen entlasten Führungskräfte mit vollem Terminkalender

Auch etablierte Führungskräfte und Spitzenverdiener profitieren auf ihre ganz eigene Weise von einem Firmenmietwagen. Ihre Terminkalender sind oft komplett auf Kante genäht. Mobilität und Flexibilität sind dann absolut entscheidend. Umso besser also, wenn jederzeit und überall ein passender Wagen für sie bereitsteht. Pannenservice und Ersatzwagen bei Werkstattterminen garantieren Mobilität. Noch effektiver können Ihre Top-Manager mit einem eigenen Fahrer arbeiten. Selbst während der Fahrt können dann Termine koordiniert oder die letzten Vorbereitungen für das nächste Meeting gemacht werden.

Wann lohnt sich ein Firmenwagen finanziell?

Nicht immer steht bei einer Gehaltsumwandlung zum Firmenwagen die Mobilität im Vordergrund. Manchmal rechnet sich ein Firmenwagen anstatt eines höheren Gehalts rein finanziell. Zwar muss auch der geldwerte Vorteil durch einen Dienstwagen versteuert werden. Die Höhe der Abgaben richtet sich aber nach dem Nutzungsverhalten. Unter den richtigen Voraussetzungen ist der finanzielle Vorteil durch einen Firmenwagen daher für den Angestellten insgesamt größer als bei einer Gehaltserhöhung.

Firmenwagen Besteuerung: 1 %-Regelung oder Fahrtenbuch

Üblicherweise geht das Finanzamt davon aus, dass Angestellte ihren Firmenwagen nicht nur geschäftlich, sondern auch privat nutzen. Der daraus entstehende sogenannte geldwerte Vorteil muss versteuert werden. Dies kann entweder pauschal anhand der sogenannten 1 %-Regelung oder durch das Führen eines Fahrtenbuchs geschehen. Ein Firmenwagen als Gehaltsumwandlung lohnt sich in der Regel dann, wenn er auch privat ausgiebig genutzt werden kann. Dann ist oft die Besteuerung per 1 %-Regelung, die sich am Bruttolistenpreis des Autos orientiert, günstiger. Je niedriger der Listenpreis ist, desto geringer fällt auch der geldwerte Vorteil und somit die Steuerlast aus. Um finanzielle Vorteile einer Firmenwagen-Gehaltsumwandlung voll auszunutzen, lohnt es sich daher, auf Sonderausstattung zu verzichten und ein vergleichsweise günstiges Modell als Firmenwagen zu wählen.

Firmenwagen als Familienauto

Für Familien ist ein Firmenwagen besonders interessant, wenn er nicht nur vom Arbeitnehmer selbst, sondern auch von dessen Partner oder Partnerin gefahren werden kann. In den meisten Vereinbarungen bezüglich Firmenwagen ist eine Nutzung durch Dritte in der Regel nicht vorgesehen. Das hat vor allem versicherungsrechtliche Hintergründe. Auf einen einzelnen Fahrer beschränkte Policen sind meist günstiger. Beschäftigte, die in einem besonderen Maße von einem Firmenwagen für ihre ganze Familie profitieren, nehmen dafür aber oft auch Abstriche in Kauf. Eine Option wäre beispielsweise, dass die Versicherung nicht vom Unternehmen, sondern vom Arbeitnehmer selbst getragen wird. Das hat außerdem den Vorteil, dass er diese Kosten mindernd auf den geldwerten Vorteil des Firmenwagens anrechnen lassen kann.

Fazit

Nicht immer ist eine Gehaltserhöhung das beste Mittel, um gute Mitarbeiter zu motivieren und ihre Leistung wertzuschätzen. Durch Sozialabgaben und Einkommenssteuer kommt von einer Gehaltserhöhung oft nicht viel beim Mitarbeiter an. Zur Incentivierung und Wertschätzung der Mitarbeiterleistung empfehlen sich Firmenmietwagen. Die Vorteile für Sie als Arbeitgeber und für Ihre Angestellten bei der Gehaltsumwandlung mit Firmenwagen sind:

  • Unternehmen können Firmenwagen als Betriebskosten deklarieren und durch die Betriebsausgaben ihre Umsatzsteuerlast senken
  • Firmenmietwagen von Sixt verhindern in einer Firmenwagenflotte gebundenes Kapital
  • Arbeitnehmer profitieren durch privat nutzbare Firmenwagen von mehr Freiheiten und sogar Lebensqualität
  • Unter bestimmten Umständen lohnt sich ein Firmenwagen anstatt einer Gehaltserhöhung auch rein finanziell
  • Je flexibler Vereinbarungen über Firmenwagen-Gehaltsumwandlungen getroffen werden, desto mehr Arbeitnehmer können von diesen steuerfreien Arbeitgeberleistungen profitieren

Arbeiten von zu Hause: Welche Home Office Regelungen gelten?

Aktuell arbeitet Deutschland von zu Hause. Die Corona-Arbeitsschutzverordnung der Bundesregierung besagt, dass Arbeitgeber überall wo es möglich ist, Home Office anbieten müssen, sofern keine zwingenden betrieblichen Gründe dieses verhindern. Vorerst bis 30.4.2021 verlängert gibt es immer mehr Firmen, die auf Home Office setzen und hierin Chancen sehen, Mitarbeiter zufriedener arbeiten zu lassen und auch selber Kosten zu sparen.

Inhalt:


1. Home Office in Corona-Zeiten
2. Home Office: Definition
3. Home Office, Mobilarbeit und Büro: was sind die Unterschiede?
4. Durch den Tag für Home Officer: Unsere Tipps

1. Home Office Regelungen in Corona-Zeiten

Die weltweite Pandemie zwingt zum Umdenken. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil sagt auf bundesregierung.de, derzeitige Home Office Pandemie Regelungen dienen dazu, „die epidemiologisch relevanten Kontakte am Arbeitsplatz und auf dem Weg zu Arbeit zu reduzieren. Gezielte Maßnahmen sollen dazu beitragen, das Infektionsrisiko weiter zu senken, ohne dass die wirtschaftliche Aktivität eingestellt oder beschränkt werden muss.“ Und immerhin: ein Viertel der deutschen Erwerbstätigen hat Ende Januar 2021 hauptsächlich oder ausschließlich im Home Office gearbeitet – meldet die Hans-Böckler-Stiftung.

2. Home Office: Definition

Homeoffice ist nicht gleichzusetzen mit Mobile Work. Während Home Office das arbeiten von zu Hause markiert, beziehungsweise einem fest eingerichteten Arbeitsplatz außerhalb des Büros, gilt bei Mobile Work keine räumliche Einschränkung. Vielmehr basiert „Mobilarbeit“ darauf, dass der Mitarbeiter dank mobiler Endgeräte die Möglichkeit bekommt, seine Arbeit an wechselnden Orten außerhalb des Betriebs zu leisten. Zug, Hotel, Zuhause, aber auch Café, Bücherei oder Ähnliches kommen hier in Frage. Lediglich die Erreichbarkeit muss der Mitarbeiter sicher stellen, meldet die Kanzlei Haufe.

3. Home Office, Mobilarbeit und Büro: Was sind die Unterschiede?


Grundsätzlich gilt: der Mitarbeiter arbeitet an dem Ort, der im Arbeitsvertrag steht. Einen Rechtsanspruch des Arbeitnehmers auf Home Office Arbeit oder Stunden gibt es nicht. Sollte im Arbeitsvertag nichts Relevantes vermerkt sein, gelten Zusatzvereinbarungen. Home Office Regelungen sind die gleichen Arbeitsschutzregeln wie im Büro in der Firma.

WICHTIG:
Der Arbeitgeber hat sicher zu stellen, dass arbeitsschutzrechtliche Vorschriften beim Arbeitsnehmer eingehalten werden. Hierzu zählen neben Maßnahmen für eine sichere Arbeitsstätten- und Arbeitsplatzgestaltung, ein sicherer Arbeitsmitteleinsatz, auch Lärmschutz und arbeitsmedizinische Vorsorge.

Bei der Mobilen Arbeit gilt die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) hingegen nicht, da es der Arbeitgeber nicht leisten kann, wechselnd jeden Arbeitsplatz einzurichten. Die arbeitsschutzrechtlichen Vorschriften gelten dennoch auch bei Mobile Work.

Vom Kostenfaktor für die Firma liegt der Vorteil klar bei der Mobilarbeit. Für das Home Office ist es ratsam, als Firma Ausrüstung (Laptop, gegebenenfalls Monitor und Drucker) zur Verfügung zu stellen, um den Ansprüchen des Arbeitsschutzes zu entsprechen. Auch der Datenschutz kann mit Büro-Ausstattung besser eingehalten werden. Alternativ können Zusatzvereinbarungen getroffen werden, um Aufwendungsanspruch des Arbeitnehmers zu regeln. Bei der mobilen Arbeit ist hingegen oft lediglich Laptop und/oder Handy sowie Headset ein Muss.

Arbeitszeit

Das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) gilt neben dem Büro auch als Home Office Regelung und ebenso bei der Mobilarbeit. Neben einer höchstzulässigen täglichen Arbeitszeit gelten Ruhepausen, nach der Arbeit Mindestruhezeiten bis zur nächsten Arbeitsaufnahme. Auch Sonn- und Feiertagsregelungen sind enthalten und gelten bei allen drei Arbeitsstätten.

Bei der Einhaltung der Arbeitszeiten ist das Büro die einfachste Wahl. Auch als Home Office Regelungen ist es theoretisch unproblematisch, allerdings liegt der Fokus hier auf dem Mitarbeiter, der oft selber schauen muss, dass er die Regelungen im Home Office einhält. Bei der Mobile Work kann es problematisch werden, da keine räumliche Trennung zwischen Arbeit und privat vorhanden ist. So unterbricht beispielsweise das Lesen dienstlicher E-Mails bereits den Ruhezeitraum, da dieses bei der mobilen Arbeit als Arbeitszeit anzusehen ist.

Datenschutz

Datenschutz im Büro einhalten: mit Schulungen sichern sich Firmen ab, doch wie steht es im Home Office und der mobilen Arbeit? Hier ist es vermeintlich schwieriger, da die Situationen dem Arbeitgeber entzogen sind. Und die Gefahr, Dritten Zugriff auf Daten zu gewähren steigt an. Durch technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen soll der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer die Einhaltung des Datenschutzes erleichtern.

Home Offices gelten als Telearbeitsplätze gemäß § 2 Abs. 7 Arbeitsstättenverordnung. Der Arbeitgeber kann hier technische Sicherheitsmaßnahmen aufrechterhalten, durch Zugangsbeschränkungen und Rechteverwaltung. Grundlage sind dienstliche Arbeitsgeräte, um die Nutzung durch Dritte auszuschließen. Eine grundsätzlich mögliche private Nutzung durch die Beschäftigten ist nicht auszuschließen. Bei eigenen Geräten durch den Arbeitnehmer („BYOD“ – Bring Your Own Device) ist das Risiko eines Verstoßes gegen den Datenschutz höher. Teil des Maßnahmenkatalogs zur Sicherung der Firmendaten gegenüber Dritten ist die Sicherung der Transferwege sowie die Datenverschlüsselung. Klare Regelungen zur Nutzung der Geräte und zur Einrichtung des Arbeitsplatzes zuhause helfen Mitarbeitern und Firma.

Bei der mobilen Arbeit ist die Einhaltung des Datenschutzes schwieriger, bei Telefonaten in Bahn oder im Café ist es fast unmöglich, Dritte auszuschließen. Ebenso ist der Bildschirm für andere sichtbar, so dass es dem Arbeitgeber obliegt, besondere Sorgfalt walten zu lassen.

Gesonderte Vereinbarung zum Arbeitsvertrag

Immer beliebter: Home Office während der Pandemie. Dennoch muss auch hier ein rechtlicher Rahmen zwischen Firma und Arbeitnehmer geschaffen werden, da die vertraglichen Regelungen sich selten in den Arbeitsverträgen wiederfinden. Doch gerade bei Home Office-Arbeitsplätzen gibt es spezielle Regelungen für die so genannte Telearbeit. Wie hoch die Arbeitsleistung außerhalb des Firmenbüros hierbei ist, ist nicht von Belang. Derzeit ist die Heimarbeit oder häusliche Telearbeit wirksames Mittel zur Vermeidung der Ansteckungsgefahr – durch Home Office gesund durch die Pandemie. Viele Firmen planen bereits mobiles Arbeiten nach der Pandemie ein, da hier sowohl für Mitarbeiter wie Unternehmen viele Vorteile liegen und Home Office in neuen Arbeitsverträgen Eingang findet. Wichtig hierbei:

  • Anforderungen an den Arbeitsplatz im Wohnraum:
    • Arbeits- und Gesundheitsschutz
    • Unfallverhütung
    • Arbeitssicherheit
    • Ergonomie
    • Einhaltung Bildschirmarbeitsverordnung (BildscharbV)
    • Einhaltung Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV)
    • Erlaubnis Vermieter zur Nutzung der Wohnung als Home Office (Stichwort: Kundenverkehr, erhöhte Lärmbelästigung, …)
    • Zugangsrecht des Arbeitgebers zur Privatwohnung des Arbeitnehmers zur Überprüfung der Einhaltung der Vorgaben
  • Regelung der Arbeitszeit im Home Office
    • Kernarbeitszeit für die Erreichbarkeit vereinbaren
    • Überstunden und Mehrarbeit sowie deren Vergütung und Ausgleich
    • Regelung von zuschlagspflichtigen Arbeitszeiten durch Nacht-, Feiertags- und Sonntagsarbeit
    • Einhaltung Arbeitszeitgesetz (ArbZG)
    • Dokumentation der Arbeitszeiten
    • Fahrtzeiten: wechselt der Arbeitnehmer vom Betrieb in das Home Office gilt diese Fahrt nicht als Arbeitszeit
    • Haftungsprivilegien der Arbeitnehmerhaftung arbeitsvertraglich regeln: Schäden durch Mitbewohner oder Familienangehörige
  • Beendigung des Home Office
    • Bei zeitweiligem Home Office bedarf es einer Regelung über das Beenden des Home Office und die Wiedereingliederung in regulären Firmen-Arbeitsplatz

Krankheit


Krank ist krank – das gilt auch für das Home Office oder die Mobile Work Tätigkeit. Wie n-tv meldet, gehen die Krankmeldungen der Arbeitnehmer in den letzten Monaten rapide zurück. Gründe gibt es mehrere hierfür: Arbeitnehmer vermeiden während Home Office Pandie-Kontakte durch Arztbesuche, vermutet der Chef des AOK-Bundesverbands, Martin Litsch, gegenüber dem Nachrichtensender. Außerdem entfalle das generelle Ansteckungsrisiko beim Arbeitsweg und im Büro. Die Home Office Möglichkeit führe aber auch dazu, dass trotz Erkrankung gearbeitet wird, jedenfalls bei leichten Erkrankungen. Auch die Angst, dass das Kranksein nur vorgetäuscht sei, spielt mit herein. Dennoch: eine Krankmeldung soll die Genesung fördern und verhindern, dass sich Krankheiten verschlimmern oder verschleppen.

