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Die Firmenwagen Privatnutzung – der Vorab-Check

Allem voran: Sie als Arbeitgeber entscheiden, ob Ihre Angestellten den Dienstwagen privat nutzen dürfen. Ihre Erlaubnis entscheidet. Für Sie als Arbeitnehmer gilt: immer als erstes den Chef fragen. Einen gesetzlichen Anspruch auf ein Dienstfahrzeug gibt es nicht. Haben Sie nicht die ausdrückliche Genehmigung des Vorgesetzten, kommt es zu Schwierigkeiten – mit dem Arbeitgeber und dem Finanzamt. Überlegen Sie sich vorher, in welchem Umfang Sie den Dienstwagen privat nutzen möchten. Ist er lediglich für die Fahrt vom Wohnort in die Betriebsstätte und wieder zurück gedacht? Oder möchten Sie mit dem Firmenwagen auch in den Urlaub? Wer kommt für was auf, Vignetten, Benzinkosten für den Firmenwagen bei Urlaubsfahrten? Beeinflusst dieses die Kilometer der Richtlinie? Wie viele Kilometer fahren Sie geschätzt im Jahr mit dem Wagen – und wie ist er versichert? Was passiert bei einem Unfall, wer zahlt was? Weiterer wichtiger Punkt: wer darf den Wagen fahren. Wie ist es mit dem Firmenwagen für Ehepartner und dem Arbeitsweg?

5 WICHTIGE PUNNKTE FÜR DEN VORAB-CHECK

  • Erlaubt der Arbeitgeber die Privatnutzung des Firmenwagens?
  • Wofür und wie nutzen Sie den Dienstwagen privat?
  • Sollen Urlaubsreisen einbezogen werden, fahren Sie mit dem Firmenwagen in den Urlaub, ist die Auslandsnutzung gestattet?
  • Wer fährt den Firmenwagen, nutzt der Ehepartner den Firmenwagen für den Arbeitsweg mit?
  • Wie ist der Firmenwagen versichert?

Inhalt

Der Weg ist das Ziel – privat oder betrieblich?
Private Vorteile – Steuern zahlen
Mit dem Dienstwagen verreisen
Die Kilometerfrage
Maut und Vignette – geldwerter Vorteil?
Der private Fahrerwechsel
Dachgepäckträger & Firmenwagen?
Die Auslandsfahrerlaubnis

Der Weg ist das Ziel – privat oder betrieblich?

Für Sie als Unternehmer oder Chef wichtig: gilt das Firmenfahrzeug bei privater Nutzung noch als Dienstwagen? Generell ja, wenn die betrieblichen Fahrten mehr als 50% ausmachen. Bei unter der Hälfte bis zu 10 Prozent melden Sie das Fahrzeug als „gewillkürt“ bei der Steuer an. Bei unter 10% betrieblichem Nutzen gilt das Auto als Privatfahrzeug.

Für Sie als Arbeitnehmer stellen sich einige Fragen, die Sie vorab mit Ihrem Vorgesetzten klären sollten. Wie ist es, wenn Sie im Firmenwagen mit dem Ehepartner den Arbeitsweg gemeinsam zurücklegen? In der Dienstwagenordnung des Unternehmens sollte hinterlegt sein, wer mit dem Firmenwagen fahren darf, Freunde, Ehepartner, Kinder? Bitte beachten Sie, dass eine nicht genehmigte Verleihung des Dienstwagens zu einem Verlust des Versicherungsschutzes führen kann, auch arbeitsrechtlich stehen Sie schlecht da und Ihnen drohen unangenehme Konsequenzen. Daher unser Tipp: lieber ordentlich und ausführlich die Nutzung abklären, dann gibt es auch keine unangenehmen Überraschungen, wenn der oder die Ehepartner/in mit dem Firmenwagen unterwegs ist. Sie erhalten immer einen Dienstwagen Überlassungsvertrag von Ihrem Chef, diese ist sogenannt „freivertraglich“ geregelt.

Manche Fahrten sind klar einzuschätzen, andere wiederum schwieriger. Klar, das Ausliefern an den Kunden, der Termin vor Ort bei der Bank, das Treffen mit den Geschäftspartnern, diese Strecken sind rein betrieblich. „Geschäftliche Gründe“ ist hier das Zauberwort. Freunde oder Verwandte besuchen ist dann ebenso Privatvergnügen wie die Tochter zum Fußballtraining bringen oder den Wocheneinkauf erledigen. Auch die Traumreise und der Wochenendausflug sind einwandfrei privat. Da es solche Fälle gibt: auch Geschäftsfahrten für andere Unternehmen gelten als Privatfahrt. Mischfahrten sind aufzusplitten in betrieblichen und privaten Anteil.

FOLGENDE PUNKTE SOLLTEN SIE IM DIENSTWAGEN ÜBERLASSUNGSVERTRAG FESTHALTEN:

  • Freizeitnutzung des Firmenwagens
  • Fahrerbestimmung, wer darf den Dienstwagen nutzen, Ehepartner, Kinder, Freunde
  • Versteuerung geldwerter Vorteil
  • Wer trägt die Reisenebenkosten
  • Auslandsfahrerlaubnis Dienstwagen
  • Gibt es Tankkarten?
  • Wie werden diese im Ausland mit dem Firmenwagen im Urlaub abgerechnet
  • Wie steht es um die Benzinkosten beim Firmenwagen für Privat- und Urlaubsfahrten
  • Gibt es Einschränkungen für einzelne Länder beim Urlaub mit dem Dienstwagen
  • Wie oft darf der Firmenwagen für Urlaubsfahrten genutzt werden

Private Vorteile – Steuern zahlen!

Das Finanzamt findet die Privatnutzung des Firmenwagens richtig gut, führt dies doch zu erhöhten Steuereinnahmen gemäß §6 Nr.4 EStG. Der Firmenwagen ist ein geldwerter Vorteil, der vom Arbeitnehmer versteuert wird, vergleichbar mit einem Bonus oder Zusatzeinkommen. Allgemein rechnet der Fiskus nach der 1%-Regelung ab. Die Ein Prozent stehen hierbei für einen Prozent des Listenpreises bei Erstzulassung – Bonusausstattung und Umsatzsteuer mit angesetzt. Liegt ein Firmenwagen bei 25.000 € inklusive Zusatzausstattungen und Steuer, erhöht sich das Gehalt um 1% als geldwerter Vorteil, also 250 Euro, die einkommenssteuerpflichtig sind. Mindern lässt sich dieser Betrag durch ein zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber abgeschlossenes Nutzungsentgelt. Das bedeutet, dass der Arbeitnehmer für die Dienstwagen Privatnutzung ein monatliches vereinbartes Nutzungsentgelt zahlt, beispielsweise 150 Euro. Diese werden vom Nettogehalt abgezogen – und mindern die Steuerlast der 1%-Regelung. In unserem Beispiel werden die 150 € Nutzungsentgelt von den 1%-Listenpreis in Höhe von 250 Euro abgezogen. Der geldwerte Vorteil macht nur noch € 100 aus, die versteuert werden. Das bedeutet, für den Arbeitgeber reduziert sich das Bruttogehalt und so die Lohnnebenkosten. Neben der monatlichen Pauschale erkennt das Finanzamt in der Regel einen Kilometer-Nutzungsentgelt an. Auch den Ausgleich der Leasing- oder Mietrate durch den Arbeitnehmer akzeptiert das Finanzamt in der Regel. Allerdings sollten die Vereinbarungen schriftlich festgehalten werden, als Anhang zum Arbeitsvertrag oder anderen dienstrechtlichen Vereinbarungen.

Alternativ greifen Sie auf die kilometergenaue Abrechnung der Privatnutzung Ihres Firmenwagens per Fahrtenbuch zu. Etwas aufwändiger, aber gerade für Vielfahrer interessant. Anhand des Fahrtenbuchs werden Dienst- und Privatfahrten akkurat getrennt und nach Anteil die jährlichen Kosten aufgeteilt. Nähere Informationen haben wir hier für Sie zusammengestellt: Fahrtenbuch für den Firmenwagen – die richtige Lösung für Sie?

Vamos a la playa – mit dem Dienstwagen verreisen


Ihre Urlaubspläne: mit den Freunden im Dienstauto nach Griechenland? Fahrt bis Süditalien und dann mit der Fähre weiter, dank mehreren Fahrern keine große Herausforderung. Inklusive Dachgepäckträger für die Tauchausrüstung – die Betriebskosten gehen ja auf die Firma. Doch Vorsicht. Hier gilt: was ist vereinbart und schriftlich hinterlegt? Verderben Sie sich nicht Ihre Traumreise und die entspannte Zeit mit viel Ärger hintenraus. Gut durchdacht sind Sie auf der sicheren Seite. Wir bereiten Sie vor, so dass keine Fragen offenbleiben. Denn eine Auslands Fahrerlaubnis für den Dienstwagen im Urlaub muss vorliegen, ansonsten bleibt der Firmenwagen daheim. Wer zahlt den Sprit, die Benzinkosten beim Firmenwagen für Urlaubsfahrten können schnell zum Streitthema werden.

Ist die Urlaubsfahrt erlaubt?

Kein Problem für die Steuer – wenn der Überlassungsvertrag mitspielt. Ist in diesem eine generelle Privatnutzung des Firmenwagens ausgeschlossen fahren Sie besser nicht mit dem Dienstwagen. Aber auch wenn der Chef den privaten Nutzen des Firmenwagens gestattet, ist dies noch kein Freifahrtschein, auch er definiert, welche Fahrten okay sind – und auf welche Sie verzichten. Regionale Einschränkungen seitens des Arbeitgebers können gelten, beispielsweise für das Ausland. Ist im gewünschten Zielland Autodiebstahl weit verbreitet? Oder vermehrt mit Verkehrsunfällen zu rechnen? Oder ist sogar nur eine Inlandnutzung oder begrenzter Auslandsnutzen im Überlassungsvertrag vorgesehen? Dann buchen Sie lieber einen Mietwagen für die geplante Reise. Weiterhin sind Sonderregelungen möglich, vereinbaren Sie mit Ihrem Chef eine höhere Selbstbeteiligung, damit nehmen Sie ihm manche Bedenken. Auch ein Fahrzeugcheck vor der Reise und ein Auslandsschutzbrief helfen dabei.

Die Kilometerfrage


Geregelt durch den Dienstwagenüberlassungsvertrag. Sind die Kilometer hier über das Jahr begrenzt, gilt das auch für die Urlaubsfahrt mit dem Dienstwagen – oder es drohen Nachzahlungen. Sind Kilometer frei, entsteht kein Nachteil durch die Reise. Aus steuerlicher Sicht ist es unerheblich, ob die Privatfahrten im In- oder Ausland geleistet werden. Eine Sonderregelung gibt es private Reisen beim Nutzen eines Fahrtenbuchs. Sie müssen nicht jede einzelne Strecke eintragen, als Nachweis reicht bereits der Kilometerstand bei Abreise und der bei der Rückkehr. Bei Abrechnen durch die 1%-Methode brauchen Sie nichts weiter beachten. Hier steht dem Griechenland-Trip nichts im Wege.

Maut und Vignette – geldwerter Vorteil?

Checken Sie Ihre Firmenwagen Urlaubsregelung vorab gegen: zahlt der Arbeitgeber generell oder bleiben die Kosten für eine ausschließliche Privatfahrt bei Ihnen? Schließlich brauchen Sie für Ihre Reise die Vignette für Österreich und zahlen in Italien auf einigen Strecken Maut. Und hier ist auch der Fiskus im Spiel: zahlt die Firma, ist dies ein geldwerter Vorteil! Diesen müssen Sie versteuern, von daher unser Tipp: Vignette und Maut auf der Urlaubsreise besser aus der eigenen Tasche zahlen.

Fahrerwechsel

Klingt nach einem guten Plan – kann aber auch schief gehen. Bitte schauen Sie in Ihre Unterlagen, wer zum Fahren Ihres Firmenwagens im Urlaub berechtigt ist. Das heißt: wenn die Regularien nur Sie und gegebenenfalls den Ehepartner vorsehen, gilt das auch für den Urlaub, nicht nur für den Arbeitsweg des Ehepartners. Die Nutzungsbeschränkungen in der Dienstwagenüberlassung greift hier. Für die Griechenlandreise heißt das: der gute Freund darf Sie nicht am Steuer ablösen, wenn er nicht in Ihren Unterlagen als Fahrer des Firmenwagens angegeben ist. Für Ehepartner und Kinder gilt gleiches.

Dachgepäckträger & Firmenwagen?

Ein Dachgepäckträger ist super, passt doch alles rein, was mit in den Urlaub soll. Doch bitte nur beim privaten, eigenen Wagen. Für die private Reise mit dem Firmenwagen muss der Dachgepäckträger in der Garage bleiben.

Sicher ist sicher: die Auslandsfahrerlaubnis

Holen Sie sich diese von Ihrem Arbeitgeber ein. Sie bestätigt, dass Ihre Firma den Wagen nutzt und Sie berechtigt sind diesen zu fahren. Kennzeichen, Fahrzeug-ID-Nummer sowie Ihre persönlichen Daten sollen enthalten sein. Optional fügen Sie einen europäischen Unfallbericht anbei, dieser hilft Ihnen, falls unterwegs nach Griechenland doch etwas passieren sollte. Unterschrieben von beiden Parteien sichert er Sie ab.

Beachten Sie diese Checkliste, können Sie Ihren Firmenwagen unbeschwert privat nutzen. 

Sie haben noch keinen Dienstwagen? Dann schauen Sie doch einfach mal bei unserer Firmenkunden-Flotte vorbei und registrieren Sie sich, um Firmenkunden-Rabatte zu sichern.

