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Die Firmenwagen Privatnutzung – der Vorab-Check

Allem voran: Sie als Arbeitgeber entscheiden, ob Ihre Angestellten den Dienstwagen privat nutzen dürfen. Ihre Erlaubnis entscheidet. Für Sie als Arbeitnehmer gilt: immer als erstes den Chef fragen. Einen gesetzlichen Anspruch auf ein Dienstfahrzeug gibt es nicht. Haben Sie nicht die ausdrückliche Genehmigung des Vorgesetzten, kommt es zu Schwierigkeiten – mit dem Arbeitgeber und dem Finanzamt. Überlegen Sie sich vorher, in welchem Umfang Sie den Dienstwagen privat nutzen möchten. Ist er lediglich für die Fahrt vom Wohnort in die Betriebsstätte und wieder zurück gedacht? Oder möchten Sie mit dem Firmenwagen auch verreisen? Wie viele Kilometer fahren Sie geschätzt im Jahr mit dem Wagen – und wie ist er versichert? Was passiert bei einem Unfall, wer zahlt was? Weiterer wichtiger Punkt: wer darf den Wagen fahren.

5 wichtige Punkte für den Vorab-Check:

  • erlaubt der Arbeitgeber die Privatnutzung des Firmenwagens?
  • wofür und wie nutzen Sie den Dienstwagen privat?
  • sollen Urlaubsreisen einbezogen werden, ist die Auslandsnutzung gestattet?
  • wer fährt den Firmenwagen?
  • wie ist der Firmenwagen versichert?

Der Weg ist das Ziel – privat oder betrieblich?

Für Sie als Unternehmer oder Chef wichtig: gilt das Firmenfahrzeug bei privater Nutzung noch als Dienstwagen? Generell ja, wenn die betrieblichen Fahrten mehr als 50% ausmachen. Bei unter der Hälfte bis zu 10 Prozent melden Sie das Fahrzeug als „gewillkürt“ bei der Steuer an. Bei unter 10% betrieblichem Nutzen gilt das Auto als Privatfahrzeug.

Manche Fahrten sind klar einzuschätzen, andere wiederum schwieriger. Klar, das Ausliefern an den Kunden, der Termin vor Ort bei der Bank, das Treffen mit den Geschäftspartnern, diese Strecken sind rein betrieblich. „Geschäftliche Gründe“ ist hier das Zauberwort. Freunde oder Verwandte besuchen ist dann ebenso Privatvergnügen wie die Tochter zum Fußballtraining bringen oder den Wocheneinkauf erledigen. Auch die Traumreise und der Wochenendausflug sind einwandfrei privat. Da es solche Fälle gibt: auch Geschäftsfahrten für andere Unternehmen gelten als Privatfahrt. Mischfahrten sind aufzusplitten in betrieblichen und privaten Anteil.

Sixt Dienstwagen Volvo

Private Vorteile – Steuern zahlen!

Das Finanzamt findet die Privatnutzung des Firmenwagens richtig gut, führt dies doch zu erhöhten Steuereinnahmen gemäß §6 Nr.4 EStG. Der Firmenwagen ist ein geldwerter Vorteil, der vom Arbeitnehmer versteuert wird, vergleichbar mit einem Bonus oder Zusatzeinkommen. Allgemein rechnet der Fiskus nach der 1%-Regelung ab. Die Ein Prozent stehen hierbei für einen Prozent des Listenpreises bei Erstzulassung – Bonusausstattung und Umsatzsteuer mit angesetzt. Liegt ein Firmenwagen bei 25.000 € inklusive Zusatzausstattungen und Steuer, erhöht sich das Gehalt um 1% als geldwerter Vorteil, also 250 Euro, die einkommenssteuerpflichtig sind. Mindern lässt sich dieser Betrag durch ein zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber abgeschlossenes Nutzungsentgelt. Das bedeutet, dass der Arbeitnehmer für die Dienstwagen Privatnutzung ein monatliches vereinbartes Nutzungsentgelt zahlt, beispielsweise 150 Euro. Diese werden vom Nettogehalt abgezogen – und mindern die Steuerlast der 1%-Regelung. In unserem Beispiel werden die 150 € Nutzungsentgelt von den 1%-Listenpreis in Höhe von 250 Euro abgezogen. Der geldwerte Vorteil macht nur noch € 100 aus, die versteuert werden. Das bedeutet, für den Arbeitgeber reduziert sich das Bruttogehalt und so die Lohnnebenkosten. Neben der monatlichen Pauschale erkennt das Finanzamt in der Regel einen Kilometer-Nutzungsentgelt an. Auch den Ausgleich der Leasing- oder Mietrate durch den Arbeitnehmer akzeptiert das Finanzamt in der Regel. Allerdings sollten die Vereinbarungen schriftlich festgehalten werden, als Anhang zum Arbeitsvertrag oder anderen dienstrechtlichen Vereinbarungen.