Und was sagt das Arbeitsrecht? Es unterscheidet nicht zwischen Büro und Home Office. Der berühmte „Gelbe Schein“ ist ab dem dritten Krankheitstag vorgeschrieben. Dennoch: eine Krankschreibung ist kein Arbeitsverbot, es darf also gearbeitet werden, sofern es der Genesung nicht hinderlich ist.

Aktueller Sonderfall: bei leichten Symptomen empfiehlt es sich, lieber von zu Hause zu arbeiten, denn mit Husten oder Schnupfen während der Pandemie ins Büro oder ins Geschäft zu gehen. Auch bei Quarantäne ist Home Office eine gute Möglichkeit, dennoch zu arbeiten.

Steuern

Pro Tag €5 Pauschalbetrag, maximal € 600. Der Fiskus reagiert auf die steigenden Home Office Zahlen und dem Bedarf an Regelungen hierfür. Bisher war es schwierig, ein Arbeitszimmer steuerlich abzusetzen, da die Hürden sehr hoch gesetzt waren. Arbeiten am Esszimmertisch? Keine steuerliche Absetzung möglich. Und beim Home Office entfällt auch noch die Pendlerpauschale, mangels Pendelns. Hier versucht der Gesetzgeber die Lücke nun zu füllen, maximal 120 Arbeitstage Home Office können angerechnet werden. Experten sehen hierin einen Schritt in die richtige Richtung, aber missen eine dauerhaft gerechte Regelung für die Berücksichtigung des häuslichen Arbeitszimmers. Vor allem für die, die nur einen Ess- oder Küchentisch zur Verfügung haben.

Dienstwagen

Sie sind im Home Office aber haben einen Dienstwagen? Prinzipiell gilt: der Wagen steht Ihnen zur Privatnutzung zur Verfügung, ebenso für Fahrten ins Büro. Hier ist zweitrangig, ob diese Fahrten getätigt werden oder nicht. Somit bliebt der geldwerte Vorteil bestehen und ist nach der 1%-Regelung zu versteuern. Mehr Informationen hierzu finden Sie in unserem Beitrag: Firmenwagen versteuern: 1% Regelung oder Fahrtenbuch führen? Für die die Versteuerung des geldwerten Vorteils (mit 0,03 % für den Arbeitsweg) gilt: auch hier ist eine Nutzung möglich, also bleiben diese bestehen. Für Mitarbeiter im Home Office gilt aber: wenn die Fahrten komplett für volle Monate ausfallen, fragen Sie per Anrufungsauskunft beim Finanzamt nach, empfiehlt haufe.de zur Abklärung. Ein Wechsel in die tageweise Einzelbewertung mit 0,002%-Regel ist während des Jahres nicht möglich, sollte sich dieses aber langfristig rentieren, wechseln Sie zum Jahreswechsel. Der Arbeitgeber ist auf Anfrage verpflichtet, die Einzelbewertung für den Dienstwagen im Home Office anzuwenden. Ausnahme: die arbeitsvertragliche oder arbeits- oder dienstrechtliche Rechtsgrundlage stellt Ablehnungsgründe dar. Wichtig: die Nutzungsveränderung muss im Arbeitsvertrag oder der Home Office Firmenwagen Regelung hinterlegt werden.

Hier geht es zum Angebot für Firmenkunden

Die Übersicht

HOME OFFICE

MOBILARBEIT

BÜRO

ARBEITSORTZuhauseAußerhalb Firmenbüro Firmenbüro
KOSTEN EINRICHTUNGLaptop, Drucker, eventuell Bürostuhl, Monitor, Schreibtisch Laptop, Smartphone, Headset Keine Extrakosten
ARBEITSSTÄTTEN-
VERORDNUNG (ARBSTÄTTV)


ARBEITSZEITGESETZ (ARBZG)
Mitarbeiter muss Trennung Privat/Beruf einhalten

Teilweise schwer abzugrenzen

Problemlos anwendbar da räumliche Trennung
DATENSCHUTZ-
EINHALTUNG

Einhaltung schwieriger, mehr Sorgfaltspflicht beim Arbeitnehmer

Unterschied BYOD oder Firmenrechner, dennoch einfacher als bei Mobile Work, Sorgfaltspflicht beim Arbeitnehmer

Hohe Datenschutzeinhaltung
GESONDERTE VEREINBARUNG ZUM ARBEITSVERTRAG
Für die geänderte Arbeitssituation vonnöten

Für die geänderte Arbeitssituation vonnöten
KRANKHEITEs gelten die gängigen rechtlichen Vorgaben, keine Unterscheidung zwischen den Arbeitsstätten Es gelten die gängigen rechtlichen Vorgaben, keine Unterscheidung zwischen den Arbeitsstätten Es gelten die gängigen rechtlichen Vorgaben, keine Unterscheidung zwischen den Arbeitsstätten
STEUERN5€ Pauschalbetrag bis maximal 120 Home Office Arbeitstage Mobile Arbeit Gesetz (MAG) noch in der Schwebe Pendlerpauschale
DIENSTWAGENÜberprüfen ob Wechsel in die Einzelbewertung (tageweise) 1%-Regelung / 0,03 Arbeitsweg (pauschal)
Erste Arbeitsstätte kann auch Café, Hotel, Kunde oder Anderes sein
1%-Regelung / 0,03 Arbeitsweg (pauschal)

4. Durch den Tag für Home Officer

Im Home Office bietet sich an, in den Arbeitspausen die Dinge des täglichen Lebens zu erledigen, doch hier ist Vorsicht geboten. Geregelte Strukturen, Mittagspause, die Tücken lauern den ganzen Tag. Denken Sie daran, Home Office ist gehaltspflichtige Arbeitszeit!

Unsere Tipps für Sie:

  • Home Office Büro

    Im Idealfall ein eigenes Zimmer, in dem Sie ungestört arbeiten können. Aber wer hat das schon? Vor allem wenn alle Mitbewohner im Home Office arbeiten? Ein Regal als Trenner ist eine Möglichkeit. Denken Sie daran: in Meetings mit Kamera wie Zoom, Skype, Teams und Hangout sehen die Kollegen und Vorgesetzten Ihr privatestes. Da heißt es: ein sauberer und strukturierter Arbeitsplatz ist ein Muss.

  • Kleider machen Leute

    Der Batman Schlafanzug mag ja eine witzige Idee für gute Träume sein, im Arbeitsalltag hat er nichts verloren. Auch die Hose nicht, sollten Sie aufstehen, weil es klingelt, draußen laut wird und Sie das Fenster schließen oder Ähnliches ist die dennoch sichtbar. Die Kollegen werden sich freuen – Sie beim nächsten Zusammentreffen eher nicht.

  • Professionell in den Tag starten

    Duschen, stylen, anziehen: was für das Büro gilt ist auch im Heimbüro das richtige Mittel. Und das Auftreten in Meetings ist auch gleich ein anderes, sicher, frisch und für alles gut gerüstet was der Arbeitsalltag bringen wird.

  • Arbeitszeit und Pausen

    Auch bei den Home Office Regelungen zur Arbeitszeit gelten die gesetzlichen Vorschriften zu Arbeitszeit und Pausen. Durcharbeiten nicht nur unerwünscht, sondern auch untersagt! Beachten Sie: wenn Sie im Büro um halb 9 anfangen, erwarten das die Kollegen auch bei der Heimarbeit. Klar kommunizierte Abwesenheitsmails schaffen Abhilfe, wollten Sie später arbeiten oder außerhalb der (vom Betrieb festgelegten) Kernzeiten. Kein Start in den Arbeitstag ist gelungen, wenn bereits 50 verzweifelte Mails von Kollegen warten. Auch die Familie weiß dann, wann Sie erreichbar sind – und wann auf der Arbeit!

  • Stay Social

    Soziale Vereinsamung im Home Office. Pandemie und Heimarbeit fördern das Alleinsein, doch das muss nicht sein. Bauen Sie sich ein Netzwerk aus allein arbeitenden Kollegen auf, trinken virtuell Kaffee und tauschen sich aus, besprechen Inhalte und Widrigkeiten. Da geht das Arbeiten schon viel leichter von der Hand.

  • Vermischung Arbeitszeit und Privatleben

    „Offline is the new Luxury“ liest man derzeit als Schlagwort auf Tassen, T-Shirts und Taschen. Die Grenzen zwischen Job und Privat verschwimmen im Home Office – daher schaffen Sie klare Strukturen. Keiner muss rund um die Uhr auf Abruf stehen, das erwartet auch kein Chef von Ihnen. Auch hier gilt die gleiche Work-Life-Balance wie bei der Büroarbeit.

Wer fährt welchen Firmenmietwagen?

Kurz gesagt: ein jeder wie er mag! Natürlich steht es jedem frei, das Auto zu fahren, dass er oder sie mag. Und bei SIXT ist jeder Kunde gleichwertig, wir unterscheiden nicht. Doch welcher Firmenwagen ist angemessen? Bei einem Dienstmietwagen zum Firmenrabatt sieht die Sache nur etwas anders aus: da hat der Chef das sagen – oder die Unternehmensrichtlinien. Und Firmenwagen sind als Statussymbol beliebt und begehrt – auch als Firmen-Mitarbeiter-Benefit oder Alternative zur Gehaltserhöhung. Unsere Redaktion empfiehlt Ihnen passende Autos für jede Gehaltsklasse.

Welche Marke darf es sein?

Audi, BMW und Mercedes-Benz sind die beliebtesten Dienstwagen. Begünstigt wird dieses durch Firmen, die von einem Firmenwagen „silber, deutsches Fabrikat, Kombi“ verlangen. Einfach ist die Wahl dennoch nicht immer, welcher Firmenwagen ist angemessen, entspricht der Position des Mitarbeiters, den Unternehmensrichtlinien? VW Touareg oder Golf, Audi A4 oder Mercedes-Benz C-Klasse? Oder ist als Dienstwagen nur die kleinere Mercedes A-Klasse angemessen? Auch andere Marken sind im Kommen, der Skoda Octavia findet von Jahr zu Jahr mehr Anhänger. Geheimtipps beim Preis-Leistungsverhältnis: größere Autos die auf den beliebten Kleinwagen aufbauen, wie der VW T-Cross SUV auf dem VW Polo oder der Ford Puma auf dem Fiesta.

Drive like a boss

Welcher Dienstwagen ist angemessen für Geschäftsführer? Audi ist die Nummer 1 bei den „Ansagern“. Mit dem A6 fährt jeder Chef gerne vor. Warum dann nicht mieten? Als Firmenmietwagen sparen Sie sich die Anschaffungskosten – und Lieferzeiten dazu. Der Audi A6 2,0 S tronic ist bei uns in der Premiumklasse erhältlich, auch als Avant. In der Luxusklasse gibt es den 3,0, alle Modelle als Automatikschalter.

Ebenso beliebt sind der 5er BMW, die Mercedes-Benz E-Klasse und der VW Touareg. Robuste Begleiter durch Ihren Arbeitsalltag. Doch die Premiumflotte von SIXT hat noch interessante Underdogs im Gepäck, die guten Firmenpositionen durchaus angemessen als Dienstwagen sind: wie wäre es mit einem Volvo S60 oder V90 oder einem Land Rover Discovery?

Übrigens: für das richtige Chefetagenfeeling empfehlen wir unseren Taxi- und Limousinenservice SIXT ride, einfach fahren lassen und entspannt beim Termin ankommen. Da ist immer der richtige Dienstwagen dabei.