Firmenwagen: Kosten für Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Wir entschlüsseln alle Kosten und zeigen, welche monatlichen Firmenwagen Kosten für Arbeitgeber auf Ihr Unternehmen zukommen. Ebenso werfen wir einen Blick auf die monatlichen Kosten für Arbeitnehmer. Pauschal gibt es natürlich keine feste Nummer, was Sie ein Firmenwagen im Monat kostet, die Bandbreite zwischen Smart und Porsche ist recht hoch. Fakt ist aber: Jedes Auto verursacht Fixkosten.

Firmenwagen Kosten im Monat


1. Versicherung
2. Steuern
3. Werkstattkosten (Reparaturen, Inspektionen, Wartung)
4. Betriebskosten (Sprit, Öl, Pflege)
5. Anschaffungskosten


SIXT TIPP:
Der Wertverlust: Pro Jahr verliert ein Auto etwa fünf bis sechs Prozent des Wertes. So beträgt der Wertverlust von einem Neuwagen nach drei Jahren insgesamt etwa 34 bis 36 Prozent. Dieser entfällt beim Firmenmietwagen komplett. Den geringsten Wertverlust in Euro hat der Dacia Sandero. Große Wagen wie BMW 745 d, der Mercedes SL 500 und der Lexus LS 430 gehören zu den Autos mit dem größten Wertverlust. Heißt für Sie: große Autos mieten, dann umgehen Sie den Wertverlust.

Zählt man diese Kosten zusammen, kommt man bei einem Neuwagen nach vier Jahren auf etwa so viel Geld wie der Wagen beim Kauf gekostet hat. Das hat der Verkehrsclub Deutschland (VCD) berechnet.

FIRMENWAGEN: DIE KOSTEN FÜR ARBEITGEBER UND ARBEITNEHMER

VERSICHERUNG

Für die Kfz-Haftpflicht müssen Sie als Arbeitgeber rund 450 Euro einkalkulieren. Hier lohnt ein Preis Check bei den üblichen Portalen. Empfehlenswert ist auf jeden Fall Vollkasko, da es etwas komplizierter als im Privatbereich ist. Halter ist das Unternehmen, Fahrer sind die Angestellten. Vollkasko mindert die Eigenkosten im Falle eines Unfalles und Streitereien werden so vermieden. Bei einem Firmenmietwagen sind diese Kosten durch SIXT bereits im fixen Mietpreis enthalten und es kommen keine zusätzlichen Kosten auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu.

STEUERN

Abhängig ist die Kfz-Steuer vom Tag der Erstzulassung, Hubraumgröße und Schadstoffausstoß. Mit anderen Worten: Für Elektroautos fällt fast keine Kfz-Steuer an. Als Beispiel ein VW Golf V: Je nach Erstzulassung, Motortyp und Hubraum kann die Kfz-Versicherung etwa zwischen 100 und 300 Euro pro Jahr liegen. Ab 10% dienstlicher Nutzung KANN das Fahrzeug als Dienstwagen bei der Zulassungsstelle registriert werden, ab 50% dienstlicher Nutzung MUSS der Firmenwagen auch als Firmenwagen gemeldet werden. Die Steuern trägt der Arbeitgeber, der Arbeitgeber versteuert seinen geldwerten Vorteil. Mehr zur 1%-Regelung und zur Fahrtenbuch-Methode erfahren Sie in unserem Beitrag: Firmenwagen versteuern: 1% Regelung oder Fahrtenbuch. Bei einem Firmenwagen von SIXT als Langzeitmiete, Auto-Abo oder Miete ist die Steuer im Mietpreis enthalten, lediglich trägt der Arbeitnehmer weiterhin den geldwerten Vorteil für die Privatnutzung.

WERKSTATTKOSTEN

Auch diese entfallen bei der Firmenwagenmiete als Dienstwagenflotte. Bei einem Kauf oder Leasing fallen diese Firmenwagen Kosten beim Arbeitgeber an, Inspektionen müssen in den vorgegebenen Abständen absolviert werden. Hier punktet die Mietoption, da Sie nicht für Wartung aufkommen, sondern stattdessen das Auto bei SIXT abgeben und ein Ersatzfahrzeug bekommen.

BETRIEBSKOSTEN (SPRIT, ÖL, PFLEGE)

Für Dienstfahrten fällt der Benzinverbrauch als Kosten für den Arbeitgeber an, dienstliche Flüge und Bahnfahrten werden ebenso abgedeckt. Die Steuer-Experten von haufe.de empfehlen keine vollständige oder teilweise Übernahme einzelner Fahrzeugkosten, sondern präferieren ein Nutzungsentgelt durch den Arbeitnehmer, geregelt über einen Monatsbetrag oder eine Kilometerpauschale. Damit sind die Spielregeln für die Nutzung des Dienst-PKW durch den Arbeitnehmer für alle ersichtlich geregelt und es kommt nicht zu Missverständnissen. Hier gilt auf jeden Fall: vereinbaren Sie in der Dienstwagenüberlassung die einzelnen Punkte, das vermeidet späteren Streit.

ANSCHAFFUNGSKOSTEN

Diese liegen als Firmenwagen Kosten für den Arbeitgeber vor. Und können einen immensen Betrag ausmachen, sollten Sie den Kauf einer Flotte beabsichtigen. Ein Audi A4, der laut autozeitung.de 2020 zu den beliebtesten Firmenwagen zählt, kostet ab 34.000 Euro. Bei der Firmenmiete zahlen Sie nur den Mietpreis als laufende Betriebskosten und geben gleich einige Nullen weniger aus.

Zusammengefasst:

ARBEITGEBER

ARBEITNEHMER
VERSICHERUNG

Liegt beim Arbeitgeber

STEUERN

Für den Firmenwagen trägt der Arbeitgeber die anfallenden Steuern

Steuer als Firmenwagen Kosten beim Arbeitnehmer fallen durch den geldwerten Vorteil an
KRAFTSTOFF

Obliegt der Dienstwagenüberlassung, da der Arbeitgeber die Dienstfahrten und der Arbeitnehmer die Privatfahrten zahlen müsste, kann über Nutzungsentgelt geregelt werden

siehe Arbeitgeber
WARTUNGSKOSTEN/TÜV

Liegen beim Arbeitgeber als Kostenpunkt

ANSCHAFFUNGSKOSTEN

Liegen beim Arbeitgeber als Kostenpunkt

Ein Firmenwagen kostet den Arbeitgeber durchschnittlich 300 Euro pro Monat, je nachdem, welches Auto Sie Ihren Mitarbeitern zur Verfügung stellen. Rechnen Sie mit ca. 200 Euro pro Monat für einen Kleinwagen und 400 Euro für einen Mittelklasse Wagen bei durchschnittlichen Jahreskilometern. Das heißt, Sie nutzen nicht mehr als 15.000 Kilometer im Jahr. Summieren Sie diesen Wert für Ihren Fuhrpark kommt ein stattlicher Posten für die Mobilität Ihres Unternehmens zusammen, vor allem, wenn Sie noch die Investitionskosten hinzurechnen, pro Fahrzeug jeweils ein fünfstelliger Betrag, den Sie finanzieren müssen. Beachten Sie bitte, dass Ihr Wagen an Wert verliert – und zudem Jahr für Jahr nicht mehr den technologischen Ansprüchen an Ihre Mobilität gerecht wird.

Denken Sie auch daran, dass wir in den Monatskosten keine unvorhergesehenen Reparaturkosten einkalkuliert haben. Diese sind in der SIXT Firmenmiete enthalten. Transparenter Preis, keine unvorhergesehenen Überraschungen. Mit dem Firmen Auto Abo von SIXT zahlen Sie einen monatlichen Fixpreis für einen von Ihnen gewählten Zeitraum. Nach 6 Monaten oder einem Jahr, je nach Laufzeit, geben Sie das Auto wieder zurück und beenden Ihre Buchung. Oder verlängern, wie Sie mögen.

 

Im Nebenjob Firmenwagen nutzen – Firmenwagen für Mini-Jobber: Tipps und Tricks

Ein jeder freut sich über einen Dienstwagen, viele bevorzugen ein Firmenfahrzeug gegenüber einer Lohnerhöhung – eine Emnid-Umfrage geht davon aus, dass jeder zweite Arbeitnehmer sich einen Firmenwagen wünscht. Bei den unter 30jährigen sogar mit 70% mehr als 2/3.

Die Vorteile liegen auf der Hand: neue Modelle, hochwertige Autos, zuverlässig mit viel Fahrkomfort. Hinzu kommt der wirtschaftliche Status, denn mit einem erstklassigen Firmenwagen fahren Mitarbeiter mit einem hochwertigen ersten Eindruck beim Kunden vor – mit dem günstig privat finanzierten Gebrauchten Wagen sieht das anders aus.

Privatnutzung kann gestattet sein, die meisten Chefs haben nichts dagegen – sofern klar geregelt ist, wer welche Kosten trägt und die Fahrten entsprechend steuerlich angegeben werden. Doch wie sieht es mit dem Zweit- oder Drittjob aus – oder im Kleinlohnsektor?

Kann man im Nebenjob Firmenwagen nutzen? Oder ist das ausgeschlossen, wegen der Verdienstgrenze von € 450? Oder wird der Firmenwagen im Nebenjob nicht angerechnet? Es gibt viel Unsicherheit beim Thema Mobilität und Firmenwagen bei einer Nebentätigkeit – doch nicht zwingend muss man diese mit der Jahreskarte im ÖPNV oder dem Privatwagen ausüben. Betroffen sind auch viele angestellte Verwandte: dürfen diese einen Firmenwagen als Familienangehörige nutzen, wenn ja, was muss beachtet werden?

Inhalt


1. Nebenjob Firmenwagen: Voraussetzung der Nutzung
2. Versteuerung als geldwerter Vorteil – Firmenwagen beim Nebenjob
3. Firmenwagen und Mindestlohn
4. Firmenwagen des Hauptjobs für den Nebenjob nutzen
5. Firmenwagen als geringfügig beschäftigtes Familienmitglied

1. Nebenjob Firmenwagen: Voraussetzung der Nutzung


Grundsätzlich kann ein Minijob auch mit einem Dienstwagen ausgestattet sein, hier gibt es dennoch einige Themen zu beachten.

Dürfen Sie den Firmenwagen aus Ihrem Hauptjob für die Nebentätigkeit nutzen? Dieses gilt es als erstes zu klären. Schließlich zahlt der Arbeitgeber beim Firmenwagen mit, aber wenn der Chef einen Nebenjob erlaubt, wird er Ihnen den Firmenwagen nicht für den Zweitjob oder die nebenberufliche Tätigkeit verwehren. Einen rechtlichen Anspruch haben Sie natürlich nicht. Doch beachten Sie die Art Ihres Nebenjobs: eine einfache Fahrt zu einer anderen Betriebsstätte könnte analog einer Privatfahrt an Kilometern entsprechen – wenn Sie aber Pizza ausliefern und somit auf Dauer sehr viele Kilometer zurücklegen, schauen Sie sich vorher die Dienstwagenregelung an, kommen bei erhöhter Kilometerleistung weitere Abgaben hinzu? Der Arbeitgeber erstellt durch den Firmenwagenüberlassungsvertrag die Regeln, er legt Arten der Nutzung, Nutzungsintensität und Dauer fest oder begrenzt diese. Festzuhalten ist, dass eine Nutzung über 50% als Privatwagen steuerrechtliche Auswirkungen hat, da er nicht mehr zum notwendigen Betriebsvermögen zählt, als was er vorher gegebenenfalls eingestuft war. Alternativ können Sie auch bei Ihrem Nebenjob einen Dienstwagen als Gehalt beziehen, für viele Arbeitgeber eine interessante Option der Lohnzahlung.

Nachdem Sie mit Ihrem Arbeitgeber geklärt haben, ob Sie den Firmenwagen für den Nebenjob nutzen dürfen, gilt es, diesen auch steuerlich abzurechnen, welcher geldwerte Vorteil ergibt sich?

2. Versteuerung als geldwerter Vorteil

Ihr Firmenwagen ist ein geldwerter Vorteil – eine Art der Gehaltsaufstockung. Somit möchte das Finanzamt hier Steuern einnehmen. Der Firmenwagen fällt in die Rubrik „Sachlohn“ im Gegensatz zum Barlohn. Hier in unserem Beispiel erhalten Sie den Firmenwagen für Ihren Nebenjob.

Wenn Sie Im Nebenjob Firmenwagen nutzen muss dieser als geldwerter Vorteil versteuert werden (1% Regelung oder Fahrtenbuch) – und dieser geldwerte Vorteil und der Barlohn zusammen dürfen bei 450-Euro-Kräften nicht zur Überschreitung dieser 450 Euro führen. Berechnet wird dieser geldwerte Vorteil aus der Summe von 1% des Bruttolistenpreises des Firmenwagens, also des Fahrzeugwerts bei Erstzulassung inklusive Sonderausstattungen und Umsatzsteuer. Dieser Wert gilt auch für gebrauchte Fahrzeuge, obwohl die Erstzulassung bereits erfolgte. Zusätzlich werden 0,03 Prozent des Listenpreises pro Entfernungskilometer zwischen Wohnung und Arbeitsstätte angerechnet.

Ein Beispiel: der VW Polo Blue GT schlägt mit einem Bruttolistenpreis von € 19.875 in der kleinsten Ausstattungsvariante als Firmenwagen zu Buche. Somit ergeben sich dank 1% Regelung € 198,75. Fahren Sie 20 Kilometer zur Arbeit, erhöht sich der Geldwerte Vorteil um 0,03 % des Bruttolistenpreises (€ 5,96) *20 Km = € 119,25. Der geldwerte Vorteil beträgt dann € 318.