Alternativ greifen Sie auf die kilometergenaue Abrechnung der Privatnutzung Ihres Firmenwagens per Fahrtenbuch zu. Etwas aufwändiger, aber gerade für Vielfahrer interessant. Anhand des Fahrtenbuchs werden Dienst- und Privatfahrten akkurat getrennt und nach Anteil die jährlichen Kosten aufgeteilt. Nähere Informationen haben wir hier für Sie zusammengestellt: Fahrtenbuch für den Firmenwagen – die richtige Lösung für Sie?

Vamos a la playa – mit dem Dienstwagen verreisen

Ihre Urlaubspläne: mit den Freunden im Dienstauto nach Griechenland? Fahrt bis Süditalien und dann mit der Fähre weiter, dank mehreren Fahrern keine große Herausforderung. Inklusive Dachgepäckträger für die Tauchausrüstung – die Betriebskosten gehen ja auf die Firma. Doch Vorsicht. Hier gilt: was ist vereinbart und schriftlich hinterlegt? Verderben Sie sich nicht Ihre Traumreise und die entspannte Zeit mit viel Ärger hintenraus. Gut durchdacht sind Sie auf der sicheren Seite. Wir bereiten Sie vor, so dass keine Fragen offen bleiben.

In den Himmel gestreckte Hände im roten Cabrio

Ist die Urlaubsfahrt erlaubt?

Kein Problem für die Steuer – wenn der Überlassungsvertrag mitspielt. Ist in diesem eine generelle Privatnutzung des Firmenwagens ausgeschlossen fahren Sie besser nicht mit dem Dienstwagen. Aber auch wenn der Chef den privaten Nutzen des Firmenwagens gestattet, ist dies noch kein Freifahrtschein, auch er definiert, welche Fahrten okay sind – und auf welche Sie verzichten. Regionale Einschränkungen seitens des Arbeitgebers können gelten, beispielsweise für das Ausland. Ist im gewünschten Zielland Autodiebstahl weit verbreitet? Oder vermehrt mit Verkehrsunfällen zu rechnen? Oder ist sogar nur eine Inlandnutzung oder begrenzter Auslandsnutzen im Überlassungsvertrag vorgesehen? Dann buchen Sie lieber einen Mietwagen für die geplante Reise. Weiterhin sind Sonderregelungen möglich, vereinbaren Sie mit Ihrem Chef eine höhere Selbstbeteiligung, damit nehmen Sie ihm manche Bedenken. Auch ein Fahrzeugcheck vor der Reise und ein Auslandsschutzbrief helfen dabei.

Die Kilometerfrage

Geregelt durch den Dienstwagenüberlassungsvertrag. Sind die Kilometer hier über das Jahr begrenzt, gilt das auch für den Urlaub – oder es drohen Nachzahlungen. Sind Kilometer frei, entsteht kein Nachteil durch die Reise. Aus steuerlicher Sicht ist es unerheblich, ob die Privatfahrten im In- oder Ausland geleistet werden. Eine Sonderregelung gibt es private Reisen beim Nutzen eines Fahrtenbuchs. Sie müssen nicht jede einzelne Strecke eintragen, als Nachweis reicht bereits der Kilometerstand bei Abreise und der bei der Rückkehr. Bei Abrechnen durch die 1%-Methode brauchen Sie nichts weiter beachten. Hier steht dem Griechenland-Trip nichts im Wege.

Maut und Vignette – geldwerter Vorteil?

blauer Audi fährt durch Tunnel

Checken Sie die Regelung vorab gegen: zahlt der Arbeitgeber generell oder bleiben die Kosten für eine ausschließliche Privatfahrt bei Ihnen? Schließlich brauchen Sie für Ihre Reise die Vignette für Österreich und zahlen in Italien auf einigen Strecken Maut. Und hier ist auch der Fiskus im Spiel: zahlt die Firma, ist dies ein geldwerter Vorteil! Diesen müssen Sie versteuern, von daher unser Tipp: Vignette und Maut auf der Urlaubsreise besser aus der eigenen Tasche zahlen.