Ein Auto für die gute Seele

Grundsätzlich sagt die Dienstwagen-Etikette: der Chef fährt den größten, der beste Firmenwagen in der Firma sollte der obersten Führungsriege angemessen sein – und sich alle anderen daran orientieren. Sie machen seine Termine und sorgen dafür, dass der Laden läuft? Welcher Firmenwagen ist dann angemessen, spiegelt Hierarchie und Wertschätzung wider? Es sollte es eine Nummer kleiner sein, als der Führungsetage Firmenwagen, mindestens. Aber kleiner heißt nicht auf Luxus, bequemes Fahren, Komfort und Assistenzsysteme verzichten. Wie wäre es mit einem BMW 2er Gran Tourer? Erhöhte Dachlinie für bequemes Einsteigen, große Türen, wenn Sie doch etwas mehr transportieren müssen und alles einladen wollen. Tourer? Der Kompaktvan bietet mit 7 Sitzen Platz für Ihre Kollegen, wenn Sie gemeinsam fahren, da wird das Teamevent zum Easy-Ausflug. Die optionale dritte Sitzreihe klappen Sie problemlos um, für noch mehr Ladefläche.

Sportlich sind Sie mit den Flitzern der Kompaktklasse unterwegs: Audi A3 Sportback oder MINI Clubman John Cooper Works stehen den großen Schnellen in nichts nach. Soll es nur die kleine Variante für wenig Mobilität und viel Stadtverkehr sein, bieten der Opel Adam und der VW Polo ausreichend Komfort zu kleinem Preis. Und die Kompakten sind in jedem Fall als Dienstwagen angemessen.

So fährt die Führungsetage

Die Kernmannschaft des Chefs – und Repräsentanten der Firma. Welcher Firmenwagen ist angemessen? Den teuersten fahren Steuerberater und Anwälte in Führungspositionen ermittelte die Vergütungsdatenbank für Unternehmen, Compensation Partner. Zeigt doch ein luxuriöser Dienstwagen an, dass es der Firma gut geht – und sich beruflicher Erfolg in dieser Company lohnt. Wenn die Führungsetage mit der Economy- oder Compact-Klasse unterwegs ist, kommt bei Kunden und Partnern der Eindruck auf, dass das Unternehmen sparen muss und wirtschaftlich nicht auf guten Füßen steht. In der Realität muss das nicht stimmen, aber Eindrücke bildet sich jeder selbst, faktenbasiert oder vermutend. In der WirtschaftsWoche wirft der Wirtschaftspsychologe Professor Rüdiger Hossiep noch einen weiteren Aspekt ins Rennen: die Marke und deren Wirkung auf Andere. Fahrer der Mercedes-Benz E-Klasse strahlen Beständigkeit, Funktionalität und Gelassenheit aus. High-Performance und aggressives Vorgehen stehen eher für den Audi A6, das dürfte auch auf den A7 zutreffen. Da stellt sich die Frage: wie positioniert sich Ihre Firma? Welches Image halten Sie für angemessen um es mit der Dienstwagenwahl zu verstärken? Beide Aspekte sprechen verschiedene Zielgruppen an. Oder sie bleiben einfach in der Mitte: auch BMW bietet im Premiumbereich leistungsstarke und komfortable Modelle an, damit liegen Sie immer richtig.

Controller und Einkauf

Der Controller geht mit gutem Vorbild voran – und hält ein kostengünstiges Modell als Firmenwagen für angemessen. Der Citroen C3 ist da eine gute Wahl, geringer Verbrauch, niedriger Preis – und dennoch alles drin was ein Dienstwagen so braucht. Das gleiche gilt für Up, den kleinen Volkswagen. Auch für den Zentraleinkauf eine gute Wahl, somit setzen Sie ein Statement für Understatement – und Sparsamkeit. Uneitel und robust fahren Sie mit der Intermediate-Klasse, VW Passat ist eine gute Wahl, auch als Variant Automatik Modell. Mit erneuertem Gepäckraumkonzept bezeichnet VW das Modell gerne als „Raumschiff“. Zu Recht: 1.780 Liter bei umgeklappter Rückbank. Und dank mitgedachtem Komfort und dem zurückhaltenden Design ist der Passat ein Allrounder, der Ihnen immer einen guten ersten Eindruck sichert.

Sie halten den Laden am Laufen – Wie fahren Facility Manager?

weißer Citroen Jumpy Firmenwagen

Das Facility Management mit seinen drei Bereichen braucht unterschiedliche Firmenmietwagen. Als technischer oder infrastruktureller Facility Manager brauchen Sie Platz, einen geräumigen Kofferraum, in den auch mal große sperrige Dinge transportiert werden können. Oder einen Mehrsitzer, um externe Dienstleister an die Standorte mitzunehmen. Der Citroen Jumpy gibt es in beiden Varianten: als Mehrsitzer oder als Kastenwagen. Beide bringen alles Wichtige unter – und auf dem Nachhauseweg nutzen Sie den kleinen Transporter als wäre es ein PKW. Auch ein Mehrsitzer oder größeres Nutzfahrzeug ist für den Facility Manager durchaus als Firmenwagen angemessen, wenn der Bedarf für die Tätigkeit vorhanden ist, sprich: Mercedes-Benz Vito, wenn Sie diesen auch entsprechend nutzen.

Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt – Produktionsmitarbeiter

Sie stehen am Band und lassen die Produkte rollen? Dann sollten Sie nach einem langen Tag, der ein oder anderen Doppelschicht und Akkordarbeit abends komfortabel nach Hause fahren. Der VW Tiguan ist da genau der richtige Firmenmietwagen: viel Platz, viel Sitzkomfort. Und nicht von unlängst fährt allein in der IT-Branche jeder vierte einen Firmenwagen aus Wolfsburg. Auch der Mazda CX-5 leistet gute Dienste, ein komfort- und leistungsorientierter Mittelklasse-SUV. Modernste Technologien und hochwertige Materialien zu einem günstigen Preis lassen die Konkurrenz verblassen. Statt eines SUV ist aber auch der Skoda Superb Combi eine gute Wahl. Zahlreiche Sicherheits- und Komfortassistenten machen die Fahrt zu einem Fahrtspaß. Und gut schaut er auch noch aus

You drive me crazy?

Anderssein als USP – dann wären Oldtimer oder besondere Modelle als Firmenwagen genau die richtige Wahl für Sie. Fahren Sie vor und hinterlassen einen ungewöhnlichen Eindruck mit diesen ungewöhnlichen Dienstwagen. Der Wirtschaftspsychologe rät allerdings ab – zu aufgedreht wirkt einfach zu unzuverlässig. Und das „anderssein“ geht dann schnell nach hinten los. Unser Tipp für Retro-Fans: nutzen Sie Ihr Lieblingsmodell privat – und für den Dienstweg oder den Kundentermin greifen Sie auf SIXT share zurück: immer ein gutes Auto um die Ecke zum günstigen Carsharing-Termin. Und ganz simpel: SIXT App (iOS/Android) herunter laden und Zugriff auf die Premium Firmenkunden-Flotte nutzen. So einfach, so SIXT.

Ein jeder wie er mag…

…stimmt nicht bei der Frage, welcher Dienstwagen angemessen ist, wer welches Modell fahren sollte. Die Mobilitäts-Wahl entspricht häufig wirtschaftlichen Zwängen, welches Budget kann und will sich die Firma leisten und der Einschätzung, wie ein gesundes und ausgeglichenes Flottenmanagement die Mitarbeiter motiviert und keine neidischen Blicke verursacht. Denn nur eines sollte nicht passieren: zwei Kollegen auf der gleichen Stufe mit unterschiedlichen Firmenwagen Einstufungen, das gibt nur böses Blut.

Die Firmenwagen Privatnutzung – der Vorab-Check

Allem voran: Sie als Arbeitgeber entscheiden, ob Ihre Angestellten den Dienstwagen privat nutzen dürfen. Ihre Erlaubnis entscheidet. Für Sie als Arbeitnehmer gilt: immer als erstes den Chef fragen. Einen gesetzlichen Anspruch auf ein Dienstfahrzeug gibt es nicht. Haben Sie nicht die ausdrückliche Genehmigung des Vorgesetzten, kommt es zu Schwierigkeiten – mit dem Arbeitgeber und dem Finanzamt. Überlegen Sie sich vorher, in welchem Umfang Sie den Dienstwagen privat nutzen möchten. Ist er lediglich für die Fahrt vom Wohnort in die Betriebsstätte und wieder zurück gedacht? Oder möchten Sie mit dem Firmenwagen auch in den Urlaub? Wer kommt für was auf, Vignetten, Benzinkosten für den Firmenwagen bei Urlaubsfahrten? Beeinflusst dieses die Kilometer der Richtlinie? Wie viele Kilometer fahren Sie geschätzt im Jahr mit dem Wagen – und wie ist er versichert? Was passiert bei einem Unfall, wer zahlt was? Weiterer wichtiger Punkt: wer darf den Wagen fahren. Wie ist es mit dem Firmenwagen für Ehepartner und dem Arbeitsweg?

5 WICHTIGE PUNNKTE FÜR DEN VORAB-CHECK

  • Erlaubt der Arbeitgeber die Privatnutzung des Firmenwagens?
  • Wofür und wie nutzen Sie den Dienstwagen privat?
  • Sollen Urlaubsreisen einbezogen werden, fahren Sie mit dem Firmenwagen in den Urlaub, ist die Auslandsnutzung gestattet?
  • Wer fährt den Firmenwagen, nutzt der Ehepartner den Firmenwagen für den Arbeitsweg mit?
  • Wie ist der Firmenwagen versichert?

Inhalt

Der Weg ist das Ziel – privat oder betrieblich?
Private Vorteile – Steuern zahlen
Mit dem Dienstwagen verreisen
Die Kilometerfrage
Maut und Vignette – geldwerter Vorteil?
Der private Fahrerwechsel
Dachgepäckträger & Firmenwagen?
Die Auslandsfahrerlaubnis

Der Weg ist das Ziel – privat oder betrieblich?

Für Sie als Unternehmer oder Chef wichtig: gilt das Firmenfahrzeug bei privater Nutzung noch als Dienstwagen? Generell ja, wenn die betrieblichen Fahrten mehr als 50% ausmachen. Bei unter der Hälfte bis zu 10 Prozent melden Sie das Fahrzeug als „gewillkürt“ bei der Steuer an. Bei unter 10% betrieblichem Nutzen gilt das Auto als Privatfahrzeug.

Für Sie als Arbeitnehmer stellen sich einige Fragen, die Sie vorab mit Ihrem Vorgesetzten klären sollten. Wie ist es, wenn Sie im Firmenwagen mit dem Ehepartner den Arbeitsweg gemeinsam zurücklegen? In der Dienstwagenordnung des Unternehmens sollte hinterlegt sein, wer mit dem Firmenwagen fahren darf, Freunde, Ehepartner, Kinder? Bitte beachten Sie, dass eine nicht genehmigte Verleihung des Dienstwagens zu einem Verlust des Versicherungsschutzes führen kann, auch arbeitsrechtlich stehen Sie schlecht da und Ihnen drohen unangenehme Konsequenzen. Daher unser Tipp: lieber ordentlich und ausführlich die Nutzung abklären, dann gibt es auch keine unangenehmen Überraschungen, wenn der oder die Ehepartner/in mit dem Firmenwagen unterwegs ist. Sie erhalten immer einen Dienstwagen Überlassungsvertrag von Ihrem Chef, diese ist sogenannt „freivertraglich“ geregelt.

Manche Fahrten sind klar einzuschätzen, andere wiederum schwieriger. Klar, das Ausliefern an den Kunden, der Termin vor Ort bei der Bank, das Treffen mit den Geschäftspartnern, diese Strecken sind rein betrieblich. „Geschäftliche Gründe“ ist hier das Zauberwort. Freunde oder Verwandte besuchen ist dann ebenso Privatvergnügen wie die Tochter zum Fußballtraining bringen oder den Wocheneinkauf erledigen. Auch die Traumreise und der Wochenendausflug sind einwandfrei privat. Da es solche Fälle gibt: auch Geschäftsfahrten für andere Unternehmen gelten als Privatfahrt. Mischfahrten sind aufzusplitten in betrieblichen und privaten Anteil.

FOLGENDE PUNKTE SOLLTEN SIE IM DIENSTWAGEN ÜBERLASSUNGSVERTRAG FESTHALTEN:

  • Freizeitnutzung des Firmenwagens
  • Fahrerbestimmung, wer darf den Dienstwagen nutzen, Ehepartner, Kinder, Freunde
  • Versteuerung geldwerter Vorteil
  • Wer trägt die Reisenebenkosten
  • Auslandsfahrerlaubnis Dienstwagen
  • Gibt es Tankkarten?
  • Wie werden diese im Ausland mit dem Firmenwagen im Urlaub abgerechnet
  • Wie steht es um die Benzinkosten beim Firmenwagen für Privat- und Urlaubsfahrten
  • Gibt es Einschränkungen für einzelne Länder beim Urlaub mit dem Dienstwagen
  • Wie oft darf der Firmenwagen für Urlaubsfahrten genutzt werden

Private Vorteile – Steuern zahlen!