Bitte beachten Sie, dass die Arbeitswegberechnung für Vollzeitstellen gedacht ist, bei einem Minijob und dessen selteneren Arbeitsweg kann die Formel auf Bruttolistenneupreis x Entfernungskilometer x 0,002 % x Tage individuell angepasst werden. Das bedeutet für unser Beispiel, dass wir zu den 1% mit € 198,75 nur € 63,6 für die zurückgelegten Kilometer addieren. Somit ist der geldwerte Vorteil € 262,35. Da die Verdienstgrenze bei € 450 liegt, dürften Sie als Barlohn lediglich die Differenz erhalten, also € 187,65.

3. Firmenwagen und Mindestlohn

Beachten Sie auch die Regelungen zum Mindestlohn: Sachzuwendungen werden nicht eingerechnet. Das bedeutet, dass Sie den Wert des Firmenwagens von den möglichen € 450 abziehen und den Restbetrag durch € 9,35 teilen, so dass Sie die Anzahl an Stunden ermitteln. Überschreiten Sie die Stunden, wird der Mindestlohn unterschritten. In unserem Beispiel erhält der Minijobber zwar inklusive Firmenwagen einen Bruttolohn von € 450, für die Mindestlohnberechnung darf jedoch nur der Barlohn in Höhe von € 187,65 berücksichtigt werden. Also dürfen Sie 20 Stunden pro Monat arbeiten, um den Mindestlohn nicht zu unterwandern (€ 187,65: € 9,35 = 20 Stunden).

Die Mindestlohnkommission empfiehlt eine Anhebung auf € 9,60 für 2021, bleiben Sie also informiert.

4. Firmenwagen des Hauptjobs für den Nebenjob nutzen

Zuerst gilt es, die Nutzung zu klären, was besagt die Dienstwagenregelung, was sagt der Arbeitgeber zur privaten Nutzung im Nebenjob? Sollte der Nebenjob nicht mit den wirtschaftlichen Interessen Ihrer Firma kollidieren, so ist sie in der Regel zu genehmigen. Letztendlich entscheidet aber der Nutzungsvertrag, den Ihr Arbeitgeber mit Ihnen geschlossen hat.

Wenn Sie dies geklärt haben, steht einer Nutzung nichts im Wege. Normalerweise rechnen Sie Ihren Firmenwagen mit der 1%-Regelung oder dem Fahrtenbuch bei den Privatfahrten steuerlich ab. Dieses führt dazu, dass Sie die Betriebsausgaben nicht steuerlich geltend machen können.

Mehr Informationen zur Versteuerung von Firmenwagen finden Sie hier:
Firmenwagen versteuern: 1% Regelung oder Fahrtenbuch führen

5. Firmenwagen als geringfügig beschäftigtes Familienmitglied

Das Finanzamt schaut genau hin, beim Thema Firmenwagen für Familienmitglieder. Hier gilt ein Vergleich: ist die Bereitstellung des Firmenwagens für den Minijob fremdüblich? Heißt: ist die Entlohnung angemessen – und die Bereitstellung eines Dienstwagens ebenso? Oder ist hier augenscheinlich ein Modell gewählt worden, dass einem nichtfamiliären Arbeitnehmer nicht gestattet worden wäre? Im schlimmsten Fall kann das Angestelltenverhältnis als nicht geltend eingestuft werden. Wertäquivalenz ist ein weiterer Knackpunkt beim Firmenwagen für Familienangehörige: die Finanzgerichte gehen davon aus, dass ein Arbeitgeber einen Firmenwagen für Minijobber nur zur Verfügung, und somit uneingeschränkten Privatnutzung, stellt, wenn er dieses durchkalkuliert hat und sich sein Aufwand, einen Sachlohn zum Barlohn hinzuzufügen, auch für ihn rentiert. Hierbei ist zu beachten, dass ein Firmenwagen für Minijobber einen weitaus höheren Anteil am Gesamtlohn (im genannten Beispiel mit 58%) hat als bei einer Vollzeitkraft (mit circa 1-5%).

Somit empfiehlt sich klar, die vorhandenen Risiken und die Vorteile und Möglichkeiten mit Ihrem Steuerberater durchzusprechen, sollten Sie als Arbeitgeber einen Firmenwagen für Familienangehörige planen. Dieser wird auch die aktuellen Urteile der Gerichte zum Thema kennen und Ihren Fall konkret bewerten.

 

 

Firmenwagen versteuern: 1% Regelung oder Fahrtenbuch führen?

Firmenwagen gehören zu den beliebtesten Zusatzleistungen für Arbeitnehmer. Viele Beschäftigte würden freiwillig auf rund 10 % ihres Gehalts verzichten, wenn ihr Arbeitgeber ihnen im Gegenzug einen Dienstwagen zur Verfügung stellt. Dabei profitieren nicht nur Angestellte, sondern auch der Arbeitgeber bei der Versteuerung des Firmenwagens. Lesen Sie hier alles zum Fahrtenbuch führen und der 1% Regelung für den Firmenwagen.

FIRMENWAGEN – SHORT FACTS!

  • Private Firmenwagen-Nutzung ist geldwerter Vorteil für alle Arbeitnehmer
  • Sie haben die Auswahl zwischen Pauschalabgabe mit 1%-Regelung oder Fahrtenbuch fahrtengenau
  • Wahl der Methode: Ihr Vorabcheck spart Ihnen Steuerabgaben ein
  • Sonderregelungen für Elektro- und Hybrid-Dienstwagen

Inhalt


1. Grundsätzliches zum Dienstwagen
2. Versteuerung von Firmenwagen
3. 1%-Regelung oder Fahrtenbuch: Was lohnt sich wann?
4. Die 1%-Regelung in der Praxis
5. Fahrtenbuch führen – die richtige Lösung für Sie?
6. Praxisbeispiele

1. GRUNDSÄTZLICHES ZUM DIENSTWAGEN

Es gibt steuerlichen Erleichterungen rund um Firmenwagen und geschäftlich genutzte Fahrzeuge. Dazu kommt: Nie war es einfacher Ihre hochrangigen Führungskräfte, verdiente Mitarbeiter und Außendienstler mit einem repräsentativen Firmenwagen auszurüsten. Schließlich sind Ihre Mitarbeiter mit einem repräsentativen Dienstwagen mobil, flexibel unterwegs und motiviert. Was die Lohnsteuerabrechnung und die Einkommenssteuererklärung angeht, sieht die Sache aber anders aus. Hier wird durch den Firmenwagen alles ein wenig komplizierter. Denn private Fahrten Ihrer Mitarbeiter mit dem Firmenwagen müssen ordentlich versteuert werden. Wir erklären, welche Möglichkeiten zur Versteuerung es gibt und was es mit der 1 %-Regelung für Firmenwagen und dem Fahrtenbuch auf sich hat. Steuerrecht ist nicht jedermanns Steckenpferd. Auch nicht, wenn es um die heißgeliebten Pferdestärken geht, die uns täglich von A nach B bringen, vielleicht sogar über C und D. Sie sind sich unschlüssig, wie Sie den Dienstwagen noch vorteilhafter Nutzen? Und dennoch im rechtlichen Rahmen bleiben? Finden Sie hier alles Wissenswerte zur Privatnutzung der Dienstwagen und wie Sie ihren Firmenwagen versteuern.

WAS GENAU VERSTEHT MAN UNTER EINEM DIENSTWAGEN?

Die Begriffe Dienstwagen und Firmenwagen sind in Deutschland gesetzlich nicht definiert. Wenn Sie als Arbeitgeber einem Mitarbeiter einen Dienstwagen zur Verfügung stellen, verpflichten Sie sich mit dieser Bezeichnung erst einmal zu gar nichts. Vielmehr können Sie alle Rechte, Pflichten und Vereinbarungen im Zusammenhang mit dem Firmenwagen frei bestimmen. Wichtig werden Firmenwagen in der Regel, wenn es um steuerrechtliche Bestimmungen geht. Hier gilt das vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellte Fahrzeug nämlich, unabhängig von seiner Bezeichnung, als geldwerter Vorteil und muss dementsprechend versteuert werden. Der Fiskus spricht von zusätzlichem Einkommen – Sie und Ihre Mitarbeiter eher von neuer Mobilität. Warum einen Privatwagen extra kaufen, wenn der schicke BMW X3 außerhalb der Geschäftszeiten eh ungenutzt im Hof steht? In vielen Branchen ein Statussymbol nutzen Angestellte ebenso wie Unternehmer und Selbstständige den Mercedes, Audi oder sogar Maserati auch privat. Wenn Sie Ihren Mitarbeitern noch keinen Firmenwagen anbieten, wie wäre es mit einem als Alternative zur Gehaltserhöhung? Übrigens: auch wenn der Chef einen BMW X5, Audi A6 oder Mercedes-Benz C-Klasse fährt gibt es bei Sixt alle Fahrzeugkategorien auch für Businesskunden. Zu Businesstarifen natürlich. VW up!, Opel Adam oder Renault Kangoo Rapid Maxi Kleintransporter – in unserer Firmenkunden-Flotte ist für jeden das richtige dabei.

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FIRMENWAGEN VERSTEUERN – DIE NUTZUNG IST ENTSCHEIDEND

Im Rahmen einer Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehung ist die Einordnung als Firmenfahrzeug denkbar einfach. Das Kfz gehört dem Unternehmen und wird einem Angestellten vertraglich geregelt zur Nutzung überlassen. Komplizierter wird die Kategorisierung hingegen bei Einzelunternehmern und Selbstständigen. Hier entscheidet vor allem die anteilige Nutzung darüber, ob es sich formell um ein Dienstfahrzeug oder ein privates Auto handelt. Um ein Kfz mit dem Betriebsvermögen anschaffen und unterhalten zu dürfen, muss es mindestens zu 10 % betrieblich genutzt werden. Ab einer geschäftlichen Nutzung von 50 % muss es zwingend zum Firmenvermögen gezählt und die private Nutzung dementsprechend als geldwerter Vorteil versteuert werden. Das Finanzamt sieht einen Firmenwagen als geldwerten Vorteil – von daher ist die Angabe als „Dienstwagen“ kein Selbstläufer, sondern muss belegt sein. Sie senken mit der Nutzung eines Geschäftsautos Ihre privaten Kosten, die Sie bei einem privaten PKW hätten. Es gibt zwei verschiedene anerkannte Methoden, um die Privatnutzung nachzuweisen: Fahrtenbuch führen und die 1%-Regelung für Firmenwagen.

ZUSAMMENGEFASST:

  • Fahrzeug ist bei Anschaffung durch Kapitalgesellschaft ein Firmenfahrzeug
  • Auch bei Selbstständigen und Einzelunternehmern bei betrieblichem Nutzen über 50%
  • Bei 10-50% Nutzen Wahl zwischen Privat und Betrieb möglich
  • Geschäftswagen ist eine Alternative zu anderen Boni, die immer mehr Angestellte schätzen
  • Private Kosten werden gesenkt, daher geldwerter Vorteil
  • Nachweis für Finanzamt vonnöten/ratsam

2. FIRMENWAGEN VERSTEUERN

Durch die Bereitstellung eines Firmenwagens durch den Arbeitgeber entstehen Arbeitnehmern in zweierlei Hinsichten besondere Vorteile:

  • Nutzung des Pkw für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsort
  • Nutzung des Pkw für private Fahrten

Dabei geht das Finanzamt vom sogenannten Anscheinsbeweis aus. Das bedeutet, dass für den Fiskus allein die Existenz eines Dienstwagens ausreicht, um zu unterstellen, dass dieser auch privat genutzt wird. Dementsprechend wird er als geldwerter Vorteil berechnet und Sie müssen den Firmenwagen versteuern. Der Anscheinsbeweis kann jedoch auf verschiedene Arten widerlegt werden:

  • Die private Nutzung des Dienstwagens ist vertraglich ausdrücklich untersagt, wobei das Verbot auch kontrolliert und durchgesetzt wird
  • Der Arbeitnehmer besitzt privat ein vergleichbares Fahrzeug, das er oder sie nutzen kann
  • Der Firmenwagen eignet sich nicht zur privaten Nutzung beispielsweise, weil es ein Werkstattwagen oder besonderes Modell ist
  • Führen eines Fahrtenbuchs im Gegensatz zur 1%-Regelung zeigt die Nutzung des Firmenwagens nur zu dienstlichen Zwecken

Die Versteuerung des Firmenwagens als geldwerter Vorteil geht nicht nur Ihren Arbeitnehmer, sondern auch Sie als Arbeitgeber etwas an. Die Nutzung des Firmenwagens muss, solange kein Privatnutzungsverbot ausgesprochen wurde, bei der Lohnabrechnung berücksichtigt werden: Der jährliche geldwerte Vorteil durch einen Dienstwagen ist nämlich nach wie vor lohnsteuerpflichtig.

3. FIRMENWAGEN VERSTEUERN: 1%-REGELUNG ODER FAHRTENBUCH FÜHREN?

Denken Sie daran: ein Wechsel zwischen der 1%-Regelung für den Firmenwagen und einem geführten Fahrtenbuch zur Versteuerung ist immer nur zum Jahreswechsel möglich. Dieses aber jedes Jahr. Außerhalb des Kalenderwechsels tauschen Sie, wenn Sie das Fahrzeug selbst durch ein neues ersetzen.