Fahrerwechsel

Klingt nach einem guten Plan – kann aber auch schief gehen. Bitte schauen Sie in Ihre Unterlagen, wer zum Fahren Ihres Firmenwagens im Urlaub berechtigt ist. Das heißt: wenn die Regularien nur Sie und gegebenenfalls den Ehepartner vorsehen, gilt das auch für den Urlaub. Die Nutzungsbeschränkungen in der Dienstwagenüberlassung gilt hier. Für die Griechenlandreise heißt das: der gute Freund darf Sie nicht am Steuer ablösen, wenn er nicht in Ihren Unterlagen als Fahrer des Firmenwagens angegeben ist.

Dachgepäckträger & Firmenwagen?

Camper liegt in Hängematte

Ein Dachgepäckträger ist super, passt doch alles rein, was mit in den Urlaub soll. Doch bitte nur beim privaten, eigenen Wagen. Für die private Reise mit dem Firmenwagen muss der Dachgepäckträger in der Garage bleiben.

Sicher ist sicher: die Auslandsfahrerlaubnis

Holen Sie sich diese von Ihrem Arbeitgeber ein. Sie bestätigt, dass Ihre Firma den Wagen nutzt und Sie berechtigt sind diesen zu fahren. Kennzeichen, Fahrzeug-ID-Nummer sowie Ihre persönlichen Daten sollen enthalten sein. Optional fügen Sie einen europäischen Unfallbericht anbei, dieser hilft Ihnen, falls unterwegs nach Griechenland doch etwas passieren sollte. Unterschrieben von beiden Parteien sichert er Sie ab.

Beachten Sie diese Checkliste, können Sie Ihren Firmenwagen unbeschwert privat nutzen. 

Sie haben noch keinen Dienstwagen? Dann schauen Sie doch einfach mal bei unserer Firmenkunden-Flotte vorbei und registrieren Sie sich, um Firmenkunden-Rabatte zu sichern.

Fahrtenbuch führen für den Firmenwagen – die richtige Lösung für Sie?

Steuerrecht ist nicht jedermanns Steckenpferd. Auch nicht, wenn es um die heißgeliebten Pferdestärken geht, die uns täglich von A nach B bringen, vielleicht sogar über C und D. Sie sind sich unschlüssig, wie Sie den Dienstwagen noch vorteilhafter Nutzen? Und dennoch im rechtlichen Rahmen bleiben? Finden Sie hier alles Wissenswerte zur Privatnutzung des Dienstwagen und dem Fahrtenbuch.

Inhalt

1. Nutzung Dienstwagen privat
2. 1% Regelung oder Fahrtenbuch führen
3. Fahrtenbuch – digital oder analog?
4. Fahrtenbuch – das muss rein
5. Bitte nicht machen – die Dont’s des Fahrtenbuchs

Private Nutzung eines Dienstwagen

Der Fiskus spricht von zusätzlichem Einkommen – Sie und Ihre Mitarbeiter eher von neuer Mobilität. Warum einen Privatwagen extra kaufen, wenn der schicke BMW X3 Dienstwagen außerhalb der Geschäftszeiten eh ungenutzt im Hof steht? In vielen Branchen ein Statussymbol nutzen Angestellte ebenso wie Unternehmer und Selbstständige den Mercedes, Audi oder sogar Maserati auch privat. Dienstwagen liegen im Trend: immer mehr Arbeitnehmer wünschen sich Zusatzleistungen. Und verzichten hierfür sogar auf einen Teil des Gehaltes. Wie das Innovationsmagazin impulse meldet, würde die Generation Y für einen Dienstwagen auf 11 Prozent des Gehaltes verzichten! Wenn Sie Ihren Mitarbeitern noch keinen Firmenwagen anbieten, wie wäre es mit einem als Alternative zur Gehaltserhöhung? Übrigens: auch wenn der Chef einen BMW X5, Audi A6 oder Mercedes-Benz C-Klasse fährt gibt es bei Sixt alle Fahrzeugkategorien auch für Businesskunden. Zu Businesstarifen natürlich. VW up!, Opel Adam oder Renault Kangoo Rapid Maxi Kleintransporter – in unserer Firmenkunden-Flotte ist für jeden das richtige dabei.