Das Finanzamt findet die Privatnutzung des Firmenwagens richtig gut, führt dies doch zu erhöhten Steuereinnahmen gemäß §6 Nr.4 EStG. Der Firmenwagen ist ein geldwerter Vorteil, der vom Arbeitnehmer versteuert wird, vergleichbar mit einem Bonus oder Zusatzeinkommen. Allgemein rechnet der Fiskus nach der 1%-Regelung ab. Die Ein Prozent stehen hierbei für einen Prozent des Listenpreises bei Erstzulassung – Bonusausstattung und Umsatzsteuer mit angesetzt. Liegt ein Firmenwagen bei 25.000 € inklusive Zusatzausstattungen und Steuer, erhöht sich das Gehalt um 1% als geldwerter Vorteil, also 250 Euro, die einkommenssteuerpflichtig sind. Mindern lässt sich dieser Betrag durch ein zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber abgeschlossenes Nutzungsentgelt. Das bedeutet, dass der Arbeitnehmer für die Dienstwagen Privatnutzung ein monatliches vereinbartes Nutzungsentgelt zahlt, beispielsweise 150 Euro. Diese werden vom Nettogehalt abgezogen – und mindern die Steuerlast der 1%-Regelung. In unserem Beispiel werden die 150 € Nutzungsentgelt von den 1%-Listenpreis in Höhe von 250 Euro abgezogen. Der geldwerte Vorteil macht nur noch € 100 aus, die versteuert werden. Das bedeutet, für den Arbeitgeber reduziert sich das Bruttogehalt und so die Lohnnebenkosten. Neben der monatlichen Pauschale erkennt das Finanzamt in der Regel einen Kilometer-Nutzungsentgelt an. Auch den Ausgleich der Leasing- oder Mietrate durch den Arbeitnehmer akzeptiert das Finanzamt in der Regel. Allerdings sollten die Vereinbarungen schriftlich festgehalten werden, als Anhang zum Arbeitsvertrag oder anderen dienstrechtlichen Vereinbarungen.

Alternativ greifen Sie auf die kilometergenaue Abrechnung der Privatnutzung Ihres Firmenwagens per Fahrtenbuch zu. Etwas aufwändiger, aber gerade für Vielfahrer interessant. Anhand des Fahrtenbuchs werden Dienst- und Privatfahrten akkurat getrennt und nach Anteil die jährlichen Kosten aufgeteilt. Nähere Informationen haben wir hier für Sie zusammengestellt: Fahrtenbuch für den Firmenwagen – die richtige Lösung für Sie?

Vamos a la playa – mit dem Dienstwagen verreisen


Ihre Urlaubspläne: mit den Freunden im Dienstauto nach Griechenland? Fahrt bis Süditalien und dann mit der Fähre weiter, dank mehreren Fahrern keine große Herausforderung. Inklusive Dachgepäckträger für die Tauchausrüstung – die Betriebskosten gehen ja auf die Firma. Doch Vorsicht. Hier gilt: was ist vereinbart und schriftlich hinterlegt? Verderben Sie sich nicht Ihre Traumreise und die entspannte Zeit mit viel Ärger hintenraus. Gut durchdacht sind Sie auf der sicheren Seite. Wir bereiten Sie vor, so dass keine Fragen offenbleiben. Denn eine Auslands Fahrerlaubnis für den Dienstwagen im Urlaub muss vorliegen, ansonsten bleibt der Firmenwagen daheim. Wer zahlt den Sprit, die Benzinkosten beim Firmenwagen für Urlaubsfahrten können schnell zum Streitthema werden.

Ist die Urlaubsfahrt erlaubt?

Kein Problem für die Steuer – wenn der Überlassungsvertrag mitspielt. Ist in diesem eine generelle Privatnutzung des Firmenwagens ausgeschlossen fahren Sie besser nicht mit dem Dienstwagen. Aber auch wenn der Chef den privaten Nutzen des Firmenwagens gestattet, ist dies noch kein Freifahrtschein, auch er definiert, welche Fahrten okay sind – und auf welche Sie verzichten. Regionale Einschränkungen seitens des Arbeitgebers können gelten, beispielsweise für das Ausland. Ist im gewünschten Zielland Autodiebstahl weit verbreitet? Oder vermehrt mit Verkehrsunfällen zu rechnen? Oder ist sogar nur eine Inlandnutzung oder begrenzter Auslandsnutzen im Überlassungsvertrag vorgesehen? Dann buchen Sie lieber einen Mietwagen für die geplante Reise. Weiterhin sind Sonderregelungen möglich, vereinbaren Sie mit Ihrem Chef eine höhere Selbstbeteiligung, damit nehmen Sie ihm manche Bedenken. Auch ein Fahrzeugcheck vor der Reise und ein Auslandsschutzbrief helfen dabei.

Die Kilometerfrage


Geregelt durch den Dienstwagenüberlassungsvertrag. Sind die Kilometer hier über das Jahr begrenzt, gilt das auch für die Urlaubsfahrt mit dem Dienstwagen – oder es drohen Nachzahlungen. Sind Kilometer frei, entsteht kein Nachteil durch die Reise. Aus steuerlicher Sicht ist es unerheblich, ob die Privatfahrten im In- oder Ausland geleistet werden. Eine Sonderregelung gibt es private Reisen beim Nutzen eines Fahrtenbuchs. Sie müssen nicht jede einzelne Strecke eintragen, als Nachweis reicht bereits der Kilometerstand bei Abreise und der bei der Rückkehr. Bei Abrechnen durch die 1%-Methode brauchen Sie nichts weiter beachten. Hier steht dem Griechenland-Trip nichts im Wege.

Maut und Vignette – geldwerter Vorteil?

Checken Sie Ihre Firmenwagen Urlaubsregelung vorab gegen: zahlt der Arbeitgeber generell oder bleiben die Kosten für eine ausschließliche Privatfahrt bei Ihnen? Schließlich brauchen Sie für Ihre Reise die Vignette für Österreich und zahlen in Italien auf einigen Strecken Maut. Und hier ist auch der Fiskus im Spiel: zahlt die Firma, ist dies ein geldwerter Vorteil! Diesen müssen Sie versteuern, von daher unser Tipp: Vignette und Maut auf der Urlaubsreise besser aus der eigenen Tasche zahlen.

Fahrerwechsel

Klingt nach einem guten Plan – kann aber auch schief gehen. Bitte schauen Sie in Ihre Unterlagen, wer zum Fahren Ihres Firmenwagens im Urlaub berechtigt ist. Das heißt: wenn die Regularien nur Sie und gegebenenfalls den Ehepartner vorsehen, gilt das auch für den Urlaub, nicht nur für den Arbeitsweg des Ehepartners. Die Nutzungsbeschränkungen in der Dienstwagenüberlassung greift hier. Für die Griechenlandreise heißt das: der gute Freund darf Sie nicht am Steuer ablösen, wenn er nicht in Ihren Unterlagen als Fahrer des Firmenwagens angegeben ist. Für Ehepartner und Kinder gilt gleiches.

Dachgepäckträger & Firmenwagen?

Ein Dachgepäckträger ist super, passt doch alles rein, was mit in den Urlaub soll. Doch bitte nur beim privaten, eigenen Wagen. Für die private Reise mit dem Firmenwagen muss der Dachgepäckträger in der Garage bleiben.

Sicher ist sicher: die Auslandsfahrerlaubnis

Holen Sie sich diese von Ihrem Arbeitgeber ein. Sie bestätigt, dass Ihre Firma den Wagen nutzt und Sie berechtigt sind diesen zu fahren. Kennzeichen, Fahrzeug-ID-Nummer sowie Ihre persönlichen Daten sollen enthalten sein. Optional fügen Sie einen europäischen Unfallbericht anbei, dieser hilft Ihnen, falls unterwegs nach Griechenland doch etwas passieren sollte. Unterschrieben von beiden Parteien sichert er Sie ab.

Beachten Sie diese Checkliste, können Sie Ihren Firmenwagen unbeschwert privat nutzen. 

Sie haben noch keinen Dienstwagen? Dann schauen Sie doch einfach mal bei unserer Firmenkunden-Flotte vorbei und registrieren Sie sich, um Firmenkunden-Rabatte zu sichern.

Firmenwagen: Kosten für Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Wir entschlüsseln alle Kosten und zeigen, welche monatlichen Firmenwagen Kosten für Arbeitgeber auf Ihr Unternehmen zukommen. Ebenso werfen wir einen Blick auf die monatlichen Kosten für Arbeitnehmer. Pauschal gibt es natürlich keine feste Nummer, was Sie ein Firmenwagen im Monat kostet, die Bandbreite zwischen Smart und Porsche ist recht hoch. Fakt ist aber: Jedes Auto verursacht Fixkosten.

Firmenwagen Kosten im Monat


1. Versicherung
2. Steuern
3. Werkstattkosten (Reparaturen, Inspektionen, Wartung)
4. Betriebskosten (Sprit, Öl, Pflege)
5. Anschaffungskosten


SIXT TIPP:
Der Wertverlust: Pro Jahr verliert ein Auto etwa fünf bis sechs Prozent des Wertes. So beträgt der Wertverlust von einem Neuwagen nach drei Jahren insgesamt etwa 34 bis 36 Prozent. Dieser entfällt beim Firmenmietwagen komplett. Den geringsten Wertverlust in Euro hat der Dacia Sandero. Große Wagen wie BMW 745 d, der Mercedes SL 500 und der Lexus LS 430 gehören zu den Autos mit dem größten Wertverlust. Heißt für Sie: große Autos mieten, dann umgehen Sie den Wertverlust.

Zählt man diese Kosten zusammen, kommt man bei einem Neuwagen nach vier Jahren auf etwa so viel Geld wie der Wagen beim Kauf gekostet hat. Das hat der Verkehrsclub Deutschland (VCD) berechnet.

FIRMENWAGEN: DIE KOSTEN FÜR ARBEITGEBER UND ARBEITNEHMER

VERSICHERUNG

Für die Kfz-Haftpflicht müssen Sie als Arbeitgeber rund 450 Euro einkalkulieren. Hier lohnt ein Preis Check bei den üblichen Portalen. Empfehlenswert ist auf jeden Fall Vollkasko, da es etwas komplizierter als im Privatbereich ist. Halter ist das Unternehmen, Fahrer sind die Angestellten. Vollkasko mindert die Eigenkosten im Falle eines Unfalles und Streitereien werden so vermieden. Bei einem Firmenmietwagen sind diese Kosten durch SIXT bereits im fixen Mietpreis enthalten und es kommen keine zusätzlichen Kosten auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu.

STEUERN

Abhängig ist die Kfz-Steuer vom Tag der Erstzulassung, Hubraumgröße und Schadstoffausstoß. Mit anderen Worten: Für Elektroautos fällt fast keine Kfz-Steuer an. Als Beispiel ein VW Golf V: Je nach Erstzulassung, Motortyp und Hubraum kann die Kfz-Versicherung etwa zwischen 100 und 300 Euro pro Jahr liegen. Ab 10% dienstlicher Nutzung KANN das Fahrzeug als Dienstwagen bei der Zulassungsstelle registriert werden, ab 50% dienstlicher Nutzung MUSS der Firmenwagen auch als Firmenwagen gemeldet werden. Die Steuern trägt der Arbeitgeber, der Arbeitgeber versteuert seinen geldwerten Vorteil. Mehr zur 1%-Regelung und zur Fahrtenbuch-Methode erfahren Sie in unserem Beitrag: Firmenwagen versteuern: 1% Regelung oder Fahrtenbuch. Bei einem Firmenwagen von SIXT als Langzeitmiete, Auto-Abo oder Miete ist die Steuer im Mietpreis enthalten, lediglich trägt der Arbeitnehmer weiterhin den geldwerten Vorteil für die Privatnutzung.

WERKSTATTKOSTEN

Auch diese entfallen bei der Firmenwagenmiete als Dienstwagenflotte. Bei einem Kauf oder Leasing fallen diese Firmenwagen Kosten beim Arbeitgeber an, Inspektionen müssen in den vorgegebenen Abständen absolviert werden. Hier punktet die Mietoption, da Sie nicht für Wartung aufkommen, sondern stattdessen das Auto bei SIXT abgeben und ein Ersatzfahrzeug bekommen.

BETRIEBSKOSTEN (SPRIT, ÖL, PFLEGE)

Für Dienstfahrten fällt der Benzinverbrauch als Kosten für den Arbeitgeber an, dienstliche Flüge und Bahnfahrten werden ebenso abgedeckt. Die Steuer-Experten von haufe.de empfehlen keine vollständige oder teilweise Übernahme einzelner Fahrzeugkosten, sondern präferieren ein Nutzungsentgelt durch den Arbeitnehmer, geregelt über einen Monatsbetrag oder eine Kilometerpauschale. Damit sind die Spielregeln für die Nutzung des Dienst-PKW durch den Arbeitnehmer für alle ersichtlich geregelt und es kommt nicht zu Missverständnissen. Hier gilt auf jeden Fall: vereinbaren Sie in der Dienstwagenüberlassung die einzelnen Punkte, das vermeidet späteren Streit.

ANSCHAFFUNGSKOSTEN

Diese liegen als Firmenwagen Kosten für den Arbeitgeber vor. Und können einen immensen Betrag ausmachen, sollten Sie den Kauf einer Flotte beabsichtigen. Ein Audi A4, der laut autozeitung.de 2020 zu den beliebtesten Firmenwagen zählt, kostet ab 34.000 Euro. Bei der Firmenmiete zahlen Sie nur den Mietpreis als laufende Betriebskosten und geben gleich einige Nullen weniger aus.