Ob Sie lieber die 1% Regel für den Firmenwagen nutzen oder ein Fahrtenbuch führen, entscheiden Sie. Beachten Sie am besten die folgenden Punkte:

  • Die jährliche Fahrleistung in Kilometern
  • Wie oft Sie den Geschäftswagen privat nutzen
  • Wie weit Ihr Arbeitsort entfernt ist
  • Der Fahrzeugwert, der modellabhängig ist

Wir sprechen bei Ihnen nicht nur von einem Firmenwagen, sondern von einer ganzen Flotte? Und Sie sind skeptisch ob Ihre Mitarbeiter das Fahrtenbuch ordnungsgemäß führen? Die Lösung: nutzen Sie beide Methoden. Sie versteuern als Arbeitgeber den Betrag ganz einfach mit der pauschalen 1%-Regelung und minimieren so Ihr Haftungsrisiko. Weist das Fahrtenbuch Mängel auf, haftet der Arbeitnehmer. Der Arbeitnehmer reicht mit der Einkommenssteuerveranlagung seine Abrechnung des Fahrtenbuchs ein. Und das Finanzamt errechnet neu und korrigiert die Steuerberechnung. Zuviel gezahlte Steuerbeträge werden erstattet. Günstig in diesem Fall: wenn der Fiskus das Fahrtenbuch nicht anerkennt oder Mängel feststellt, berechnen sie automatisch nach der Pauschalmethode.

Als Arbeitgeber zahlen Sie somit für alle Dienstwagen einen festen und planbaren Preis jeden Monat. Pluspunkt für den Arbeitnehmer: er sichert sich steuerlich ab und hat Versteuerungsarten zur Auswahl: wenn er feststellt, dass seine privaten Kilometer höher als geplant waren und dass die 1-Prozent-Regelung die bessere Option ist, dürfen Sie Ihr Fahrtenbuch außer Acht lassen und nach der 1-Prozent-Regelung abrechnen. Ohne Fahrtenbuch gibt es am Ende des Jahres keine Wahl, dann muss der Firmenwagen nach der 1%-Regelung versteuert werden.

WAS LOHNT SICH WANN?

1%-REGELUNGGFAHRTENBUCH
OrganisationAll-inclusive-Pauschal-Variante,  kein Aufwand
Optimale Steuerlast

Sinnvoll bei hohem Dienstweg-Anteil der Fahrten

Bei größerem FuhrparkNutzen Sie doch einfach beide Methoden: wenden Sie die pauschale 1%-Regelung an und der Mitarbeiter führt das Fahrtenbuch und veranschlagt dieses im Jahresausgleich
Bei kurzem ArbeitswegDieser Privatanteil fällt im Fahrtenbuch weniger ins Gewicht
Freie Wahl?Bei Selbstständigen: Firmenwagen muss zu mehr als 50% dienstlich genutzt werdenBei Privatanteil mehr als
50% verpflichtend

4. DIE 1 %-REGELUNG FÜR FIRMENWAGEN IN DER PRAXIS

Um die fälligen Abgaben zu ermitteln, kann mit der 1 %-Regelung eine Pauschale festgesetzt werden. Der so bestimmte Betrag wird zum Bruttolohn Ihres Angestellten addiert und somit entsprechend von der Lohn- und Einkommenssteuer erfasst. Den Nutzungswert des Firmenwagens versteuern Sie als Arbeitnehmer wie den Arbeitslohn. Vorteil: eine Überprüfung durch das Finanzamt der Fahrten muss nicht erfolgen. Und: der Arbeitgeber kann den Mehrwert pauschal versteuern und durch einen entsprechenden Eintrag auf der Lohnsteuerkarte entfällt eine monatliche Neuberechnung.

DIE GRUNDLAGE DER 1 %-REGELUNG: DER BRUTTOLISTENPREIS DES FIRMENWAGENS

Wenn Sie Ihren Firmenwagen versteuern und nach der 1 %-Regelung abgeben, wird die tatsächliche private Nutzung nicht berücksichtigt. Zu versteuernde Beträge werden pauschal festgesetzt. Der pauschal errechnete geldwerte Vorteil orientiert sich ausschließlich am Wert des Autos. Dieser wird durch den Bruttolistenpreis des Herstellers inklusive etwaiger Sonderausstattung und Umsatzsteuer zum Zeitpunkt der Erstzulassung bestimmt. Der tatsächliche Kaufpreis des Fahrzeugs ist hingegen unerheblich. Ein Grund, warum Gebrauchtwagen als Firmenauto für Arbeitnehmer mehr als unattraktiv sind.

VERSTEUERUNG VON FAHRTEN ZWISCHEN WOHNUNG UND ARBEITSORT MIT DER 1%-METHODE

Zur Berechnung des geldwerten Vorteils aus Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsort gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Erhöhung um 0,03 % des Bruttolistenpreises pro Kilometer Entfernung (einfache Strecke)
  • 0,002 % des Bruttolistenpreises pro tatsächlich durchgeführter Fahrt und Entfernungskilometer. Dieses greift zum Beispiel immer bei doppelter Haushaltsführung.

Wer den Dienstwagen für den Weg zur Arbeit nutzt, ist mit der pauschalen Besteuerung von 0,03 % des Bruttolistenpreises günstiger dran, bei wenigen Fahrten mit dem Firmenwagen zur Arbeit empfiehlt sich die genauere Abrechnung. Hier erfolgt eine Einzelauflistung der Fahrten, die mit 0,02% des Bruttolistenpreises je Entfernungskilometer angerechnet werden.

VERSTEUERUNG DER PRIVATEN FIRMENWAGENNUTZUNG MIT DER 1 %-REGELUNG

Der geldwerte Vorteil durch die Möglichkeit der privaten Nutzung des Firmenwagens wird pauschal mit 1 % des Bruttolistenpreises pro Monat versteuert. Das heißt, je hochwertiger und damit teurer ein Dienstauto ist, desto höher fällt auch der zu versteuernde Anteil aus.

Wichtig: Der Wechsel zwischen pauschaler Besteuerung nach der 1 %-Regelung und dem Führen eines Fahrtenbuchs und Abrechnung nach tatsächlich gefahrener Strecke ist prinzipiell möglich. Sie und Ihre Angestellten können also immer den größtmöglichen Vorteil aus Ihrem Firmenwagen herausholen – selbst wenn sich das Nutzungsverhalten drastisch verändert hat. Der Wechsel ist aber immer nur zum Jahresende oder bei Übernahme eines neuen Dienstwagens möglich. Arbeitnehmer haben zusätzlich die Möglichkeit, in der Einkommenssteuerveranlagung die für sie günstigere Versteuerung zu wählen.

BITTE BEACHTEN SIE:

  • Ein Wechsel während des Kalenderjahres ist nicht möglich – allerdings kann die Entscheidung in der Einkommenssteuererklärung geändert werden.
  • Nutzt der Beschäftigte den Firmenwagen für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsort, kann dieser Betrag, ähnlich wie ein Fahrtkostenzuschuss, vom Arbeitgeber pauschal versteuert werden. In diesem Fall kann der Arbeitnehmer in seiner Einkommenssteuererklärung aber keine Entfernungspauschale im Rahmen der Werbungskosten mehr geltend machen.
  • Begrenzt der Chef oder die Firma den Einsatz des Dienstwagens auf die Fahrten zur Arbeit(sstätte) muss die 1%-Anrechnung erfolgen.

1%-REGELUNG FÜR FIRMENWAGEN MIT ALTERNATIVEN ANTRIEBEN

Die Regierung der Bundesrepublik sieht Elektromobilität als wichtige Zukunftstechnologie und fördert sie dementsprechend mit zahlreichen Maßnahmen. Neben Kaufprämien für Elektroautos und der Einrichtung attraktiver Parkplätze und Lademöglichkeiten in den Innenstädten gehören dazu auch Steuererleichterungen. Um die Nutzung von Elektroautos und sogenannten Plug-In-Hybriden als Firmenwagen attraktiver zu gestalten, fallen vom 1. Januar 2019 bis vorerst 31. Dezember 2021 geringere Abgaben an.

0,5 %-REGELUNG UND 0,25%-REGELUNG FÜR ELEKTROAUTOS

Voraussetzung für die Vergünstigungen ist, dass das entsprechende Elektroauto nicht bereits vor dem 1. Januar 2019 als Firmenwagen genutzt wurde. Es gelten nur Neuzulassungen, wodurch vor allem der Wechsel zu Elektroautos gefördert werden soll. Entscheidend ist hier der Neupreis des Fahrzeuges.
Fahrzeuge, die die Kriterien für die Steuererleichterungen erfüllen, sowie einen Bruttolistenpreis von mehr als 60.000 EUR haben, müssen für einen Zeitraum von vorerst drei Jahren nur mit der Hälfte des eigentlichen Betrages als geldwerter Vorteil berechnet und versteuert werden. Für Elektroautos gilt in dieser Zeit folglich eine 0,5 %-Regelung. Die Halbierung des geldwerten Vorteils bezieht sich dabei nicht nur auf die angesetzte Pauschale für die private Nutzung. Auch der Vorteil durch die Nutzung des Firmenwagens für den Weg zur Arbeit wird bei E-Autos nur mit dem halben Betrag angesetzt. Günstigere Modelle mit geringerem Bruttolistenpreis als den genannten für den Firmenwagen versteuern Sie mit lediglich 0,25%. Beachten Sie, dass eventuelle Sonderausstattungen inkludiert werden müssen.

0,5 %-REGEL FÜR HYBRID-AUTOS

Die Förderung alternativer Antriebe beschränkt sich nicht nur auf reine Elektroautos. Auch Motoren, die mit Brennstoffzellen arbeiten und sogenannte Plug-In-Hybride kommen unter Umständen für die Steuererleichterungen in Frage. Wichtig ist, dass es sich nicht um Mildhybride handelt, die nicht rein elektrisch betrieben werden. Bei ihnen stellt der Elektromotor lediglich eine zusätzliche Kraft zur Verfügung. Hybride müssen eine von zwei Voraussetzungen erfüllen, um unter die 0,5 %-Regelung zu fallen:

        1. Nicht mehr als 50 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer
        2. Rein elektrische Reichweite von mindestens 40 Kilometern
ZUSAMMENGEFASST: 

  • Neue Regelungen ab dem 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2030
  • Bei der Privatnutzung von E-Firmenwagen mit einem Bruttolistenpreis unter 60.000 EUR müssen nur noch 0,25 Prozent des Bruttolistenpreises als geldwerter Vorteil versteuert werden
  • Bei Elektroautos über 60.000 EUR elten 0,5 Prozent des Bruttolistenpreises
  • Hybridfahrzeuge versteuern Sie mit ebenso 0,5 Prozent
  • Voraussetzungen für Plug-in-Hybride: mindestens 40 Kilometer elektrische Reichweite sowie maximal 50 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer.

5. FAHRTENBUCH FÜHREN – DIE RICHTIGE LÖSUNG FÜR SIE?

Während die pauschale Versteuerung nicht Ihrem tatsächlichen Fahrverhalten entspricht, rechnen Sie mit dem Fahrtenbuch Fahrt genau ab. Sinnvoll, wenn Sie wenig privaten Anteil an Ihren Fahrten haben, da sparen Sie sich Geld. Unser Tipp: wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, welche Methode sich für Sie rechnet, testen Sie das erste Jahr mit dem Fahrtenbuch an.

VORTEIL FAHRTENBUCH FÜHREN

Die Fahrt von der Wohnung zur ersten Tätigkeitstätte, in der Regel dem Arbeitsort, erhöht die 1%-Pauschale um 0,03 % des Bruttolistenpreises. Bei Außendienstmitarbeitern entfällt dieses, sobald die vom Wohnort direkt ohne Umweg über die Firma zu den Kundenterminen fahren. Diese Fahrt gilt nicht als Arbeitsweg, sondern als Fahrt im Rahmen einer Auswärtstätigkeit. Das Fahrtenbuch ist wegen der detaillierten Dokumentation hier die empfehlenswerte Alternative.

FAHRTENBUCH FÜHREN – DIGITAL ODER ANALOG?

Mobility 2.0 – mit Fahrtenbüchlein im Handschuhfach? Viele nutzen elektronische Fahrtenbücher für die Aufzeichnung, die Vorteile liegen auf der Hand:

  • kein Papierkram: das schont die Nerven und die Umwelt
  • kein Zeitverlust: viele Apps zeichnen automatisch die Fahrten auf, Sie müssen diese dann nur noch zuordnen
  • keine Lücken: durch das Aufzeichnen gehen keine Strecken verloren
  • keine Flüchtigkeitsfehler: diese stiften Verwirren beim Überprüfen durch den Fiskus

Doch es gibt auch einen Haken: nicht jede App hält, was sie verspricht. Das Finanzamt gibt leider keine Zertifizierungen heraus, sodass lediglich geschriebene Anforderungen der Steuerbehörde existieren. Ein Punkt ist, dass nachträgliches Bearbeiten seitens der App ausgeschlossen sein muss, damit nicht manipuliert wird. Um sicher zu stellen, dass der Fiskus das digitale Fahrtenbuch akzeptiert, können Sie eine Einzelfallprüfung veranlassen. Entweder durch eine Lohnsteuer-Außenprüfung oder Sie nutzen die Software einen Monat und reichen dieses dem Finanzamt zum Prüfen ein.