Doch ab wann ist ein Firmenwagen ein Firmenwagen? Gemäß Steuerrecht gehört ein Dienstwagen zum Betriebsvermögen der Firma. Hierzu schafft eine Kapitalgesellschaft ein Fahrzeug an (Kauf, Leasing, Miete) und stellt es dem Arbeitnehmer zur Verfügung. Angestellte Geschäftsführer und Gesellschafter fallen hier ebenso hinein. Statt der Kapitalgesellschaft kann der Geschäftswagen auch von Selbstständigen, Einzelunternehmern, Freelancern oder Gesellschaftern einer Personengesellschaft angeschafft werden. Bei diesen muss eine Privatnutzung des Firmenwagens von unter 50% der Fall sein. Die Kosten fallen nun in die Betriebsausgaben.

Das Finanzamt sieht einen Firmenwagen als geldwerten Vorteil – von daher ist die Angabe als „Dienstwagen“ kein Selbstläufer, sondern muss belegt sein. Sie senken mit der Nutzung eines Geschäftsautos Ihre privaten Kosten, die Sie bei einem PKW hätten. Es gibt zwei verschiedene anerkannte Methoden, um die Privatnutzung nachzuweisen: das Fahrtenbuch und die 1%-Regelung.

Zusammengefasst:

  • Fahrzeug ist bei Anschaffung durch Kapitalgesellschaft ein Firmenfahrzeug
  • Auch bei Selbstständigen und Einzelunternehmern bei betrieblichem Nutzen über 50%
  • Bei 10-50% Nutzen Wahl zwischen Privat und Betrieb möglich
  • Geschäftswagen ist eine Alternative zu anderen Boni, die immer mehr Angestellte schätzen
  • Private Kosten werden gesenkt, daher geldwerter Vorteil
  • Nachweis für Finanzamt vonnöten/ratsam

schwarzer Mercedes SL 63 AMG

1% Regelung oder Fahrtenbuch– Firmenwagen versteuern

Denken Sie daran: ein Wechsel zwischen der 1%-Regelung und einem geführten Fahrtenbuch zur Versteuerung ihres Firmenwagens ist immer nur zum Jahreswechsel möglich. Dieses aber jedes Jahr. Außerhalb des Kalenderwechsels tauschen Sie, wenn Sie das Fahrzeug selbst durch ein neues ersetzen.

Ob Sie lieber die 1% Regel nutzen oder ein Fahrtenbuch führen, entscheiden Sie. Beachten Sie am besten die folgenden Punkte:

  • Die jährliche Fahrleistung in Kilometern
  • Wie oft Sie den Geschäftswagen privat nutzen
  • Wie weit Ihr Arbeitsort entfernt ist
  • Der Fahrzeugwert, der modellabhängig ist

Organisation

Hier hat die 1%-Regelung klar die Nase vorn. Sie versteuern ein Prozent des deutschen Bruttolistenpreises des Fahrzeugs pro Monat als Einnahme. Die 1%-Regelung ist also die All-Inclusive-Pauschal-Variante. Beim Fahrtenbuch dokumentieren Sie, wie der Name bereits sagt, jede Fahrt mit dem Dienstwagen einzeln.

Optimale Steuerlast

Während die pauschale Versteuerung nicht Ihrem tatsächlichen Fahrverhalten entspricht, rechnen Sie mit dem Fahrtenbuch Fahrt genau ab. Sinnvoll, wenn Sie wenig privaten Anteil an Ihren Fahrten haben, da sparen Sie sich Geld. Unser Tipp: wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, welche Methode sich für Sie rechnet, testen Sie das erste Jahr mit dem Fahrtenbuch an.

Arbeitsweg

Auch der Arbeitsweg spielt eine Rolle bei der Wahl der Berechnungsmethode. Nehmen Sie als Arbeitnehmer das Firmenfahrzeug mit nach Hause und fahren morgens mit ihm wieder in die Firma, gelten Sonderregeln. Dann nämlich greift die 0,03 Prozent Regel. Um diesen Wert pro Kilometer Arbeitsweg erhöht sich der Wert, der nach der 1-Prozent-Regelung ermittelt wurde. Urlaub und Krankheiten gelten nicht, der Fixbetrag wird jeden Kalendermonat fällig.