Zusammengefasst:

ARBEITGEBER

ARBEITNEHMER
VERSICHERUNG

Liegt beim Arbeitgeber

STEUERN

Für den Firmenwagen trägt der Arbeitgeber die anfallenden Steuern

Steuer als Firmenwagen Kosten beim Arbeitnehmer fallen durch den geldwerten Vorteil an
KRAFTSTOFF

Obliegt der Dienstwagenüberlassung, da der Arbeitgeber die Dienstfahrten und der Arbeitnehmer die Privatfahrten zahlen müsste, kann über Nutzungsentgelt geregelt werden

siehe Arbeitgeber
WARTUNGSKOSTEN/TÜV

Liegen beim Arbeitgeber als Kostenpunkt

ANSCHAFFUNGSKOSTEN

Liegen beim Arbeitgeber als Kostenpunkt

Ein Firmenwagen kostet den Arbeitgeber durchschnittlich 300 Euro pro Monat, je nachdem, welches Auto Sie Ihren Mitarbeitern zur Verfügung stellen. Rechnen Sie mit ca. 200 Euro pro Monat für einen Kleinwagen und 400 Euro für einen Mittelklasse Wagen bei durchschnittlichen Jahreskilometern. Das heißt, Sie nutzen nicht mehr als 15.000 Kilometer im Jahr. Summieren Sie diesen Wert für Ihren Fuhrpark kommt ein stattlicher Posten für die Mobilität Ihres Unternehmens zusammen, vor allem, wenn Sie noch die Investitionskosten hinzurechnen, pro Fahrzeug jeweils ein fünfstelliger Betrag, den Sie finanzieren müssen. Beachten Sie bitte, dass Ihr Wagen an Wert verliert – und zudem Jahr für Jahr nicht mehr den technologischen Ansprüchen an Ihre Mobilität gerecht wird.

Denken Sie auch daran, dass wir in den Monatskosten keine unvorhergesehenen Reparaturkosten einkalkuliert haben. Diese sind in der SIXT Firmenmiete enthalten. Transparenter Preis, keine unvorhergesehenen Überraschungen. Mit dem Firmen Auto Abo von SIXT zahlen Sie einen monatlichen Fixpreis für einen von Ihnen gewählten Zeitraum. Nach 6 Monaten oder einem Jahr, je nach Laufzeit, geben Sie das Auto wieder zurück und beenden Ihre Buchung. Oder verlängern, wie Sie mögen. Wir sind zudem der perfekte Partner in Sachen Fuhrparkmanagment. Schauen Sie auch unser Expertenvideo zum Thema Flottenmanagement: Zum Video Flottenmanagement oder:

 

Im Nebenjob Firmenwagen nutzen – Firmenwagen für Mini-Jobber: Tipps und Tricks

Ein jeder freut sich über einen Dienstwagen, viele bevorzugen ein Firmenfahrzeug gegenüber einer Lohnerhöhung – eine Emnid-Umfrage geht davon aus, dass jeder zweite Arbeitnehmer sich einen Firmenwagen wünscht. Bei den unter 30jährigen sogar mit 70% mehr als 2/3.

Die Vorteile liegen auf der Hand: neue Modelle, hochwertige Autos, zuverlässig mit viel Fahrkomfort. Hinzu kommt der wirtschaftliche Status, denn mit einem erstklassigen Firmenwagen fahren Mitarbeiter mit einem hochwertigen ersten Eindruck beim Kunden vor – mit dem günstig privat finanzierten Gebrauchten Wagen sieht das anders aus.

Privatnutzung kann gestattet sein, die meisten Chefs haben nichts dagegen – sofern klar geregelt ist, wer welche Kosten trägt und die Fahrten entsprechend steuerlich angegeben werden. Doch wie sieht es mit dem Zweit- oder Drittjob aus – oder im Kleinlohnsektor?

Kann man im Nebenjob Firmenwagen nutzen? Oder ist das ausgeschlossen, wegen der Verdienstgrenze von € 450? Oder wird der Firmenwagen im Nebenjob nicht angerechnet? Es gibt viel Unsicherheit beim Thema Mobilität und Firmenwagen bei einer Nebentätigkeit – doch nicht zwingend muss man diese mit der Jahreskarte im ÖPNV oder dem Privatwagen ausüben. Betroffen sind auch viele angestellte Verwandte: dürfen diese einen Firmenwagen als Familienangehörige nutzen, wenn ja, was muss beachtet werden?

Inhalt


1. Nebenjob Firmenwagen: Voraussetzung der Nutzung
2. Versteuerung als geldwerter Vorteil – Firmenwagen beim Nebenjob
3. Firmenwagen und Mindestlohn
4. Firmenwagen des Hauptjobs für den Nebenjob nutzen
5. Firmenwagen als geringfügig beschäftigtes Familienmitglied

1. Nebenjob Firmenwagen: Voraussetzung der Nutzung


Grundsätzlich kann ein Minijob auch mit einem Dienstwagen ausgestattet sein, hier gibt es dennoch einige Themen zu beachten.

Dürfen Sie den Firmenwagen aus Ihrem Hauptjob für die Nebentätigkeit nutzen? Dieses gilt es als erstes zu klären. Schließlich zahlt der Arbeitgeber beim Firmenwagen mit, aber wenn der Chef einen Nebenjob erlaubt, wird er Ihnen den Firmenwagen nicht für den Zweitjob oder die nebenberufliche Tätigkeit verwehren. Einen rechtlichen Anspruch haben Sie natürlich nicht. Doch beachten Sie die Art Ihres Nebenjobs: eine einfache Fahrt zu einer anderen Betriebsstätte könnte analog einer Privatfahrt an Kilometern entsprechen – wenn Sie aber Pizza ausliefern und somit auf Dauer sehr viele Kilometer zurücklegen, schauen Sie sich vorher die Dienstwagenregelung an, kommen bei erhöhter Kilometerleistung weitere Abgaben hinzu? Der Arbeitgeber erstellt durch den Firmenwagenüberlassungsvertrag die Regeln, er legt Arten der Nutzung, Nutzungsintensität und Dauer fest oder begrenzt diese. Festzuhalten ist, dass eine Nutzung über 50% als Privatwagen steuerrechtliche Auswirkungen hat, da er nicht mehr zum notwendigen Betriebsvermögen zählt, als was er vorher gegebenenfalls eingestuft war. Alternativ können Sie auch bei Ihrem Nebenjob einen Dienstwagen als Gehalt beziehen, für viele Arbeitgeber eine interessante Option der Lohnzahlung.

Nachdem Sie mit Ihrem Arbeitgeber geklärt haben, ob Sie den Firmenwagen für den Nebenjob nutzen dürfen, gilt es, diesen auch steuerlich abzurechnen, welcher geldwerte Vorteil ergibt sich?

2. Versteuerung als geldwerter Vorteil

Ihr Firmenwagen ist ein geldwerter Vorteil – eine Art der Gehaltsaufstockung. Somit möchte das Finanzamt hier Steuern einnehmen. Der Firmenwagen fällt in die Rubrik „Sachlohn“ im Gegensatz zum Barlohn. Hier in unserem Beispiel erhalten Sie den Firmenwagen für Ihren Nebenjob.

Wenn Sie Im Nebenjob Firmenwagen nutzen muss dieser als geldwerter Vorteil versteuert werden (1% Regelung oder Fahrtenbuch) – und dieser geldwerte Vorteil und der Barlohn zusammen dürfen bei 450-Euro-Kräften nicht zur Überschreitung dieser 450 Euro führen. Berechnet wird dieser geldwerte Vorteil aus der Summe von 1% des Bruttolistenpreises des Firmenwagens, also des Fahrzeugwerts bei Erstzulassung inklusive Sonderausstattungen und Umsatzsteuer. Dieser Wert gilt auch für gebrauchte Fahrzeuge, obwohl die Erstzulassung bereits erfolgte. Zusätzlich werden 0,03 Prozent des Listenpreises pro Entfernungskilometer zwischen Wohnung und Arbeitsstätte angerechnet.

Ein Beispiel: der VW Polo Blue GT schlägt mit einem Bruttolistenpreis von € 19.875 in der kleinsten Ausstattungsvariante als Firmenwagen zu Buche. Somit ergeben sich dank 1% Regelung € 198,75. Fahren Sie 20 Kilometer zur Arbeit, erhöht sich der Geldwerte Vorteil um 0,03 % des Bruttolistenpreises (€ 5,96) *20 Km = € 119,25. Der geldwerte Vorteil beträgt dann € 318.

Bitte beachten Sie, dass die Arbeitswegberechnung für Vollzeitstellen gedacht ist, bei einem Minijob und dessen selteneren Arbeitsweg kann die Formel auf Bruttolistenneupreis x Entfernungskilometer x 0,002 % x Tage individuell angepasst werden. Das bedeutet für unser Beispiel, dass wir zu den 1% mit € 198,75 nur € 63,6 für die zurückgelegten Kilometer addieren. Somit ist der geldwerte Vorteil € 262,35. Da die Verdienstgrenze bei € 450 liegt, dürften Sie als Barlohn lediglich die Differenz erhalten, also € 187,65.

3. Firmenwagen und Mindestlohn

Beachten Sie auch die Regelungen zum Mindestlohn: Sachzuwendungen werden nicht eingerechnet. Das bedeutet, dass Sie den Wert des Firmenwagens von den möglichen € 450 abziehen und den Restbetrag durch € 9,35 teilen, so dass Sie die Anzahl an Stunden ermitteln. Überschreiten Sie die Stunden, wird der Mindestlohn unterschritten. In unserem Beispiel erhält der Minijobber zwar inklusive Firmenwagen einen Bruttolohn von € 450, für die Mindestlohnberechnung darf jedoch nur der Barlohn in Höhe von € 187,65 berücksichtigt werden. Also dürfen Sie 20 Stunden pro Monat arbeiten, um den Mindestlohn nicht zu unterwandern (€ 187,65: € 9,35 = 20 Stunden).

Die Mindestlohnkommission empfiehlt eine Anhebung auf € 9,60 für 2021, bleiben Sie also informiert.

4. Firmenwagen des Hauptjobs für den Nebenjob nutzen

Zuerst gilt es, die Nutzung zu klären, was besagt die Dienstwagenregelung, was sagt der Arbeitgeber zur privaten Nutzung im Nebenjob? Sollte der Nebenjob nicht mit den wirtschaftlichen Interessen Ihrer Firma kollidieren, so ist sie in der Regel zu genehmigen. Letztendlich entscheidet aber der Nutzungsvertrag, den Ihr Arbeitgeber mit Ihnen geschlossen hat.

Wenn Sie dies geklärt haben, steht einer Nutzung nichts im Wege. Normalerweise rechnen Sie Ihren Firmenwagen mit der 1%-Regelung oder dem Fahrtenbuch bei den Privatfahrten steuerlich ab. Dieses führt dazu, dass Sie die Betriebsausgaben nicht steuerlich geltend machen können.

Mehr Informationen zur Versteuerung von Firmenwagen finden Sie hier:
Firmenwagen versteuern: 1% Regelung oder Fahrtenbuch führen

5. Firmenwagen als geringfügig beschäftigtes Familienmitglied

Das Finanzamt schaut genau hin, beim Thema Firmenwagen für Familienmitglieder. Hier gilt ein Vergleich: ist die Bereitstellung des Firmenwagens für den Minijob fremdüblich? Heißt: ist die Entlohnung angemessen – und die Bereitstellung eines Dienstwagens ebenso? Oder ist hier augenscheinlich ein Modell gewählt worden, dass einem nichtfamiliären Arbeitnehmer nicht gestattet worden wäre? Im schlimmsten Fall kann das Angestelltenverhältnis als nicht geltend eingestuft werden. Wertäquivalenz ist ein weiterer Knackpunkt beim Firmenwagen für Familienangehörige: die Finanzgerichte gehen davon aus, dass ein Arbeitgeber einen Firmenwagen für Minijobber nur zur Verfügung, und somit uneingeschränkten Privatnutzung, stellt, wenn er dieses durchkalkuliert hat und sich sein Aufwand, einen Sachlohn zum Barlohn hinzuzufügen, auch für ihn rentiert. Hierbei ist zu beachten, dass ein Firmenwagen für Minijobber einen weitaus höheren Anteil am Gesamtlohn (im genannten Beispiel mit 58%) hat als bei einer Vollzeitkraft (mit circa 1-5%).

Somit empfiehlt sich klar, die vorhandenen Risiken und die Vorteile und Möglichkeiten mit Ihrem Steuerberater durchzusprechen, sollten Sie als Arbeitgeber einen Firmenwagen für Familienangehörige planen. Dieser wird auch die aktuellen Urteile der Gerichte zum Thema kennen und Ihren Fall konkret bewerten.

 

 

Firmenwagen versteuern: 1% Regelung oder Fahrtenbuch führen?

Firmenwagen gehören zu den beliebtesten Zusatzleistungen für Arbeitnehmer. Viele Beschäftigte würden freiwillig auf rund 10 % ihres Gehalts verzichten, wenn ihr Arbeitgeber ihnen im Gegenzug einen Dienstwagen zur Verfügung stellt. Dabei profitieren nicht nur Angestellte, sondern auch der Arbeitgeber bei der Versteuerung des Firmenwagens. Lesen Sie hier alles zum Fahrtenbuch führen und der 1% Regelung für den Firmenwagen.

FIRMENWAGEN – SHORT FACTS!