FAHRTENBUCH FÜHREN – DAS MUSS REIN

Sichern Sie sich ab, indem Sie Ihr Fahrtenbuch korrekt führen – ansonsten stuft Sie das Finanzamt auf die 1% Regel zurück – und Ihr Aufwand war umsonst. Deshalb geben Sie diese Punkte unbedingt immer mit an:

  • amtliches Kennzeichen
  • Fahrer
  • Datum
  • Reiseziel
  • Name Termin
  • Route der Fahrt
  • Zweck der Fahrt
  • Kilometerstand am Fahrtziel

Bitte nicht machen – die Don‘ts des Fahrtenbuchs

Entscheiden Sie sich dazu, ein Fahrtenbuch zu führen, sollten Sie die nachfolgenden Fehler vermeiden:

  • Fahrtenbuch als Excel-Tabelle: leicht überschreibbar, das wird nicht anerkannt
  • keine Zettelsammlung: ein Fahrtenbuch muss in sich geschlossen sein, also ein gebundenes Buch. Und ehrlich gesagt will niemand Ordnung in das Papierchaos eines anderen bringen.
  • Abkürzungen verwenden – aber die Legende vergessen. Klar, die Abkürzung macht für Sie Sinn. Der Prüfer vom Finanzamt denkt vielleicht nicht so scharfsinnig. Und lehnt Ihr Fahrtenbuch ab.
  • Lücken lassen. Da gibt es keine Diskussion seitens des Fiskus, abgelehnt
  • Richtigkeit: Fahrten an Tagen, wo der Firmenwagen laut Nachweis in der Werkstatt war, sind schwer zu erklären

6. Firmenwagen versteuern: Praxisbeispiel Fahrtenbuch führen und 1%-Regelung

Anhand des beliebten Firmenwagenmodells VW Tiguan zeigen wir die Versteuerung auf, den Bruttolistenpreis haben wir der Einfachheit halber gerundet. Grundlage ist der ADAC Autokatalog.

1% REGELUNG

Arbeitnehmer fährt 10km zur Arbeit(sstätte) und fährt 8000 km privat pro Jahr VW TIGUAN (Modell 1.5 TSI OPF ACT LIFE ab 09/20)
Bruttolistenpreis gemäß ADACca. 30.000 EUR
Kilometerpauschaleentfällt, nur bei Fahrtenbuch
Private Nutzung: Bruttolistenpreis 1% pro Monat*123.600 EUR
Fahrten zur Arbeitsstätte: 0,03 % Bruttolistenpreis *10 km*121.080 EUR
Bruttogehalt Arbeitnehmer36.000 EUR
Zu versteuern40.680 EUR

FAHRTENBUCH

Arbeitnehmer fährt 10km zur Arbeit(sstätte) und fährt 1000 km privat pro Jahr VW TIGUAN (Modell 1.5 TSI OPF ACT LIFE ab 09/20)
Bruttolistenpreis gemäß ADACca. 30.000 EUR
Kilometerpauschale0,3 EUR/Kilometer
Private Nutzung: 8000 km*Kosten/km2.400 EUR
Fahrten zur Arbeitsstätte: 230 Tage *20 km*Kosten/km1.380 EUR
Bruttogehalt Arbeitnehmer36.000 EUR
Zu versteuern38.400 EUR

Alle Fragen geklärt? Dann holen Sie sich doch direkt ein unverbindliches Angebot für Ihren Firmenmietwagen!

Durchstarten in der Krise: Jetzt mit Firmenwagen Lieferservice gründen – Gastronomie, Lebensmittel und mehr „to bring“

Viele Betriebe müssen während des Corona-Lockdowns oder wegen verschärfter Maßnahmen wie Abstandsregeln ihren Betrieb schließen. Damit die Küche nicht kalt bleibt gibt es Alternativen: Selbstabholer und Bringservice, während Kontaktbeschränkungen aktueller denn je. Von Krisen-Gewinner wollen wir nicht sprechen, anhand von vielen Erkrankten und Gestorbenen. Aber man kann sagen: die Bringdienste zeigen sich in der Krise stabiler als die Vor-Ort Gastro, dies meldet auch das Shopsystem Ordersmart. Mehrbedarf bei Konsumenten, die zuhause essen, aber nicht kochen wollen, Corona sicheres Bestellen und Liefern lassen ohne hohe Infektionsgefahr sind die großen Vorteile. Und mit SIXT Firmenwagenmiete und SIXT+ Auto Abo ohne große Investitionskosten ist das Finanzielle bei der Mobilität, dem wichtigsten Teil der Lieferdienst Gründung, kein Hindernis.

Inhalt


1. Welche Arten der Lieferservice Gründung gibt es?
2. Erste Überlegungen zur Gründung
3. Vorraussetzungen
4. Der finanzielle Start

1. WELCHE ARTEN DER LIEFERSERVICE GRÜNDUNG GIBT ES?

Prinzipiell kann zwischen zwei Arten unterschieden werden: die einen haben einen Laden und wollen einen Lieferdienst gründen, um auch während begrenzter Gästezahl oder sogar Lockdown-Schließung weiter zu wirtschaften. Klassisch denken viele an den Pizzaservice, aber grundsätzlich kann jedes hergestellte „Produkt“ auch geliefert werden. Sei es die Pizza Hawaii, frische Semmeln/Brötchen/Wecken/Schrippen/Rundstücke, um bei den Nahrungsmitteln zu bleiben. Doch auch Bücher, Haushaltswaren, Pflanzen und Kosmetik und alles, was die Zielgruppe regelmäßig zum Leben braucht eignet sich zur Lieferservice Gründung. Also nicht nur die Gründung eines Lieferdienstes für Gastronomie.

VOM LADENGESCHÄFT ZUM LIEFERSERVICE

Die einfachere Variante – erspart Sie doch die Neugründung des Unternehmens. Steuerberater, Finanzen, Räumlichkeiten und Equipment: alles ist geklärt und bereits vorhanden. Ebenso die Kunden: denn die Stammgäste freuen sich, wenn ihr Lieblings-Sushi ihnen gebracht wird, als dass sie ganz darauf verzichten müssen. Zu Hause essen ist das neue Ausgehen – aber bitte mit Restaurantqualität! Binden Sie Ihre Kunden eng an sich, dann haben Sie einen festen Kundenstamm. Und dank Empfehlung gewinnen Sie neue Kunden hinzu, denn die Weiterempfehlung echter Kunden animiert mehr Kunden, Ihren neu gegründeten Lieferservice auszuprobieren.

Dennoch Vorsicht, ein paar Dinge müssen Sie als Lieferdienst Gründer beachten: sind Sie technisch auf dem Stand, einen Lieferservice anbieten zu können – oder nutzen Sie im Café Zettel und Stift, um Bestellungen aufzunehmen? Haben Sie eine Webpräsenz, auf der die Kunden Ihre Menüs, Speisen und Produkte sehen und auch bestellen können? Die klassische Flyerverteilung und Telefonbestellung reichen oft nicht aus, um genügend Kunden zu akquirieren. Hier ist eine Strategie für Online-Marketing sinnvoll, auch Social Media sollten Sie einbeziehen. Ein Blick auf die Konkurrenz hilft hierbei weiter und liefert erste Anhaltspunkte.

Eine Besonderheit stellt die Außer-Haus-Speisekarte dar. Oder sind alle Ihre Gerichte auch problemlos lieferbar? Beachten Sie weiterhin, dass im Lieferservice 7% Umsatzsteuer anfallen, vor Ort hingegen die üblichen 19% (beide aktuell reduziert bis 31.12.2020), wenn Sie einen Gastronomiebetrieb mit Dienstleistung anbieten (Sitzgelegenheiten, Ambiente, …). Und auch der Hummer fällt im Lieferdienst unter 19%, da es sich um ein Luxusgut handelt. Weitere „Kuriosität“: Umweltschutz wird nicht belohnt, wenn Sie wieder verwertbares Geschirr verwenden, müssen Sie 19% Mehrwertsteuer ansetzen, da Ihre Dienstleistung im Reinigen des Geschirrs besteht. Einweggeschirr hingegen bleibt bei 7%. Zum Glück gibt es Alternativen zu Plastik aus Holz und anderen Stoffen. Informieren Sie sich daher gründlich, damit Sie keine bösen Überraschungen durch das Finanzamt erleben. Schalten Sie einen Steuerberater ein, wird dieser Ihnen alle Fragen gut beantworten können. Wichtig ist, dass Ihr Kassensystem spielend zwischen „To go“ oder „inhouse“ wechseln kann – wegen der unterschiedlichen Steuerhöhen.

Denken Sie auch an die längere Lieferzeit – von der Küche an den Tisch ist schneller als noch ein paar Kilometer mit Zwischenstopps bei anderen Kunden zu fahren! Ein weiterer Punkt: bieten Sie ein separates Mittagsmenü an – oder gilt die Karte „all day“? Mittags wünschen sich die Kunden gegebenenfalls eher eine leichtere Mahlzeit als Rumpsteak mit Herzogin-Kartoffeln. Weiterhin sollten Sie alle Gerichte auf den Prüfstand stellen: wie sieht der Teller nach einer Autofahrt aus – hält das Gericht oder zerteilt es sich in seine Bestandsteile? Der Salat mit bereits getopptem Dressing könnte zusammenfallen, die Roulade ebenso.

Unser Tipp: fragen Sie Ihre Stammgäste, diese sind auch Ihre Kunden, nach Wünschen und Bedürfnissen an Ihren Lieferdienst zu verschiedenen Tageszeiten – und Wochentagen!

Planen Sie bereits die Zeit nach dem Lockdown mit ein. Wie wollen Sie priorisieren, wenn Ihr Lokal besetzt ist und ein Lieferwunsch eintrifft: was geht vor? Welches Team benötigen Sie, um beide Kanäle zu bedienen?

DIE BEGINNER – SOFORT STARTEN SOFORT LIEFERN

Für Neu-Gründer empfehlen wir unser SIXT Whitepaper zur Existenzgründung „Wie Sie Ihr eigener Chef werden“. Machen Sie den Self-Check zur Lieferservice Gründung: was ist Ihr Produkt, haben Sie alles parat? Für ein gastronomischen Lieferdienst brauchen Sie eine gut ausgestattete Küche und die entsprechenden Räumlichkeiten. Denn mal ehrlich: wenn die 6-jährige Lotta mithilft ist das süß gemeint, bringt Sie aber mit Ihrem Business nicht weiter. Beachten Sie generell, dass Sie genug Freiraum haben, um die Familie nicht zu stören – und andersherum.

STARTEN: ERSTE ÜBERLEGUNGEN ZUR LIEFERDIENST GRÜNDUNG

Die Konkurrenz schläft nicht, gut wer diese also im Auge hat. Gleichzeitig sehen Sie so bereits, was „der Markt hergibt“ – bei sehr vielen kroatische Küche-Bringdiensten müssen Sie nicht der nächste Fisch im Haifischbecken sein, sondern Ihren Lieferdienst anders positionieren. Schauen Sie ebenso auf die Preise – halten Sie mit? Oder produzieren Sie dann im Minus?

Welchen Lieferradius wollen Sie abdecken? Oder können Sie abdecken? Längere Wege erhöhen die Kosten – und Sie laufen Gefahr, kalte Speisen zu bringen. Wie sieht die Konkurrenz hier aus – leichte Verschiebungen können ein ganz anderes Bild ergeben. Suchen Sie auf Karten den „leeren Bereich“ rund um Ihre Lieferservice Gründung – mit vielen potentiellen Kunden.

Seien Sie realistisch – oder planen einen zweiten Fahrer ein. Doch auch dieser kostet Gehalt, Sozialleistungen und benötigt einen fahrbaren Untersatz. Beachten Sie auch die Regeln zum Arbeitsschutz – der Angestellte muss sich umziehen können und Waschräume aufsuchen können. Beachten Sie auch, dass dieser vor Ort parken muss – haben Sie entsprechenden Platz? Oder steht der Fahrer im Halteverbot oder einer Feuerwehrzufahrt? Da müssen Sie Alternativen suchen.

Keine gute Idee in petto? Kein Problem, mit Franchise nehmen andere Ihnen dieses ab und unterstützen tatkräftig. Die Vorteile liegen auf der Hand: Promotion-Materialien, Webauftritt, Speisekarte – alles wird von der Franchise-Mutter vorgegeben. Und die hat in der Regel Fachleute für alle Bereiche, die Shopsysteme sind ausgereift, Produkte am Markt getestet und die Konkurrenz wird im Auge behalten. Geschmacklich gibt es eine breite Auswahl, Burger, Pasta, Pizza – oder möchten Sie vegetarisch gehen? Die Branchenkenner von Franchiseportal listen neben BurgerMe, Call-a-Pizza auch Mundfein Pizzawerkstatt und Ihr Brötchenbusche auf, die allesamt über das Franchisekonzept mit Lieferservice Gründungen bundesweit expandieren.

Der Nachteil von Franchise-Gründungen ist sicherlich die Investitionshöhe. Eigenkapital, oft eine Eintrittsgebühr sowie monatliche Lizenzgebühren fallen an, während Sie bei einer eigenen Gründung in die eigene Tasche wirtschaften. Vergleichen lohnt sich, Mundfein Pizzawerkstatt nimmt eine Eintrittsgebühr von € 15.000 und schlägt Eigenkapital von € 40-50.000 vor, dafür sind die Lizenzgebühren mit 4,5% monatlich geringer. Der Ihr Brötchenbursche nimmt keine Eintrittsgebühr und geht von € 2-5000 aus, dafür liegt die Lizenzgebühr bei 15% monatlich, verringert sich aber bei höheren Umsätzen. Daher unser Tipp: Rechnen Sie genau, neben Ihrem Lieblingsessen sollten Sie schauen, wo Sie wirtschaftlich am besten aufgehoben sind. Und auch eine Gründung ohne Franchise kostet Geld – rechnen Sie sich diese Kosten für Werbung, Marketing und Bekanntheitssteigerung ruhig aus – und stellen die Kosten mit der Franchise-Gründung gegenüber. Alle Vor- und Nachteile sowie wichtige Fakten finden Sie auch in unserem Whitepaper zum Thema Existenzgründung im Kapitel Franchise.