Die Fahrt von der Wohnung zur ersten Tätigkeitstätte, in der Regel dem Arbeitsort, erhöht die Pauschale um 0,03 % des Bruttolistenpreises. Bei Außendienstmitarbeitern entfällt dieses, sobald diese vom Wohnort direkt ohne Umweg über die Firma zu den Kundenterminen fahren. Diese Fahrt gilt nicht als Arbeitsweg, sondern als Fahrt im Rahmen einer Auswärtstätigkeit. Da nicht jeder Arbeitstag mit einem Kundentermin beginnt, gibt es die 0,002 Prozent Regelung. Diese lohnt sich, wenn der Außendienstler jährlich an weniger als 180 Tagen den Arbeitsweg zur ersten Tätigkeitsstätte hat. Das Fahrtenbuch ist aber wegen der detaillierten Dokumentation hier die empfehlenswerte Alternative.

Mehr zum Thema Arbeitsweg und Pendeln erfahren Sie in unserem Beitrag „Cleveres zum Arbeitsweg – Alles rund ums Pendeln“.

schwarzer Mercedes-Benz Cabrio Firmenwagen

Flottengröße

Wir sprechen bei Ihnen nicht nur von einem Firmenwagen, sondern von einer ganzen Flotte? Und Sie sind skeptisch ob Ihre Mitarbeiter das Fahrtenbuch ordnungsgemäß führen? Die Lösung: nutzen Sie beide Methoden. Sie versteuern als Arbeitgeber den Betrag ganz einfach mit der pauschalen 1%-Regelung und minimieren so Ihr Haftungsrisiko. Weist das Fahrtenbuch Mängel auf, haftet der Arbeitnehmer. Der Arbeitnehmer reicht mit der Einkommenssteuerveranlagung seine Abrechnung des Fahrtenbuchs ein. Und das Finanzamt errechnet neu und korrigiert die Steuerberechnung. Zuviel gezahlte Steuerbeträge werden erstattet. Günstig in diesem Fall: wenn der Fiskus das Fahrtenbuch nicht anerkennt oder Mängel feststellt, berechnen sie automatisch nach der Pauschalmethode. Als Arbeitgeber zahlen Sie somit für alle Dienstwagen einen festen und planbaren Preis jeden Monat.

Fahrtenbuch – digital oder analog?

Handy, Notizbuch und schwarzer Fineliner

Mobility 2.0 – mit Fahrtenbüchlein im Handschuhfach? Viele nutzen elektronische Fahrtenbücher für die Aufzeichnung, die Vorteile liegen auf der Hand:

  • kein Papierkram: das schont die Nerven und die Umwelt
  • kein Zeitverlust: viele Apps zeichnen automatisch die Fahrten auf, Sie müssen diese dann nur noch zuordnen
  • keine Lücken: durch das Aufzeichnen gehen keine Strecken verloren
  • keine Flüchtigkeitsfehler: diese stiften Verwirren beim Überprüfen durch den Fiskus

Doch es gibt auch einen Haken: nicht jede App hält, was sie verspricht. Das Finanzamt gibt leider keine Zertifizierungen heraus, so dass lediglich geschriebene Anforderungen der Steuerbehörde existieren. Ein Punkt ist, dass nachträgliches Bearbeiten seitens der App ausgeschlossen sein muss, damit nicht manipuliert wird. Um sicher zu stellen, dass der Fiskus das digitale Fahrtenbuch akzeptiert, können Sie eine Einzelfallprüfung veranlassen. Entweder durch eine Lohnsteuer-Außenprüfung oder Sie nutzen die Software einen Monat und reichen dieses dem Finanzamt zum Prüfen ein.

Fahrtenbuch – das muss rein

Sichern Sie sich ab, indem Sie Ihr Fahrtenbuch korrekt führen – ansonsten stuft Sie das Finanzamt auf die 1% Regel zurück – und Ihr Aufwand war umsonst. Deshalb geben Sie diese Punkte unbedingt immer mit an:

  • amtliches Kennzeichen
  • Fahrer
  • Datum
  • Reiseziel
  • Name Termin
  • Route der Fahrt
  • Zweck der Fahrt
  • Kilometerstand am Fahrtziel