  • Private Firmenwagen-Nutzung ist geldwerter Vorteil für alle Arbeitnehmer
  • Sie haben die Auswahl zwischen Pauschalabgabe mit 1%-Regelung oder Fahrtenbuch fahrtengenau
  • Wahl der Methode: Ihr Vorabcheck spart Ihnen Steuerabgaben ein
  • Sonderregelungen für Elektro- und Hybrid-Dienstwagen

Inhalt


1. Grundsätzliches zum Dienstwagen
2. Versteuerung von Firmenwagen
3. 1%-Regelung oder Fahrtenbuch: Was lohnt sich wann?
4. Die 1%-Regelung in der Praxis
5. Fahrtenbuch führen – die richtige Lösung für Sie?
6. Praxisbeispiele

1. GRUNDSÄTZLICHES ZUM DIENSTWAGEN

Es gibt steuerlichen Erleichterungen rund um Firmenwagen und geschäftlich genutzte Fahrzeuge. Dazu kommt: Nie war es einfacher Ihre hochrangigen Führungskräfte, verdiente Mitarbeiter und Außendienstler mit einem repräsentativen Firmenwagen auszurüsten. Schließlich sind Ihre Mitarbeiter mit einem repräsentativen Dienstwagen mobil, flexibel unterwegs und motiviert. Was die Lohnsteuerabrechnung und die Einkommenssteuererklärung angeht, sieht die Sache aber anders aus. Hier wird durch den Firmenwagen alles ein wenig komplizierter. Denn private Fahrten Ihrer Mitarbeiter mit dem Firmenwagen müssen ordentlich versteuert werden. Wir erklären, welche Möglichkeiten zur Versteuerung es gibt und was es mit der 1 %-Regelung für Firmenwagen und dem Fahrtenbuch auf sich hat. Steuerrecht ist nicht jedermanns Steckenpferd. Auch nicht, wenn es um die heißgeliebten Pferdestärken geht, die uns täglich von A nach B bringen, vielleicht sogar über C und D. Sie sind sich unschlüssig, wie Sie den Dienstwagen noch vorteilhafter Nutzen? Und dennoch im rechtlichen Rahmen bleiben? Finden Sie hier alles Wissenswerte zur Privatnutzung der Dienstwagen und wie Sie ihren Firmenwagen versteuern.

WAS GENAU VERSTEHT MAN UNTER EINEM DIENSTWAGEN?

Die Begriffe Dienstwagen und Firmenwagen sind in Deutschland gesetzlich nicht definiert. Wenn Sie als Arbeitgeber einem Mitarbeiter einen Dienstwagen zur Verfügung stellen, verpflichten Sie sich mit dieser Bezeichnung erst einmal zu gar nichts. Vielmehr können Sie alle Rechte, Pflichten und Vereinbarungen im Zusammenhang mit dem Firmenwagen frei bestimmen. Wichtig werden Firmenwagen in der Regel, wenn es um steuerrechtliche Bestimmungen geht. Hier gilt das vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellte Fahrzeug nämlich, unabhängig von seiner Bezeichnung, als geldwerter Vorteil und muss dementsprechend versteuert werden. Der Fiskus spricht von zusätzlichem Einkommen – Sie und Ihre Mitarbeiter eher von neuer Mobilität. Warum einen Privatwagen extra kaufen, wenn der schicke BMW X3 außerhalb der Geschäftszeiten eh ungenutzt im Hof steht? In vielen Branchen ein Statussymbol nutzen Angestellte ebenso wie Unternehmer und Selbstständige den Mercedes, Audi oder sogar Maserati auch privat. Wenn Sie Ihren Mitarbeitern noch keinen Firmenwagen anbieten, wie wäre es mit einem als Alternative zur Gehaltserhöhung? Übrigens: auch wenn der Chef einen BMW X5, Audi A6 oder Mercedes-Benz C-Klasse fährt gibt es bei Sixt alle Fahrzeugkategorien auch für Businesskunden. Zu Businesstarifen natürlich. VW up!, Opel Adam oder Renault Kangoo Rapid Maxi Kleintransporter – in unserer Firmenkunden-Flotte ist für jeden das richtige dabei.

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FIRMENWAGEN VERSTEUERN – DIE NUTZUNG IST ENTSCHEIDEND

Im Rahmen einer Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehung ist die Einordnung als Firmenfahrzeug denkbar einfach. Das Kfz gehört dem Unternehmen und wird einem Angestellten vertraglich geregelt zur Nutzung überlassen. Komplizierter wird die Kategorisierung hingegen bei Einzelunternehmern und Selbstständigen. Hier entscheidet vor allem die anteilige Nutzung darüber, ob es sich formell um ein Dienstfahrzeug oder ein privates Auto handelt. Um ein Kfz mit dem Betriebsvermögen anschaffen und unterhalten zu dürfen, muss es mindestens zu 10 % betrieblich genutzt werden. Ab einer geschäftlichen Nutzung von 50 % muss es zwingend zum Firmenvermögen gezählt und die private Nutzung dementsprechend als geldwerter Vorteil versteuert werden. Das Finanzamt sieht einen Firmenwagen als geldwerten Vorteil – von daher ist die Angabe als „Dienstwagen“ kein Selbstläufer, sondern muss belegt sein. Sie senken mit der Nutzung eines Geschäftsautos Ihre privaten Kosten, die Sie bei einem privaten PKW hätten. Es gibt zwei verschiedene anerkannte Methoden, um die Privatnutzung nachzuweisen: Fahrtenbuch führen und die 1%-Regelung für Firmenwagen.

ZUSAMMENGEFASST:

  • Fahrzeug ist bei Anschaffung durch Kapitalgesellschaft ein Firmenfahrzeug
  • Auch bei Selbstständigen und Einzelunternehmern bei betrieblichem Nutzen über 50%
  • Bei 10-50% Nutzen Wahl zwischen Privat und Betrieb möglich
  • Geschäftswagen ist eine Alternative zu anderen Boni, die immer mehr Angestellte schätzen
  • Private Kosten werden gesenkt, daher geldwerter Vorteil
  • Nachweis für Finanzamt vonnöten/ratsam

2. FIRMENWAGEN VERSTEUERN

Durch die Bereitstellung eines Firmenwagens durch den Arbeitgeber entstehen Arbeitnehmern in zweierlei Hinsichten besondere Vorteile:

  • Nutzung des Pkw für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsort
  • Nutzung des Pkw für private Fahrten

Dabei geht das Finanzamt vom sogenannten Anscheinsbeweis aus. Das bedeutet, dass für den Fiskus allein die Existenz eines Dienstwagens ausreicht, um zu unterstellen, dass dieser auch privat genutzt wird. Dementsprechend wird er als geldwerter Vorteil berechnet und Sie müssen den Firmenwagen versteuern. Der Anscheinsbeweis kann jedoch auf verschiedene Arten widerlegt werden:

  • Die private Nutzung des Dienstwagens ist vertraglich ausdrücklich untersagt, wobei das Verbot auch kontrolliert und durchgesetzt wird
  • Der Arbeitnehmer besitzt privat ein vergleichbares Fahrzeug, das er oder sie nutzen kann
  • Der Firmenwagen eignet sich nicht zur privaten Nutzung beispielsweise, weil es ein Werkstattwagen oder besonderes Modell ist
  • Führen eines Fahrtenbuchs im Gegensatz zur 1%-Regelung zeigt die Nutzung des Firmenwagens nur zu dienstlichen Zwecken

Die Versteuerung des Firmenwagens als geldwerter Vorteil geht nicht nur Ihren Arbeitnehmer, sondern auch Sie als Arbeitgeber etwas an. Die Nutzung des Firmenwagens muss, solange kein Privatnutzungsverbot ausgesprochen wurde, bei der Lohnabrechnung berücksichtigt werden: Der jährliche geldwerte Vorteil durch einen Dienstwagen ist nämlich nach wie vor lohnsteuerpflichtig.

3. FIRMENWAGEN VERSTEUERN: 1%-REGELUNG ODER FAHRTENBUCH FÜHREN?

Denken Sie daran: ein Wechsel zwischen der 1%-Regelung für den Firmenwagen und einem geführten Fahrtenbuch zur Versteuerung ist immer nur zum Jahreswechsel möglich. Dieses aber jedes Jahr. Außerhalb des Kalenderwechsels tauschen Sie, wenn Sie das Fahrzeug selbst durch ein neues ersetzen.

Ob Sie lieber die 1% Regel für den Firmenwagen nutzen oder ein Fahrtenbuch führen, entscheiden Sie. Beachten Sie am besten die folgenden Punkte:

  • Die jährliche Fahrleistung in Kilometern
  • Wie oft Sie den Geschäftswagen privat nutzen
  • Wie weit Ihr Arbeitsort entfernt ist
  • Der Fahrzeugwert, der modellabhängig ist

Wir sprechen bei Ihnen nicht nur von einem Firmenwagen, sondern von einer ganzen Flotte? Und Sie sind skeptisch ob Ihre Mitarbeiter das Fahrtenbuch ordnungsgemäß führen? Die Lösung: nutzen Sie beide Methoden. Sie versteuern als Arbeitgeber den Betrag ganz einfach mit der pauschalen 1%-Regelung und minimieren so Ihr Haftungsrisiko. Weist das Fahrtenbuch Mängel auf, haftet der Arbeitnehmer. Der Arbeitnehmer reicht mit der Einkommenssteuerveranlagung seine Abrechnung des Fahrtenbuchs ein. Und das Finanzamt errechnet neu und korrigiert die Steuerberechnung. Zuviel gezahlte Steuerbeträge werden erstattet. Günstig in diesem Fall: wenn der Fiskus das Fahrtenbuch nicht anerkennt oder Mängel feststellt, berechnen sie automatisch nach der Pauschalmethode.

Als Arbeitgeber zahlen Sie somit für alle Dienstwagen einen festen und planbaren Preis jeden Monat. Pluspunkt für den Arbeitnehmer: er sichert sich steuerlich ab und hat Versteuerungsarten zur Auswahl: wenn er feststellt, dass seine privaten Kilometer höher als geplant waren und dass die 1-Prozent-Regelung die bessere Option ist, dürfen Sie Ihr Fahrtenbuch außer Acht lassen und nach der 1-Prozent-Regelung abrechnen. Ohne Fahrtenbuch gibt es am Ende des Jahres keine Wahl, dann muss der Firmenwagen nach der 1%-Regelung versteuert werden.

WAS LOHNT SICH WANN?

1%-REGELUNGG FAHRTENBUCH
Organisation All-inclusive-Pauschal-Variante,  kein Aufwand
Optimale Steuerlast

Sinnvoll bei hohem Dienstweg-Anteil der Fahrten

Bei größerem Fuhrpark Nutzen Sie doch einfach beide Methoden: wenden Sie die pauschale 1%-Regelung an und der Mitarbeiter führt das Fahrtenbuch und veranschlagt dieses im Jahresausgleich
Bei kurzem Arbeitsweg Dieser Privatanteil fällt im Fahrtenbuch weniger ins Gewicht
Freie Wahl? Bei Selbstständigen: Firmenwagen muss zu mehr als 50% dienstlich genutzt werden Bei Privatanteil mehr als
50% verpflichtend

4. DIE 1 %-REGELUNG FÜR FIRMENWAGEN IN DER PRAXIS

Um die fälligen Abgaben zu ermitteln, kann mit der 1 %-Regelung eine Pauschale festgesetzt werden. Der so bestimmte Betrag wird zum Bruttolohn Ihres Angestellten addiert und somit entsprechend von der Lohn- und Einkommenssteuer erfasst. Den Nutzungswert des Firmenwagens versteuern Sie als Arbeitnehmer wie den Arbeitslohn. Vorteil: eine Überprüfung durch das Finanzamt der Fahrten muss nicht erfolgen. Und: der Arbeitgeber kann den Mehrwert pauschal versteuern und durch einen entsprechenden Eintrag auf der Lohnsteuerkarte entfällt eine monatliche Neuberechnung.

DIE GRUNDLAGE DER 1 %-REGELUNG: DER BRUTTOLISTENPREIS DES FIRMENWAGENS

Wenn Sie Ihren Firmenwagen versteuern und nach der 1 %-Regelung abgeben, wird die tatsächliche private Nutzung nicht berücksichtigt. Zu versteuernde Beträge werden pauschal festgesetzt. Der pauschal errechnete geldwerte Vorteil orientiert sich ausschließlich am Wert des Autos. Dieser wird durch den Bruttolistenpreis des Herstellers inklusive etwaiger Sonderausstattung und Umsatzsteuer zum Zeitpunkt der Erstzulassung bestimmt. Der tatsächliche Kaufpreis des Fahrzeugs ist hingegen unerheblich. Ein Grund, warum Gebrauchtwagen als Firmenauto für Arbeitnehmer mehr als unattraktiv sind.

VERSTEUERUNG VON FAHRTEN ZWISCHEN WOHNUNG UND ARBEITSORT MIT DER 1%-METHODE

Zur Berechnung des geldwerten Vorteils aus Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsort gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Erhöhung um 0,03 % des Bruttolistenpreises pro Kilometer Entfernung (einfache Strecke)
  • 0,002 % des Bruttolistenpreises pro tatsächlich durchgeführter Fahrt und Entfernungskilometer. Dieses greift zum Beispiel immer bei doppelter Haushaltsführung.

Wer den Dienstwagen für den Weg zur Arbeit nutzt, ist mit der pauschalen Besteuerung von 0,03 % des Bruttolistenpreises günstiger dran, bei wenigen Fahrten mit dem Firmenwagen zur Arbeit empfiehlt sich die genauere Abrechnung. Hier erfolgt eine Einzelauflistung der Fahrten, die mit 0,02% des Bruttolistenpreises je Entfernungskilometer angerechnet werden.