LIEFERSERVICE GRÜNDEN: VORAUSSETZUNGEN

Neben Startkapital gibt es ein paar Dinge, die Ihnen den Einstieg erleichtern. Haben Sie eine kaufmännische Ausbildung oder Studium, erleichtert dieses Ihnen die Logistik, Buchhaltung und die Abrechnungen, Preisgestaltung. Auch Kenntnisse im Marketing sind bei einer Neugründung ein dickes Plus.

Grundvoraussetzung: Sie melden ein Gewerbe an. Scheint ein bürokratischer Schritt, aber die zuständige Behörde überprüft, ob eventuell gestellte Herausforderungen erfüllt sind. Es gibt nämlich erlaubnispflichtige oder überwachungsbedürftige Gewerbe. Das lokale Gewerbeamt oder die örtlichen IHKs erteilen gerne Informationen. Zur Anmeldung laden Sie sich die entsprechenden Formulare online herunter und füllen den Gewerbeschein aus. Wichtig: hier muss die Rechtsform Ihres Gewerbes angegeben werden. Gegebenenfalls benötigen Sie eine Gaststätten-Konzession, für die Gaststättenerlaubnis fragen Sie beim Ordnungsamt nach. Diese fällt generell an, wenn Essen vor Ort verzehrt werden kann und/oder Alkohol ausgeschenkt wird. Hier greifen auch Jugendschutz und Abfallentsorgungsregularien. Auch wenn Sie diese für Ihre Lieferservice Gründung gegebenenfalls nicht benötigen, ist das Lebensmittel- sowie Hygienerecht für Sie einzuhalten. Denken Sie daran, die Kosten für die Gewerbeanmeldung als Betriebsausgaben geltend zu machen!

Lieferservice menschelt! Denken Sie daran, der Kunde ist König – und Sie treffen bei der Auslieferung auf die verschiedensten Typen mit verschiedensten Tageserlebnissen und Launen. Dienstleistungsmentalität, Konfliktmanagement und das Einstellen auf diverse Kunden sollten also selbstverständlich sein. Bedenken Sie, wenn der Kunde zufrieden ist, wird er dieses „Geschmackserlebnis“ sozial teilen. Und das bringt Ihnen im Idealfall weitere Kunde. Ein verärgerter Kunde hingegen straft Sie online eher ab, das verschreckt weitere potentielle Kunden.

DER FINANZIELLE START DER LIEFERDIENST GRÜNDUNG

Eine Firmengründung ist immer mit Kosten verbunden, so auch eine Lieferdienst Gründung. Hierbei spielt es keine Rolle, ob als Neugründung oder ob Sie Ihren bestehenden Gastronomie-Betrieb ausdehnen wollen. Kleiner Vorteil für den bestehenden Betrieb ist der bereits vorhandene Kundenstamm. Auch das bereits eingestellte und etablierte Personal ist ein großes Plus: so können Sie den Kunden von Beginn Ihrer Lieferdienst Gründung an hohe Qualität bieten. Auch Ihre Speisen sind bereits „am Mann erprobt“.

Es gibt viele Arten, Essen und andere Produkte auszuliefern. Sei es mit dem Fahrrad, mit dem Roller oder dem Auto. Selbst zu Fuß oder mit dem ÖPNV ist theoretisch möglich, aber wenig sinnvoll. Carsharing wie SIXT share sind möglich, aber bei vielen Fahrten lohnt sich ein festes Auto – und Sie wollen doch sicherlich täglich ausliefern? Ein altes Auto kaufen, um Geld zu sparen erweckt keinen guten Eindruck, wenn Sie beim Kunden vorfahren. Oder wenn Sie in der Stadt unterwegs sind und an der Seite Ihr Firmenlogo präsentieren. Leasing ist eine Alternative, birgt aber die Gefahr der Inflexibilität – vielleicht entscheiden Sie sich nach der Krise auf Ihr Gastro-Kerngeschäft, aber haben noch 4 Jahre Leasingvertrag vor sich, ohne das Auto nutzen zu können? Oder Sie merken, dass es für Ihr Business keinen Markt gibt und entscheiden sich für ein anderes Geschäftsmodell, für das Sie keinen Firmenwagen brauchen? Ganz ohne Restwertverlust und lange Wartezeit greifen Sie hingegen auf die SIXT Flotte zurück, inklusive Business Rabatt bei der Firmenwagenmiete. Von Economy bis Transporter, Van oder Lieferwagen. Günstig in der Langzeitmiete – und spontan gebucht, wenn Sie einen „heißen Samstag“ im Geschäft erwarten. Alternativ gibt es das Auto Abo SIXT+ natürlich auch als Lieferdienst Firmenwagen. Alle Klassen zum jeweils fixen Monatspreis, einfache Abrechnung und feste Planung für Sie. Wir können Ihr Business nicht gründen, aber wir können alles tun, damit Sie von Anfang an mit Ihrer Lieferdienst Gründung direkt durchstarten.

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Betriebliche Mobilität: Diese Möglichkeiten gibt es

Mobilität ist in aller Munde. Nicht nur privat, auch im betrieblichen Umfeld spielt Mobilität für Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten eine essenzielle Rolle. Sie wollen Informationen zu Entwicklungen und Möglichkeiten der betrieblichen Mobilität entdecken? Finden Sie hier Anregungen zu umfassenden betrieblichen Mobilitätskonzepten. 

Inhaltsverzeichnis

1. Vom Fuhrparkmanagement zum betrieblichen Mobilitätskonzept
2. Zahlreiche Aufgaben sind Teil der betrieblichen Mobilität
3. Ein umfassendes betriebliches Mobilitätskonzept aus einer Hand
4. Fazit

Vom Fuhrparkmanagement zum betrieblichen Mobilitätsmanagement

Die Möglichkeiten der Mobilität haben neue Meilensteine gesetzt. Konzepte wie Carsharing und Angebote für taxiähnliche Fahrten erweitern den Markt. Innovative digitale Mietmöglichkeiten von Fahrzeugen etablieren sich zunehmend – Flexibilität ist ein Trumpf.

Sie kennen es sicher selbst, der Bedarf an flexibler und komfortabler Mobilität nimmt zu, die Ansprüche steigen. Doch die unterschiedlichen Möglichkeiten von Anbietern und Apps machen es oftmals nicht einfacher, den Überblick zu bewahren. Auch der Bedarf der betrieblichen Mobilität nimmt weiterhin zu, denn Mitarbeiter sind häufiger unterwegs und müssen längere Strecken auf dem Weg zum Kunden zurücklegen. Mobilität und Flexibilität sind heute fast nicht mehr voneinander zu trennen. Mitarbeiter sind damit vielfach nicht mehr ausschließlich auf einen Firmenwagen angewiesen und ausgerichtet, sondern haben Bedarf an innovativen betrieblichen Mobilitätsangeboten. Während früher der Fuhrpark und das Parkplatz-Management Hauptfaktoren der betrieblichen Mobilität waren, spielen heute auch Sharing-Konzepte, Auto-Abos oder Ride-Sharing eine Rolle.

Zahlreiche Aufgaben sind Teil der betrieblichen Mobilität

Geschäftsfrauen öffnen Car Sharing Fahrzeug per App

Das Mobilitätskonzept für Ihre Mitarbeiter kann dank moderner Lösungen genau so aussehen, wie Sie es sich wünschen. Egal, ob ein fester Fuhrpark mit Modellen, die auf einzelne Mitarbeiter des Unternehmens ausgestellt sind oder SIXT Firmenwagenmietkonzepte, bei denen sich Mitarbeiter je nach Bedarf und Dauer flexibel Autos leihen können: Unterschiedliche Konzepte können mit SIXT auf Ihre Unternehmenssituation angepasst werden. Dank moderner Nutzungsmöglichkeiten von digitalen Firmen-Accounts mit automatischem e-Billing für Carsharing und Taxiangebote wie SIXT share und SIXT ride behalten Sie jederzeit den Überblick über Ihren Fuhrpark, Nutzung der Fahrzeuge und Kosten.

Finanzielle Aspekte der betrieblichen Mobilität

Neben viel Organisationsaufwand verursacht die betriebliche Mobilität mitunter große finanzielle Kosten. Sowohl im Unternehmen als auch im Hinblick auf den Arbeitnehmer müssen dabei unterschiedliche Faktoren berücksichtigt werden, damit die betriebliche Mobilität das Unternehmen zielführend unterstützt und finanziell sinnvoll durchgeführt wird.

Nicht zu vernachlässigen sind dabei die Kosten des Mobilitätsangebots. Kostenkalkulation, -transparenz sowie -reduzierung rücken immer mehr in den

Vordergrund des Mobiltiätsmanagements. Dabei spielen nicht nur die Anschaffungskosten von möglichen Firmenfahrzeugen eine große Rolle. Wollen Sie eine Dienstwagenflotte kaufen, müssen Sie wertvolles Kapital binden. Im laufenden Betrieb Ihrer Flotte müssen dann auch Kosten für Wartung und Instandhaltung einberechnet werden. Um für einen eigenen Fuhrpark die Gesamtkosten zu senken und starre Kapitalbindung zu vermeiden, können Sie Mobilitätsangebote wie die SIXT+ nutzen. Dort werden bereits alle anfallenden Kosten für einen Firmenwagen durch das Auto-Abo berücksichtigt.

Aufwand und Kosten für herkömmliche Firmenfahrzeuge belaufen sich beispielsweise auf:

  • Bereitstellung des Versicherungsschutzes
  • Steuer und GIS-Beiträge
  • Zulassung und TÜV
  • Wartung, Reparaturen und Verschleiß
  • Pannendienste
  • Verwaltung

Diese Aufwände und Kosten sind bei Angeboten wie dem SIXT+ Auto-Abo für Firmen sowie dem Carsharing Angebot SIXT share bereits für Sie im Preis inkludiert. Anstatt sich selbst darum zu kümmern und verschiedene Ressourcen aufzuwenden, geben Sie diese Aufgaben entsprechend an Mobilitätsanbieter wie SIXT ab und wissen von Anfang an, was Sie erwartet. So wird das betriebliche Mobilitätsmanagement zu einem Konzept mit weniger Aufwand und im Vorhinein kalkulierten Kosten.

Steuerliche Regelungen von innovativen Angeboten

Auch steuerliche Fragen müssen bei der wachsenden und innovativen betrieblichen Mobilität beachtet werden. In unserem Blogeintrag „Fahrtenbüchern führen“ oder „Firmenwagen versteuern: Die 1% Regelung“ finden Sie bereits Informationen zu den steuerlichen Fragen eines Firmenwagens. Darin können offene Fragen im Falle eines SIXT Firmenmietwagens oder einer SIXT+ Fahrzeuges geklärt werden. Werden zusätzlich auch Fahrten durch das Carsharing SIXT share genutzt, dann sind auch hier gesonderte steuerliche Aspekte zu beachten. Beim Carsharing muss, wie auch im Falle eines Firmenwagens, zwischen privaten und beruflichen Fahrten unterschieden werden. Dafür kann ebenfalls ein Fahrtenbuch geführt werden oder auf die Nutzung von verschiedenen Kundenkonten für das Carsharing zurückgegriffen werden.

Bei SIXT share können beispielsweise verschiedene Buchungsprofile angelegt werden, sodass für Firmenfahrten die geschäftliche Anschrift sowie ein weiteres Zahlungsmittel hinterlegt werden kann. Dadurch wählen Sie einfach zu Beginn Ihrer Fahrt das gewünschte Profil aus und ersparen sich das Führen des Fahrtenbuchs, wenn Sie das Carsharing Angebot für die betriebliche Mobilität nutzen. Sollten Sie das Carsharing Angebot ebenfalls für Privatfahrten nutzen, natürlich unter der Voraussetzung, dass dies vom Arbeitgeber unterstützt wird, so muss die Entstehung des geldwerten Vorteils beachtet werden. Das bedeutet, dass der Arbeitnehmer sich entweder an den Kosten der Privatfahren beteiligen muss oder der Betrag als Arbeitslohn steuerlich geltend gemacht werden muss.

Mitarbeitermotivation und Unternehmensimage

Nicht zu kurz kommen sollte selbstverständlich auch die Mitarbeitermotivation als Teil der Aufgabenfelder des betrieblichen Mobilitätsmanagements. Komfortable und unkomplizierte Mobilität erspart Ihren Mitarbeitern Zeit und Ärger in vielerlei Hinsicht. Durch Angebote wie die SIXT Firmenwagenmiete kann dabei auf eine Premiumflotte mit innovativen Buchungs- und Verwaltungsmodalitäten sowie flexible Faktoren im Hinblick auf Dauer und Modelle zurückgegriffen werden.

Stärken Sie Ihr Unternehmensimage und die Wahrnehmung bei Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten durch ein effizientes und ansprechendes Angebot der betrieblichen Mobilität. Profitieren Sie dabei von folgenden Vorteilen:

  • Kosteneinsparungen
  • Vereinfachte Kalkulation
  • Kostentransparenz
  • Mitarbeitermotivation
  • Imageaufwertung des Unternehmens
  • Nachhaltiges Handeln

Ein umfassendes betriebliches Mobilitätskonzept aus einer Hand

Firmenfuhrpark

Um die komplexen Aufgaben der betrieblichen Mobilität handhaben zu können und deren Vorteile zu ermöglichen, sollte Ihr Konzept gut durchdacht sein. Ein umfassendes betriebliches Mobilitätskonzept aus einer Hand ist dabei ratsam. Beachten Sie daher unbedingt die DON’TS der betrieblichen Mobilität:

  • Ineffizienz: Umgehen Sie Mehraufwand. Durch die Nutzung von vielen Anbietern haben Sie unterschiedliche Abrechnungszeiten und -wege, es entstehen dadurch Dopplungen und Mehrarbeit.
  • Inconvenience: Verhindern Sie Aufwand und Unzufriedenheit in der Handhabung. Nutzen Sie innovative und dabei einfache Buchungs- und Verwaltungsmodalitäten für die betriebliche Mobilität.
  • Intransparenz: Beachten Sie die Vorzüge von digitalen Angeboten und deren Vereinfachung der betrieblichen Mobilität dank gesteigerter und automatisierter Datenflüsse und Prozesse. Behalten Sie jederzeit den Überblick über Kosten und Nutzung Ihres Fuhrparks.
  • Inadäquates Angebot: Beugen Sie Unzufriedenheit vor. Bieten Sie ein umfassendes betriebliches Mobilitätskonzept, das den unterschiedlichen Bedürfnissen der Mitarbeiter gerecht wird.