VERSTEUERUNG DER PRIVATEN FIRMENWAGENNUTZUNG MIT DER 1 %-REGELUNG

Der geldwerte Vorteil durch die Möglichkeit der privaten Nutzung des Firmenwagens wird pauschal mit 1 % des Bruttolistenpreises pro Monat versteuert. Das heißt, je hochwertiger und damit teurer ein Dienstauto ist, desto höher fällt auch der zu versteuernde Anteil aus.

Wichtig: Der Wechsel zwischen pauschaler Besteuerung nach der 1 %-Regelung und dem Führen eines Fahrtenbuchs und Abrechnung nach tatsächlich gefahrener Strecke ist prinzipiell möglich. Sie und Ihre Angestellten können also immer den größtmöglichen Vorteil aus Ihrem Firmenwagen herausholen – selbst wenn sich das Nutzungsverhalten drastisch verändert hat. Der Wechsel ist aber immer nur zum Jahresende oder bei Übernahme eines neuen Dienstwagens möglich. Arbeitnehmer haben zusätzlich die Möglichkeit, in der Einkommenssteuerveranlagung die für sie günstigere Versteuerung zu wählen.

BITTE BEACHTEN SIE:

  • Ein Wechsel während des Kalenderjahres ist nicht möglich – allerdings kann die Entscheidung in der Einkommenssteuererklärung geändert werden.
  • Nutzt der Beschäftigte den Firmenwagen für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsort, kann dieser Betrag, ähnlich wie ein Fahrtkostenzuschuss, vom Arbeitgeber pauschal versteuert werden. In diesem Fall kann der Arbeitnehmer in seiner Einkommenssteuererklärung aber keine Entfernungspauschale im Rahmen der Werbungskosten mehr geltend machen.
  • Begrenzt der Chef oder die Firma den Einsatz des Dienstwagens auf die Fahrten zur Arbeit(sstätte) muss die 1%-Anrechnung erfolgen.

1%-REGELUNG FÜR FIRMENWAGEN MIT ALTERNATIVEN ANTRIEBEN

Die Regierung der Bundesrepublik sieht Elektromobilität als wichtige Zukunftstechnologie und fördert sie dementsprechend mit zahlreichen Maßnahmen. Neben Kaufprämien für Elektroautos und der Einrichtung attraktiver Parkplätze und Lademöglichkeiten in den Innenstädten gehören dazu auch Steuererleichterungen. Um die Nutzung von Elektroautos und sogenannten Plug-In-Hybriden als Firmenwagen attraktiver zu gestalten, fallen vom 1. Januar 2019 bis vorerst 31. Dezember 2021 geringere Abgaben an.

0,5 %-REGELUNG UND 0,25%-REGELUNG FÜR ELEKTROAUTOS

Voraussetzung für die Vergünstigungen ist, dass das entsprechende Elektroauto nicht bereits vor dem 1. Januar 2019 als Firmenwagen genutzt wurde. Es gelten nur Neuzulassungen, wodurch vor allem der Wechsel zu Elektroautos gefördert werden soll. Entscheidend ist hier der Neupreis des Fahrzeuges.
Fahrzeuge, die die Kriterien für die Steuererleichterungen erfüllen, sowie einen Bruttolistenpreis von mehr als 60.000 EUR haben, müssen für einen Zeitraum von vorerst drei Jahren nur mit der Hälfte des eigentlichen Betrages als geldwerter Vorteil berechnet und versteuert werden. Für Elektroautos gilt in dieser Zeit folglich eine 0,5 %-Regelung. Die Halbierung des geldwerten Vorteils bezieht sich dabei nicht nur auf die angesetzte Pauschale für die private Nutzung. Auch der Vorteil durch die Nutzung des Firmenwagens für den Weg zur Arbeit wird bei E-Autos nur mit dem halben Betrag angesetzt. Günstigere Modelle mit geringerem Bruttolistenpreis als den genannten für den Firmenwagen versteuern Sie mit lediglich 0,25%. Beachten Sie, dass eventuelle Sonderausstattungen inkludiert werden müssen.

0,5 %-REGEL FÜR HYBRID-AUTOS

Die Förderung alternativer Antriebe beschränkt sich nicht nur auf reine Elektroautos. Auch Motoren, die mit Brennstoffzellen arbeiten und sogenannte Plug-In-Hybride kommen unter Umständen für die Steuererleichterungen in Frage. Wichtig ist, dass es sich nicht um Mildhybride handelt, die nicht rein elektrisch betrieben werden. Bei ihnen stellt der Elektromotor lediglich eine zusätzliche Kraft zur Verfügung. Hybride müssen eine von zwei Voraussetzungen erfüllen, um unter die 0,5 %-Regelung zu fallen:

        1. Nicht mehr als 50 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer
        2. Rein elektrische Reichweite von mindestens 40 Kilometern
ZUSAMMENGEFASST: 

  • Neue Regelungen ab dem 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2030
  • Bei der Privatnutzung von E-Firmenwagen mit einem Bruttolistenpreis unter 60.000 EUR müssen nur noch 0,25 Prozent des Bruttolistenpreises als geldwerter Vorteil versteuert werden
  • Bei Elektroautos über 60.000 EUR elten 0,5 Prozent des Bruttolistenpreises
  • Hybridfahrzeuge versteuern Sie mit ebenso 0,5 Prozent
  • Voraussetzungen für Plug-in-Hybride: mindestens 40 Kilometer elektrische Reichweite sowie maximal 50 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer.

5. FAHRTENBUCH FÜHREN – DIE RICHTIGE LÖSUNG FÜR SIE?

Während die pauschale Versteuerung nicht Ihrem tatsächlichen Fahrverhalten entspricht, rechnen Sie mit dem Fahrtenbuch Fahrt genau ab. Sinnvoll, wenn Sie wenig privaten Anteil an Ihren Fahrten haben, da sparen Sie sich Geld. Unser Tipp: wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, welche Methode sich für Sie rechnet, testen Sie das erste Jahr mit dem Fahrtenbuch an.

VORTEIL FAHRTENBUCH FÜHREN

Die Fahrt von der Wohnung zur ersten Tätigkeitstätte, in der Regel dem Arbeitsort, erhöht die 1%-Pauschale um 0,03 % des Bruttolistenpreises. Bei Außendienstmitarbeitern entfällt dieses, sobald die vom Wohnort direkt ohne Umweg über die Firma zu den Kundenterminen fahren. Diese Fahrt gilt nicht als Arbeitsweg, sondern als Fahrt im Rahmen einer Auswärtstätigkeit. Das Fahrtenbuch ist wegen der detaillierten Dokumentation hier die empfehlenswerte Alternative.

FAHRTENBUCH FÜHREN – DIGITAL ODER ANALOG?

Mobility 2.0 – mit Fahrtenbüchlein im Handschuhfach? Viele nutzen elektronische Fahrtenbücher für die Aufzeichnung, die Vorteile liegen auf der Hand:

  • kein Papierkram: das schont die Nerven und die Umwelt
  • kein Zeitverlust: viele Apps zeichnen automatisch die Fahrten auf, Sie müssen diese dann nur noch zuordnen
  • keine Lücken: durch das Aufzeichnen gehen keine Strecken verloren
  • keine Flüchtigkeitsfehler: diese stiften Verwirren beim Überprüfen durch den Fiskus

Doch es gibt auch einen Haken: nicht jede App hält, was sie verspricht. Das Finanzamt gibt leider keine Zertifizierungen heraus, sodass lediglich geschriebene Anforderungen der Steuerbehörde existieren. Ein Punkt ist, dass nachträgliches Bearbeiten seitens der App ausgeschlossen sein muss, damit nicht manipuliert wird. Um sicher zu stellen, dass der Fiskus das digitale Fahrtenbuch akzeptiert, können Sie eine Einzelfallprüfung veranlassen. Entweder durch eine Lohnsteuer-Außenprüfung oder Sie nutzen die Software einen Monat und reichen dieses dem Finanzamt zum Prüfen ein.

FAHRTENBUCH FÜHREN – DAS MUSS REIN

Sichern Sie sich ab, indem Sie Ihr Fahrtenbuch korrekt führen – ansonsten stuft Sie das Finanzamt auf die 1% Regel zurück – und Ihr Aufwand war umsonst. Deshalb geben Sie diese Punkte unbedingt immer mit an:

  • amtliches Kennzeichen
  • Fahrer
  • Datum
  • Reiseziel
  • Name Termin
  • Route der Fahrt
  • Zweck der Fahrt
  • Kilometerstand am Fahrtziel

Bitte nicht machen – die Don‘ts des Fahrtenbuchs

Entscheiden Sie sich dazu, ein Fahrtenbuch zu führen, sollten Sie die nachfolgenden Fehler vermeiden:

  • Fahrtenbuch als Excel-Tabelle: leicht überschreibbar, das wird nicht anerkannt
  • keine Zettelsammlung: ein Fahrtenbuch muss in sich geschlossen sein, also ein gebundenes Buch. Und ehrlich gesagt will niemand Ordnung in das Papierchaos eines anderen bringen.
  • Abkürzungen verwenden – aber die Legende vergessen. Klar, die Abkürzung macht für Sie Sinn. Der Prüfer vom Finanzamt denkt vielleicht nicht so scharfsinnig. Und lehnt Ihr Fahrtenbuch ab.
  • Lücken lassen. Da gibt es keine Diskussion seitens des Fiskus, abgelehnt
  • Richtigkeit: Fahrten an Tagen, wo der Firmenwagen laut Nachweis in der Werkstatt war, sind schwer zu erklären

6. Firmenwagen versteuern: Praxisbeispiel Fahrtenbuch führen und 1%-Regelung

Anhand des beliebten Firmenwagenmodells VW Tiguan zeigen wir die Versteuerung auf, den Bruttolistenpreis haben wir der Einfachheit halber gerundet. Grundlage ist der ADAC Autokatalog.

1% REGELUNG

Arbeitnehmer fährt 10km zur Arbeit(sstätte) und fährt 8000 km privat pro Jahr VW TIGUAN (Modell 1.5 TSI OPF ACT LIFE ab 09/20)
Bruttolistenpreis gemäß ADAC ca. 30.000 EUR
Kilometerpauschale entfällt, nur bei Fahrtenbuch
Private Nutzung: Bruttolistenpreis 1% pro Monat*12 3.600 EUR
Fahrten zur Arbeitsstätte: 0,03 % Bruttolistenpreis *10 km*12 1.080 EUR
Bruttogehalt Arbeitnehmer 36.000 EUR
Zu versteuern 40.680 EUR

FAHRTENBUCH

Arbeitnehmer fährt 10km zur Arbeit(sstätte) und fährt 1000 km privat pro Jahr VW TIGUAN (Modell 1.5 TSI OPF ACT LIFE ab 09/20)
Bruttolistenpreis gemäß ADAC ca. 30.000 EUR
Kilometerpauschale 0,3 EUR/Kilometer
Private Nutzung: 8000 km*Kosten/km 2.400 EUR
Fahrten zur Arbeitsstätte: 230 Tage *20 km*Kosten/km 1.380 EUR
Bruttogehalt Arbeitnehmer 36.000 EUR
Zu versteuern 38.400 EUR

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Durchstarten in der Krise: Jetzt mit Firmenwagen Lieferservice gründen – Gastronomie, Lebensmittel und mehr „to bring“

Viele Betriebe müssen während des Corona-Lockdowns oder wegen verschärfter Maßnahmen wie Abstandsregeln ihren Betrieb schließen. Damit die Küche nicht kalt bleibt gibt es Alternativen: Selbstabholer und Bringservice, während Kontaktbeschränkungen aktueller denn je. Von Krisen-Gewinner wollen wir nicht sprechen, anhand von vielen Erkrankten und Gestorbenen. Aber man kann sagen: die Bringdienste zeigen sich in der Krise stabiler als die Vor-Ort Gastro, dies meldet auch das Shopsystem Ordersmart. Mehrbedarf bei Konsumenten, die zuhause essen, aber nicht kochen wollen, Corona sicheres Bestellen und Liefern lassen ohne hohe Infektionsgefahr sind die großen Vorteile. Und mit SIXT Firmenwagenmiete und SIXT+ Auto Abo ohne große Investitionskosten ist das Finanzielle bei der Mobilität, dem wichtigsten Teil der Lieferdienst Gründung, kein Hindernis.

Inhalt


1. Welche Arten der Lieferservice Gründung gibt es?
2. Erste Überlegungen zur Gründung
3. Vorraussetzungen
4. Der finanzielle Start

1. WELCHE ARTEN DER LIEFERSERVICE GRÜNDUNG GIBT ES?

Prinzipiell kann zwischen zwei Arten unterschieden werden: die einen haben einen Laden und wollen einen Lieferdienst gründen, um auch während begrenzter Gästezahl oder sogar Lockdown-Schließung weiter zu wirtschaften. Klassisch denken viele an den Pizzaservice, aber grundsätzlich kann jedes hergestellte „Produkt“ auch geliefert werden. Sei es die Pizza Hawaii, frische Semmeln/Brötchen/Wecken/Schrippen/Rundstücke, um bei den Nahrungsmitteln zu bleiben. Doch auch Bücher, Haushaltswaren, Pflanzen und Kosmetik und alles, was die Zielgruppe regelmäßig zum Leben braucht eignet sich zur Lieferservice Gründung. Also nicht nur die Gründung eines Lieferdienstes für Gastronomie.

VOM LADENGESCHÄFT ZUM LIEFERSERVICE

Die einfachere Variante – erspart Sie doch die Neugründung des Unternehmens. Steuerberater, Finanzen, Räumlichkeiten und Equipment: alles ist geklärt und bereits vorhanden. Ebenso die Kunden: denn die Stammgäste freuen sich, wenn ihr Lieblings-Sushi ihnen gebracht wird, als dass sie ganz darauf verzichten müssen. Zu Hause essen ist das neue Ausgehen – aber bitte mit Restaurantqualität! Binden Sie Ihre Kunden eng an sich, dann haben Sie einen festen Kundenstamm. Und dank Empfehlung gewinnen Sie neue Kunden hinzu, denn die Weiterempfehlung echter Kunden animiert mehr Kunden, Ihren neu gegründeten Lieferservice auszuprobieren.

Dennoch Vorsicht, ein paar Dinge müssen Sie als Lieferdienst Gründer beachten: sind Sie technisch auf dem Stand, einen Lieferservice anbieten zu können – oder nutzen Sie im Café Zettel und Stift, um Bestellungen aufzunehmen? Haben Sie eine Webpräsenz, auf der die Kunden Ihre Menüs, Speisen und Produkte sehen und auch bestellen können? Die klassische Flyerverteilung und Telefonbestellung reichen oft nicht aus, um genügend Kunden zu akquirieren. Hier ist eine Strategie für Online-Marketing sinnvoll, auch Social Media sollten Sie einbeziehen. Ein Blick auf die Konkurrenz hilft hierbei weiter und liefert erste Anhaltspunkte.

Eine Besonderheit stellt die Außer-Haus-Speisekarte dar. Oder sind alle Ihre Gerichte auch problemlos lieferbar? Beachten Sie weiterhin, dass im Lieferservice 7% Umsatzsteuer anfallen, vor Ort hingegen die üblichen 19% (beide aktuell reduziert bis 31.12.2020), wenn Sie einen Gastronomiebetrieb mit Dienstleistung anbieten (Sitzgelegenheiten, Ambiente, …). Und auch der Hummer fällt im Lieferdienst unter 19%, da es sich um ein Luxusgut handelt. Weitere „Kuriosität“: Umweltschutz wird nicht belohnt, wenn Sie wieder verwertbares Geschirr verwenden, müssen Sie 19% Mehrwertsteuer ansetzen, da Ihre Dienstleistung im Reinigen des Geschirrs besteht. Einweggeschirr hingegen bleibt bei 7%. Zum Glück gibt es Alternativen zu Plastik aus Holz und anderen Stoffen. Informieren Sie sich daher gründlich, damit Sie keine bösen Überraschungen durch das Finanzamt erleben. Schalten Sie einen Steuerberater ein, wird dieser Ihnen alle Fragen gut beantworten können. Wichtig ist, dass Ihr Kassensystem spielend zwischen „To go“ oder „inhouse“ wechseln kann – wegen der unterschiedlichen Steuerhöhen.

Denken Sie auch an die längere Lieferzeit – von der Küche an den Tisch ist schneller als noch ein paar Kilometer mit Zwischenstopps bei anderen Kunden zu fahren! Ein weiterer Punkt: bieten Sie ein separates Mittagsmenü an – oder gilt die Karte „all day“? Mittags wünschen sich die Kunden gegebenenfalls eher eine leichtere Mahlzeit als Rumpsteak mit Herzogin-Kartoffeln. Weiterhin sollten Sie alle Gerichte auf den Prüfstand stellen: wie sieht der Teller nach einer Autofahrt aus – hält das Gericht oder zerteilt es sich in seine Bestandsteile? Der Salat mit bereits getopptem Dressing könnte zusammenfallen, die Roulade ebenso.

Unser Tipp: fragen Sie Ihre Stammgäste, diese sind auch Ihre Kunden, nach Wünschen und Bedürfnissen an Ihren Lieferdienst zu verschiedenen Tageszeiten – und Wochentagen!

Planen Sie bereits die Zeit nach dem Lockdown mit ein. Wie wollen Sie priorisieren, wenn Ihr Lokal besetzt ist und ein Lieferwunsch eintrifft: was geht vor? Welches Team benötigen Sie, um beide Kanäle zu bedienen?

DIE BEGINNER – SOFORT STARTEN SOFORT LIEFERN

Für Neu-Gründer empfehlen wir unser SIXT Whitepaper zur Existenzgründung „Wie Sie Ihr eigener Chef werden“. Machen Sie den Self-Check zur Lieferservice Gründung: was ist Ihr Produkt, haben Sie alles parat? Für ein gastronomischen Lieferdienst brauchen Sie eine gut ausgestattete Küche und die entsprechenden Räumlichkeiten. Denn mal ehrlich: wenn die 6-jährige Lotta mithilft ist das süß gemeint, bringt Sie aber mit Ihrem Business nicht weiter. Beachten Sie generell, dass Sie genug Freiraum haben, um die Familie nicht zu stören – und andersherum.

STARTEN: ERSTE ÜBERLEGUNGEN ZUR LIEFERDIENST GRÜNDUNG

Die Konkurrenz schläft nicht, gut wer diese also im Auge hat. Gleichzeitig sehen Sie so bereits, was „der Markt hergibt“ – bei sehr vielen kroatische Küche-Bringdiensten müssen Sie nicht der nächste Fisch im Haifischbecken sein, sondern Ihren Lieferdienst anders positionieren. Schauen Sie ebenso auf die Preise – halten Sie mit? Oder produzieren Sie dann im Minus?

Welchen Lieferradius wollen Sie abdecken? Oder können Sie abdecken? Längere Wege erhöhen die Kosten – und Sie laufen Gefahr, kalte Speisen zu bringen. Wie sieht die Konkurrenz hier aus – leichte Verschiebungen können ein ganz anderes Bild ergeben. Suchen Sie auf Karten den „leeren Bereich“ rund um Ihre Lieferservice Gründung – mit vielen potentiellen Kunden.

Seien Sie realistisch – oder planen einen zweiten Fahrer ein. Doch auch dieser kostet Gehalt, Sozialleistungen und benötigt einen fahrbaren Untersatz. Beachten Sie auch die Regeln zum Arbeitsschutz – der Angestellte muss sich umziehen können und Waschräume aufsuchen können. Beachten Sie auch, dass dieser vor Ort parken muss – haben Sie entsprechenden Platz? Oder steht der Fahrer im Halteverbot oder einer Feuerwehrzufahrt? Da müssen Sie Alternativen suchen.

Keine gute Idee in petto? Kein Problem, mit Franchise nehmen andere Ihnen dieses ab und unterstützen tatkräftig. Die Vorteile liegen auf der Hand: Promotion-Materialien, Webauftritt, Speisekarte – alles wird von der Franchise-Mutter vorgegeben. Und die hat in der Regel Fachleute für alle Bereiche, die Shopsysteme sind ausgereift, Produkte am Markt getestet und die Konkurrenz wird im Auge behalten. Geschmacklich gibt es eine breite Auswahl, Burger, Pasta, Pizza – oder möchten Sie vegetarisch gehen? Die Branchenkenner von Franchiseportal listen neben BurgerMe, Call-a-Pizza auch Mundfein Pizzawerkstatt und Ihr Brötchenbusche auf, die allesamt über das Franchisekonzept mit Lieferservice Gründungen bundesweit expandieren.

Der Nachteil von Franchise-Gründungen ist sicherlich die Investitionshöhe. Eigenkapital, oft eine Eintrittsgebühr sowie monatliche Lizenzgebühren fallen an, während Sie bei einer eigenen Gründung in die eigene Tasche wirtschaften. Vergleichen lohnt sich, Mundfein Pizzawerkstatt nimmt eine Eintrittsgebühr von € 15.000 und schlägt Eigenkapital von € 40-50.000 vor, dafür sind die Lizenzgebühren mit 4,5% monatlich geringer. Der Ihr Brötchenbursche nimmt keine Eintrittsgebühr und geht von € 2-5000 aus, dafür liegt die Lizenzgebühr bei 15% monatlich, verringert sich aber bei höheren Umsätzen. Daher unser Tipp: Rechnen Sie genau, neben Ihrem Lieblingsessen sollten Sie schauen, wo Sie wirtschaftlich am besten aufgehoben sind. Und auch eine Gründung ohne Franchise kostet Geld – rechnen Sie sich diese Kosten für Werbung, Marketing und Bekanntheitssteigerung ruhig aus – und stellen die Kosten mit der Franchise-Gründung gegenüber. Alle Vor- und Nachteile sowie wichtige Fakten finden Sie auch in unserem Whitepaper zum Thema Existenzgründung im Kapitel Franchise.

LIEFERSERVICE GRÜNDEN: VORAUSSETZUNGEN

Neben Startkapital gibt es ein paar Dinge, die Ihnen den Einstieg erleichtern. Haben Sie eine kaufmännische Ausbildung oder Studium, erleichtert dieses Ihnen die Logistik, Buchhaltung und die Abrechnungen, Preisgestaltung. Auch Kenntnisse im Marketing sind bei einer Neugründung ein dickes Plus.

Grundvoraussetzung: Sie melden ein Gewerbe an. Scheint ein bürokratischer Schritt, aber die zuständige Behörde überprüft, ob eventuell gestellte Herausforderungen erfüllt sind. Es gibt nämlich erlaubnispflichtige oder überwachungsbedürftige Gewerbe. Das lokale Gewerbeamt oder die örtlichen IHKs erteilen gerne Informationen. Zur Anmeldung laden Sie sich die entsprechenden Formulare online herunter und füllen den Gewerbeschein aus. Wichtig: hier muss die Rechtsform Ihres Gewerbes angegeben werden. Gegebenenfalls benötigen Sie eine Gaststätten-Konzession, für die Gaststättenerlaubnis fragen Sie beim Ordnungsamt nach. Diese fällt generell an, wenn Essen vor Ort verzehrt werden kann und/oder Alkohol ausgeschenkt wird. Hier greifen auch Jugendschutz und Abfallentsorgungsregularien. Auch wenn Sie diese für Ihre Lieferservice Gründung gegebenenfalls nicht benötigen, ist das Lebensmittel- sowie Hygienerecht für Sie einzuhalten. Denken Sie daran, die Kosten für die Gewerbeanmeldung als Betriebsausgaben geltend zu machen!

Lieferservice menschelt! Denken Sie daran, der Kunde ist König – und Sie treffen bei der Auslieferung auf die verschiedensten Typen mit verschiedensten Tageserlebnissen und Launen. Dienstleistungsmentalität, Konfliktmanagement und das Einstellen auf diverse Kunden sollten also selbstverständlich sein. Bedenken Sie, wenn der Kunde zufrieden ist, wird er dieses „Geschmackserlebnis“ sozial teilen. Und das bringt Ihnen im Idealfall weitere Kunde. Ein verärgerter Kunde hingegen straft Sie online eher ab, das verschreckt weitere potentielle Kunden.

DER FINANZIELLE START DER LIEFERDIENST GRÜNDUNG

Eine Firmengründung ist immer mit Kosten verbunden, so auch eine Lieferdienst Gründung. Hierbei spielt es keine Rolle, ob als Neugründung oder ob Sie Ihren bestehenden Gastronomie-Betrieb ausdehnen wollen. Kleiner Vorteil für den bestehenden Betrieb ist der bereits vorhandene Kundenstamm. Auch das bereits eingestellte und etablierte Personal ist ein großes Plus: so können Sie den Kunden von Beginn Ihrer Lieferdienst Gründung an hohe Qualität bieten. Auch Ihre Speisen sind bereits „am Mann erprobt“.

Es gibt viele Arten, Essen und andere Produkte auszuliefern. Sei es mit dem Fahrrad, mit dem Roller oder dem Auto. Selbst zu Fuß oder mit dem ÖPNV ist theoretisch möglich, aber wenig sinnvoll. Carsharing wie SIXT share sind möglich, aber bei vielen Fahrten lohnt sich ein festes Auto – und Sie wollen doch sicherlich täglich ausliefern? Ein altes Auto kaufen, um Geld zu sparen erweckt keinen guten Eindruck, wenn Sie beim Kunden vorfahren. Oder wenn Sie in der Stadt unterwegs sind und an der Seite Ihr Firmenlogo präsentieren. Leasing ist eine Alternative, birgt aber die Gefahr der Inflexibilität – vielleicht entscheiden Sie sich nach der Krise auf Ihr Gastro-Kerngeschäft, aber haben noch 4 Jahre Leasingvertrag vor sich, ohne das Auto nutzen zu können? Oder Sie merken, dass es für Ihr Business keinen Markt gibt und entscheiden sich für ein anderes Geschäftsmodell, für das Sie keinen Firmenwagen brauchen? Ganz ohne Restwertverlust und lange Wartezeit greifen Sie hingegen auf die SIXT Flotte zurück, inklusive Business Rabatt bei der Firmenwagenmiete. Von Economy bis Transporter, Van oder Lieferwagen. Günstig in der Langzeitmiete – und spontan gebucht, wenn Sie einen „heißen Samstag“ im Geschäft erwarten. Alternativ gibt es das Auto Abo SIXT+ natürlich auch als Lieferdienst Firmenwagen. Alle Klassen zum jeweils fixen Monatspreis, einfache Abrechnung und feste Planung für Sie. Wir können Ihr Business nicht gründen, aber wir können alles tun, damit Sie von Anfang an mit Ihrer Lieferdienst Gründung direkt durchstarten.

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