SIXT bietet als Mobilitätsanbieter das gesamte benötigte Spektrum an betrieblicher Mobilität für verschiedene Anlässe. Von flexiblem SIXT Firmenwagen über das Rundum-Sorglos-Paket der SIXT+ bis hin zu Angeboten wie SIXT share und SIXT ride: Genießen Sie Flexibilität, Komfort, Nachhaltigkeit bei zugleich geringerem Aufwand. SIXT ist ein Traditionsunternehmen im Bereich der Mobilität, unsere langjährige Erfahrung sowie innovative Angebote helfen bei der zielgerichteten Unterstützung eines umfassenden betrieblichen Mobilitätskonzepts aus einer Hand.

Fazit

Die betriebliche Mobilität hat sich stark verändert. Neben einem Anstieg des Mobilitätsbedarfs sind neue Möglichkeiten und digitale Angebote in den Fokus gerückt. Weiters ist nicht nur der Alltag selbst, sondern auch die betriebliche Mobilität flexibler geworden. SIXT kann Sie dabei in vielerlei Hinsicht unterstützen. Es ist zunehmend sinnvoll, Unterstützung für ein umfassendes betriebliches Mobilitätskonzept aus einer Hand zu nutzen. Mobilitätsanbieter sind Profis auf diesem Gebiet und können Sie mit speziellem Know-how unterstützen.

Sowohl die SIXT Firmenmietwagen, die Nutzung eines SIXt+ Abos für Firmen sowie Angebote von SIXT share und ride helfen, Ihr Mobilitätsmanagement zu digitalisieren und in die Zukunft zu führen. Entlasten Sie Ihr Fuhrparkmanagement, incentivieren Sie Ihre Angestellten mit neuen Luxusdienstwägen und sparen Sie bares Geld durch smarte SIXT Firmenwagenkonzepte. Schauen Sie auch unser Expertenvideo zum Thema Flottenmanagement: Zum Video Flottenmanagement oder:

 

 

FLEXIBLES FLOTTENMANAGEMENT – EXPERTENAUSTAUSCH MIT DEN MOBILITÄTS-PROFIS

Flottenlösungen wie die Profis: Unsere SIXT-Perten verbessern Ihr Flottenmanagement!

Mit SIXT Mobility TV fit für Ihr Business: Mitarbeiter, Fuhrparkmanagement, Mobilität ist mehr als nur ein Auto für die Firma zu sichern. Lassen Sie sich von den SIXT-Perten helfen, im kostenlosen Webinar zum Flottenmanagement, mit den SIXT-Mobilitätsprofis Florian von Klier und Timm Burmeister. In nur 25 Minuten verraten die beiden Tipps und Tricks zur Mitarbeitersicht, Fuhrparkmanagerperspektive, Einsparungen und schnelle Reaktionen auf alles was im Geschäftsleben passieren kann.



NEU: DIE SIXT MOBILITY MASTER CLASS

SIXT-Perten Austausch statt öde Info-Veranstaltungen, wir bringen Sie auf den neuesten Stand zum Thema Mobility 2020! Innovative Lösungen die Ihnen das Leben und Ihr Business erleichtern. Wir haben die Themen unserer Kunden über viele Jahre gehört, gelöst und beantwortet. Das überzeugt auch Ihren Chef, denn Fuhrparkmanagement muss nicht anstrengend, zeitraubend und unflexibel sein. Am Ende profitieren alle: die Talente, um die Sie auf dem Arbeitsmarkt kämpfen, die Mitarbeiter, die Sie mit tollen individuellen Lösungen halten und Ihre Firma, da Sie Risiken minimieren und Kosten senken. Denn wir hören zu.

VINZENZ PFLANZ – President Corporate Sales:
Was er zu der neuen Info-Videoreihe von SIXT sagt und was Sie erwartet:

Unsere Referenten

„Ich muss zukünftig die jungen Talente an
mich binden – und diese mit attraktiven, flexiblen
Firmenwagen-Lösungen halten“

TIMM BURMEISTER – Senior Director International Sales Development
Der Mann, der weiß wie Flotte geht! Seit 8 Jahren bei SIXT, seit 16 Jahren Mobilitätsprofi – und ein Vordenker für moderne Mobilität. Immer nah an den Businesswünschen der Kunden.

„Das Thema Flotte und Fuhrparkmanagement ist
aktueller denn je!“

FLORIAN VON KLIER – Senior Director Global Innovations & Solutions
Vertriebs-DNA meets Hands-on-Mentalität, das ist unser Experte für intelligente, effiziente Flottenlösungen. Nicht umsonst wird er auf Top-Management-Veranstaltungen gerne als Speaker gebucht.

Wie Fuhrparkmanagement Ihre Kosten reduziert und die Flexibilität erhöht

Viele Gewerbetreibende und Unternehmer durchleuchten jetzt ihre Geschäftsprozesse. Eine zentrale Frage lautet: Was ist notwendig für mein Kerngeschäft und was kann ich besser an einen Spezialisten auslagern? Im Fuhrparkmanagement liegt großes Optimierungspotential, das ein Spezialist wie SIXT freisetzen kann: die Fuhrparkkosten sinken und Sie sind flexibler, Ihre Mitarbeiter fahren Autos mit neuester Technologie und sind top-motiviert.

Inhalt

1. Herausforderung Fuhrparkmanagement
2. Mit SIXT Firmenmietwagen Komplettservice und Flexibilität genießen
3. Immer mit den neuesten Technologien unterwergs
3. 80% weniger Prozesskosten durch e-Billing
4. Flexible Fuhrparkmanagementlösungen
5. Sechs beliebte Fehler im Fuhrparkmanagement

Herausforderung Fuhrparkmanagement

Fuhrparkmanager am Laptop
Der Firmenfuhrpark ist ein sichtbares Aushängeschild Ihres Unternehmens. Durch einen modernen Fuhrpark schaffen Sie es, einen positiven Eindruck bei Ihren Kunden zu hinterlassen. Gleichzeitig schätzen Ihre Mitarbeiter bequeme und zuverlässige Firmenfahrzeuge.

Der Fuhrpark ist aber auch ein erheblicher Kostenfaktor und seine Verwaltung ist aufwändig. In den meisten Unternehmen gibt es keine Spezialisten, die sich um das Fuhrparkmanagement kümmern. Am Anfang ist der Aufwand noch gering, aber je stärker das Unternehmen und der Fuhrpark wächst, desto größer werden die Aufgaben.

Der Aufwand für das Firmenfuhrpark-Management ist erheblich:

  • Beschaffung der Fahrzeuge mit der Aushandlung der Konditionen bei mehreren Händlern
  • Finanzierung (Leasing) mit Hausbank und Händlerbank
  • Kfz-Versicherung und Kfz-Anmeldung
  • Check der Servicekosten/Servicevertrag
  • Unfallschadenmanagement
  • Reifenmanagement
  • Tankkarte
  • Rückgabe des Fahrzeuges
  • Aufstellen von Fuhrparkrichtlinien
  • Sparpotentiale analysieren

Dabei ist es nicht nur der Aufwand, der viele Unternehmer und Geschäftsführer belastet, sondern auch das Wissen, nicht immer die besten Konditionen bei den Händlern zu bekommen. Zudem ist Flexibilität das oberste Gebot der Stunde. Die Finanzierung über Leasing ist enorm starr, eine vorzeitige Auflösung des Vertrages ist mit hohen Kosten verbunden. Fuhrparkmanagement ist für viele Unternehmen leider immer noch aufwendig, kostspielig, unflexibel und nervenaufreibend.

Mit SIXT Firmenmietwagen Komplettservice und Flexibilität genießen

Mit SIXT Firmenmietwagen lösen Sie viele dieser Probleme, gewinnen mehr Flexibilität und können Ihre Fuhrparkkosten senken. Sie bekommen Mobilität nach Wunsch zu einem Komplettpreis inklusive Finanzierung und Versicherung, ohne Startgebühr und ohne Anzahlungen. Es sind keine hohen Investitionskosten wie beim Neuwagenkauf notwendig. Auch die gefürchtete Wertverlustabschlußrate beim Leasing entfällt!

Einmal im Monat wird ganz bequem abgerechnet, Ihre Kosten sind jederzeit transparent und absolut planbar. Wenn Sie kurzfristig ein Fahrzeug brauchen, können Sie es mit Firmenrabatt zu Spezialkonditionen einfach dazu mieten. Die Verwaltung ist sehr einfach und wird durch SIXT gesteuert. Das senkt bei Ihnen im Unternehmen den Aufwand. Zudem brauchen Sie sich nicht um das Reifen- und Servicemanagement kümmern. SIXT macht auch das Controlling und liefert laufend Ideen für die Optimierung. SIXT Firmenmietwagen gibt es für jede Unternehmensgröße.

Immer mit den neuesten Technologien unterwegs

SIXT Fuhrpark für Firmenkunden
Ein weiterer ganz wichtiger Vorteil der SIXT Firmenkunden-Flotte: Sie und Ihre Mitarbeiter sind immer mit Fahrzeugen auf dem neusten Stand der Technik unterwegs. Moderne Sicherheits- und Komfortpakete sind nicht nur für die Geschäftsführung, sondern auch die Vertriebs- und Außendienstmitarbeiter erhältlich. Im Durchschnitt sind die Fahrzeuge bei SIXT nur drei Monate alt.

Der Firmenwagen ist für Vertriebs- wie Außendienstmitarbeiter ein wichtiger Motivationsfaktor. Oftmals ist es sogar wichtiger als die Gehaltserhöhung. Wer 80 % seiner Zeit im Fahrzeug verbringt, hat sich ein sicheres und bequemes neues Fahrzeug verdient. Wenn Sie die besten Mitarbeiter wollen, dann sollten Sie auch in die Qualität Ihres Fuhrparks investieren. Über 60 % der SIXT Flotte besteht aus Premiumfahrzeuge der Marken Audi, BMW und Mercedes-Benz. Die Ausstattung liegt entsprechend auf höherem Niveau und bietet ein Mehr an Sicherheit.

Weitere Vorzüge: Mit der neuesten Technologie reduzieren Sie die Betriebskosten. Neue Automobile sind sparsamer und umweltfreundlicher. Alle Fahrzeuge bei SIXT entsprechen der Euro 6-Abgasnorm, 70 % der Fahrzeuge stoßen weniger als 120 g CO2 pro Kilometer aus. Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch liegt bei 4,8 Litern auf 100 Kilometer. Darüber hinaus sind viele Plug-in-Hybride und reine Elektroautomobile verfügbar, die für den Einsatz im innerstädtischen Geschäftsgebiet wie gemacht sind.

Die Vorzüge des SIXT Firmenmietwagen auf einen Blick:

  • Management und Mitarbeiter fahren neueste Technologie, sicher und bequem
  • Hohe Wertschätzung für die Mitarbeiter
  • stilvoller erster Eindruck beim Kunden
  • Reduktion von Verwaltungsaufwand
  • Der Fuhrpark wird optimiert und die Fuhrparkkosten sinken
  • höchste Flexibilität von einem Tag bis zur Langzeitmiete
  • einfach anmelden, beenden oder upgraden
  • kein Startkapital notwendig
  • transparente und planbare Rechnungen
  • Für jede Situation die richtigen Fahrzeuge, vom Pkw über Bus bis zum Lkw
  • Vom SIXT Netzwerk profitieren

80% weniger Prozesskosten durch e-Billing

Die Komplexität im Stammgeschäft wächst, deshalb macht es Sinn, auf einen hochwertigen und erfahrenen Mobilitätsdienstleister wie SIXT zu vertrauen und das Fuhrparkmanagement auszulagern. SIXT bietet verschiedene e-Billing-Formate an. Als Fuhrparkmanagementspezialist organisiert und verwaltet SIXT alles rund um Ihren Fuhrpark und reduziert die Prozesskosten um 80 %. Die Rechnung erhalten Sie umweltfreundlich per E-Mail, ebenso die Analysen. Zudem gibt es weitere Tools, die die Verwaltung Ihrer Fahrzeuge erleichtern: Das SIXT B2B Travel Management Center und das SIXT Rent Control Tool.

Flexible Fuhrparkmanagementlösungen

Die Herausforderungen für Selbständige, Handwerker und Unternehmen wachsen. Die Digitalisierung verändert das Kundenverhalten. Für die Mobilität bedeutet das: Sie und Ihre Mitarbeiter müssen ständig flexibel, immer für den Kundeneinsatz bereit und jederzeit mobil sein. Für Unternehmen wie für Privatpersonen gilt heutzutage mehr denn je die Formel: Nutzen geht vor Besitz.

SIXT bietet für Unternehmen in jedem Bereich des Fuhrparkmanagements innovative Lösungen an. Über die SIXT App haben Sie Zugriff auf 240.000 Fahrzeuge, die weltweit in 115 Ländern angeboten werden. Allein in Europa ist SIXT in 600 Städten mit Stationen vertreten.

Mobilität neu denken mit SIXT+, SIXT ride und SIXT share

Die Welt ist im Umbruch, die Digitalisierung verändert die Art und Weise wie wir reisen und arbeiten. „Mobility as a Service“ (MaaS) bezeichnet neue Mobilitätslösungen, bei denen nicht mehr der Besitz eines eigenen Fahrzeugs Voraussetzung für Mobilität ist, sondern Mobilität als Dienstleistung genutzt werden kann. SIXT ist einer der führenden Premium-Anbieter für Mobilitätsleistungen und bietet Ihnen einzigartige und komfortable Lösungen für Ihren Fuhrpark an.

  • SIXT+ ist das Auto Abo Angebot von SIXT. Es ist für Privat- und für Firmenkunden verfügbar. Das Auto Abo ist flexibler als etwa Leasing und ist mit flexibler Laufzeit buchbar. SIXT+ ist ein All-Inklusive-Angebot, in dem von Finanzierung, Kfz-Vollkasko- und Haftpflichtversicherung, Kfz-Zulassung, Service, Reifenmanagement bis zur Mobilitätsgarantie alles in eine Monatsrate enthalten ist.
  • SIXT ride ist ein Taxi- und Chauffeurservice. Über 1 Million Fahrer in 60 Ländern stehen bereit. Über die SIXT App buchen Sie Ihr Wunschfahrzeug und bezahlen bargeldlos über die App. Transparent und sicher. So können Ihre Top-Manager auf dem Weg zum nächsten Kundentermin bequem während der Fahrt Ihre Präsentationen vorbereiten oder wichtige E-Mails beantworten.
  • Das Carsharing-Angebot SIXT share ist in Deutschland in acht Städten verfügbar. In den Geschäftsgebieten können Sie ein Fahrzeug über die SIXT App spontan anmieten, öffnen und einfach losfahren. In der SIXT App sehen Sie, welche Fahrzeuge wo verfügbar sind.

Sechs beliebte Fehler im Fuhrparkmanagement

  1. Fokus auf den Anschaffungspreis: Viele legen Wert auf eine günstige Anschaffung. Dabei fallen 80 % der Kosten erst beim Betrieb des Fahrzeuges an, also Treibstoffkosten, Service- und Reifenkosten. Die Gesamtkosten (Total Costs of Ownership) sind entscheidend.
  2. Die Firmenwagennutzer dürfen alles: Auch wenn eine Privatnutzung bei vielen Firmenwagen möglich ist, er ist immer noch eine Firmenleistung. Eine klare Firmenwagenregelung ist nicht nur wichtig für die interne Transparenz, sondern spart Kosten, vermeidet Schäden, verringert Verschleiß und Treibstoffverbrauch.
  3. Die Anschaffungskosten müssen abgefahren werden: Es hält sich immer noch die Meinung, dass sich Fahrzeuge, die bis zum „Schluss“ gefahren werden, am meisten rechnen. Dabei entstehen mit zunehmenden Fahrzeugalter auch höhere Servicekosten. Auch Ihre Mitarbeiter sind weniger motiviert, wenn sie wissen, dass sie in alten Autos herumfahren müssen.
  4. Den Mitarbeitern ist egal, welche Marke sie fahren: Ein ansprechender Firmenwagen zählt für viele Arbeitnehmer noch immer zu den wichtigsten Motivationsfaktoren. Es gibt auch Modelle der Top-Brands zu attraktiven Konditionen.
  5. Umweltschutz ja, aber nicht beim Fuhrpark: Viele Unternehmen investieren in die Entwicklung umweltfreundlicher Produkte und Produktionen, aber im Fuhrpark werden alte Fahrzeuge, die richtige Schadstoffschleudern sind, gefahren. Das ist nicht mehr zeitgemäß.
  6. Die Fuhrparkverwaltung macht die Buchhaltung: Der Fuhrpark ist zu schade und zu kostenintensiv, um ihn nur so nebenbei zu betreiben. Hier liegt ein hohes Optimierungspotential, dass in der Zusammenarbeit mit einem Fuhrparkmanagement-Spezialisten genutzt werden kann.

Fazit: Unternehmen sind gefordert, im Stammgeschäft Höchstleistungen zu vollbringen. Die Auslagerung des Fuhrparkmanagement bringt vielfache Vorteile: von der Reduktion des Verwaltungsaufwandes und der Fuhrpark-Kosten bis hin zur Modernisierung des Fuhrparks für zufriedene Mitarbeiter und eine gute Umweltbilanz. Die Fuhrparkmanagement-Lösungen von SIXT bietet für alle Fälle spannende Lösungen an. Schauen Sie auch unser Expertenvideo zum Thema Flottenmanagement: Zum Video Flottenmanagement oder:

 

FIRMENWAGEN IM AUTO ABO ODER AUTOKAUF

Was lohnt sich für Firmen?

Unser Verhältnis zum Auto ist legendär. Der Begriff „Scheckheftgepflegt“, mit seinem Hauch von 80er Jahre Golf in metalliclackglänzend, ist das deutsche Äquivalent zum Fort Knox Mythos der Amerikaner. Der Besitz eines Autos ist Statussymbol im deutschen Ländle – und steht für witschaftlichen Erfolg. Aber die Zeiten ändern sich – und mit ihr die Mobilität. Autoabos für Dienstwagen sind das neue Kaufen. Flexibler. Unabhängiger. Günstiger? Das Upgrade mit allen Patches.

Steckbrief Autokauf

  • Besitzdenken: Wenn Sie sich für den Kauf eines Wagens entscheiden, ist dieser direkt und komplett Ihrer.
  • Traum Auto oder Marketing: Spezielle Autos können Sie nicht leasen und zu Ihrem Markenzeichen machen. Ein Ford Mustang wird wohl niemand im Angebot haben. Gibt Ihnen ein so spezielles Fahrzeug einen Mehrwert, oder kommen Sie bei Kunden, Lieferanten, Partnern nicht auch mit einem BMW oder MINI gut an?
  • Ausgaben reduzieren: Eine Investition – fertig ist die Flotte. Von wegen, als Besitzer stehen Wartung, Reparaturen, Versicherungen und TÜV auf Ihrem Terminkalender und Ausgabenplanung. Und ist der Wagen abbezahlt schlägt der Wertverlust zu und das teure Investment ist nur noch einen Bruchteil wert.
  • garantierter Neuwagen: beim Kauf eines Fahrzeugs für Ihre Flotte kaufen Sie sich ein neues Auto – sobald Sie beim Händler vom Hof fahren war es dann ein Neuwagen.

Auto Abo für Firmenwagen im Überblick

  • Monatliche fixe Rate anstelle eines einmalig hohen Kaufpreises. So planen Sie Ihre Flotte einfacher.
  • Keine Begrenzung: Sie können so viele Autos für Ihren Fuhrpark buchen wie Sie benötigen ohne einen Kredit aufzunehmen
  • Dienstleistungen wie Wartung, Service oder Kfz-Versicherung sind inklusive – ebenso die Kosten die hier anfallen
  • Selbstständige, die ihr geleastes Auto beruflich nutzen, können es steuerlich absetzen
  • Monatspreis lässt sich in voller Höhe als Betriebsausgabe abschreiben
  • Sie erleichtern Ihr Fuhrparkmanagement da die Autos startbereit sind!

SIXT Auto Abo Vorteile

Auto Abo und Kauf – wo liegen die Vorteile für Sie?

  • Schnelle Verfügbarkeit. Beim Neukauf warten Sie mitunter ein halbes Jahr. Nicht so beim Auto Abo für den Firmenwagen, bestellen und kurz darauf abholen ist hier das Motto. Sie müssen auch nicht in die Autostadt fahren, um Ihr Fahrzeug abzuholen – SIXT Stationen gibt es bundesweit. Ohne Überführungskosten übrigens.
  • Immer Flexibel: Kurze Laufzeit, das heißt 6 Monate oder 12 Monate statt 2-3 Jahre oder für immer bis zum Autofriedhof oder Gebrauchtwagenhändler. Sie haben damit auch kein Restwertrisiko.
  • Kosten und Service: Sie haben Zulassung und Kfz-Steuer im Abo Paket. Die Versicherung ist ebenfalls enthalten. Wartung und Inspektion sowie jahrestaugliche Bereifung on top. Es gibt keine Schlussrate aber dafür eine kostenneutrale Rückgabe! Ein kostenloses Unfallersatzfahrzeug wird Ihnen gestellt.
  • Individualismus: Sie entscheiden, wie lange und welches Fahrzeug Sie nutzen. Wer das Auto ebenfalls fahren darf und ob Sie 10.000 oder 20.000 Kilometer pro Jahr benötigen, um Ihr Business zu meistern.

Das Auto gehört Ihnen im Abo. Aber glücklicherweise sind Sie nicht für immer daran gebunden.

 

Auto AboLeasingBarkaufFinanzierungCarsharing
Investitiongering bis mittelgering bis mittelhochmittel bis hochgering
Planungflexibel (Monate)gebunden (Jahre)unabhängiglängerfristige Planungsehr flexibel
Tanken
Auswahlgroßsehr großsehr großsehr großeingeschränkt
Verpflichtungenkeinezahlreich*zahlreich*zahlreich*keine
ProblemKilometerbegrenzungKilometerbegrenzungWertverlustZins- & WertverlustVerfügbarkeit
Versicherungnötignötignötig
Konfigurationvorkonfiguriertselbst konfigurierenselbst konfigurierenselbst konfigurierenvorkonfiguriert

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* KfZ-Steuer, GEZ-Gebühren, Wartungs- und Verschleißreparaturen, Reifenwechsel, Verwaltung

Firmen Auto Abo und Firmenleasing im Vergleich

Ist ein Firmen Auto Abo für Unternehmen sinnvoller als Firmenleasing?

Sharing ist caring – immer weniger kaufen ein Auto, hohe Anschaffungskosten und Wertverlust sprechen gegen Besitz. Zeitschriften waren schon immer im Abo, Fernsehen inzwischen auch – warum nicht auch ein Auto Abo für die Firma? Auto nutzen statt Auto besitzen ist das Motto der nächsten Generation. Ist ein Auto Abo ein all-inclusive Leasing oder gibt es andere Unterschiede?

Quick-Check – Was unterscheidet das Firmen Auto Abo vom Firmenleasing?

Auto Abo ist nur ein Leasing 2.0? Denken viele, Gemeinsamkeiten sind vorhanden, aber es gibt auch viele Unterschiede. Was ist drin in den Paketen?

Größter Unterschied ist die Flexibilität. Das Firmen Auto Abo hat flexible Laufzeiten und ist theoretisch unbegrenzt möglich. Also: vom Mitarbeiter in Probezeit bis alteingesessenem Produktionsleiter für jeden etwas dabei.

Das klassische Firmenleasing läuft meist über einen Zeitraum von 12 Monaten bis zu 5 Jahren. Regelfall sind allerdings eher ab 24 Monate, da eine kürzere Laufzeit die Leasingrate anhebt, welche sich am Wertverlust des Leasing Autos orientiert. Auch eine vorzeitige Beendigung ist nicht ohne: oft erreichen die Auszahlungskosten fast die Höhe der verbleibenden Raten. Untervermietung ist riskant, Leasingübernahme durch einen Dritten oft nicht einfach. Beim Auto Abo für Unternehmen, Firmen, Freiberufler und Co mit seiner kleineren Laufzeit gibt es Kündigungsmöglichkeiten, die nicht in einer vierstelligen Abschlussrechnung enden.

SIXT Tipp: Sonderzahlung anschauen, ist die Rate niedrig, könnte sich hier eine Kostenfalle verstecken. Hier ist der nächste Punkt: die Kosten. Beim Leasing fallen für Überführung und Zulassung Kosten an. Bei unserem Auto Abo für Firmenwagen holen Sie sich Ihr Auto an einer der vielen Stationen in der Nähe ab. Das spart Geld. Und die Zulassung, Versicherung und KFZ-Steuer ist in der Monatsrate enthalten. Klare Kostentransparenz beim Auto Abo, beim Leasing gibt es (versteckte) Zuatzkosten.

 

  • SIXT AUTO ABO
  • kurze Laufzeit beim Firmen Auto Abo, flexibel
  • keine Schlussrate nach Vertragsende
  • Monatsrate all-inklusive
  • Auto direkt bei der SIXT+ Station abholen
  • Wartung und Inspektion inklusive
  • kein Besitz, kein Wertverlust
  • KLASSISCHES LEASING
  • lange, starre Laufzeit beim Firmenleasing
  • Schlussrate
  • Zusatzkosten wie Versicherung, KFZ-Steuer
  • Überführungskosten ab Werk
  • Wartungs- und Inspektionskosten
  • Restwert

Mit dem Firmenwagen im Firmen Auto Abo Mobilität 2.0 genießen

Premium-Autos zum Monatsfixpreis, der in Ihre Budgetkalkulation passt. Dabei die volle Kostentransparenz. Das Firmen Auto Abo ist die neue Alternative zum klassischen Leasing. Alles drin, nix extra. Außer Tanken. So flexibel wie Ihre Ansprüche: Sie entscheiden, wie viele Kilometer Sie fahren, wie viele Monate Laufzeit Sie möchten. Um alles andere kümmern wir uns.

Kleinwagen für die Stadt, Midsize-SUV, Premiumklasse, alles da. Vom Ford Fiesta bis zum BMW X4. Economy bis Luxury. Und natürlich alle Klassen dazwischen: Kombis für die Vielreisenden wie die Mercedes-Benz E-Klasse, Premium SUV wie der VW Tiguan Allspace und mehr.