Bitte nicht machen – die Dont’s des Fahrtenbuchs

  • Fahrtenbuch als Excel-Tabelle: leicht überschreibbar, das wird nicht anerkannt
  • keine Zettelsammlung: ein Fahrtenbuch muss in sich geschlossen sein, also ein gebundenes Buch. Und ehrlich gesagt will niemand Ordnung in das Papierchaos eines anderen bringen.
  • Abkürzungen verwenden – aber die Legende vergessen. Klar, die Abkürzung macht für Sie Sinn. Der Prüfer vom Finanzamt denkt vielleicht nicht so scharfsinnig. Und lehnt Ihr Fahrtenbuch ab.
  • Lücken lassen. Da gibt es keine Diskussion seitens des Fiskus, abgelehnt
  • Richtigkeit: Fahrten an Tagen wo der Firmenwagen laut Nachweis in der Werkstatt war, sind schwer zu erklären

 

Verbandsarbeit muss auch ein bisschen sexy sein – mit SIXT günstig und sexy im Dienstwagen vorfahren!

2014 lautete die Überschrift des Verbändereports des DGVM „Ja, Verbandsarbeit muss auch ein bisschen sexy sein…“ – genau betrachtet ist sie das schon. Solidarität, Einfluss, Mitgestaltung – Verbände sind ein Eckpfeiler unserer Gesellschaft. Und bieten für jeden die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen und Dinge zu verändern. Es gibt für jedes Thema Verbände, egal ob Freizeit, Beruf, Bildung, Hilfe. Engagieren Sie sich als Fischer oder Apotheker, Leichtathlet oder Fußballspieler, Tier- oder Artenschutz, mit SIXT bleiben Sie dabei mobil.

Verbände sind Zusammenschlüsse kleinerer Vereinigungen oder Vereinen oder von einzelnen Personen zum Verfolgen gemeinsamer Interessen politischer, kultureller oder karitativer Art.

Deutschland deine Verbände

Rund 8.500 Verbände haben in Deutschland eine hauptamtlich geführte Geschäftsstelle. Zusammen mit weiteren Ehrenamtlichen sind es 2018 fast 16.000 Verbände, 1990 waren es noch knapp 10.000 Verbände. Den größten Anteil macht hierbei die Sparte Arbeit und Wirtschaft aus. Ungefähr jeder zweite Verband kümmert sich um diese Themen. Logisch, denn mittlerweile organisieren sich sämtliche Berufsgruppen sowie Firmen wie Banken, Luft- und Raumfahrt und andere, um gemeinsam mit einer starken Stimme zu sprechen. Jeder fünfte Verband ist dem Bereich Gesundheit und Soziales zuzurechnen. Eine starke Lobby für bundesweite Einrichtungen, Projekte, Begleitung und Beratung. Bildung und Wissenschaft darf auch nicht zu kurz kommen, ebenso Gesellschaft und Politik. Freizeit und Kultur sind mit großem Sportangebot am Start. Als Traditionsunternehmen unter Familienleitung steht Sixt für diese Werte. Corporate Social Responsibility (CSR) ist wichtiger Bestandteil unserer Firmenphilosophie. Nachhaltige und sozial verantwortliche Aktivitäten fördern wir aktiv. Ehrenamtliche Mitarbeit und Engagement im gemeinnützigen Bereich sind bei uns mehr als nur Schlagwörter.

Warum bei Verbänden eine Dienstwagen-Flotte sinnvoll ist

600.000 Vereine haben wir in Deutschland, fast jeder zweite Bundesbürger ist Mitglied in einem Verein. Tendenz steigend. Noch ist der Sport der größte Grund, in einen Verein zu gehen. Aber Vereine mit Bürgerthemen wachsen schneller. Damit ein Verband eine Überlebenschance hat, muss der Fokus auf Professionalität und zeitgemäßem Arbeiten liegen. Findet Constance Nolting, Geschäftsführerin von ZAEN Zentralverband der Ärzte für Naturheilverfahren e.V. Dies sagte Sie bereits 2014 im Interview mit der Deutschen Gesellschaft für Verbandsmanagement e.V. als Schwerpunkt – und ist noch immer aktuell. Es wird schwieriger, Ehrenamtliche zu gewinnen, die Rahmenbedingungen passen nicht mehr zu den Bedürfnissen der Unentgeltlichen. Neben steigender Flexibilität und Mobilität in der Berufswelt zieht die Freiwilligenarbeit (noch) nicht nach. Bei Sixt findet sich alle Lösungen unter einem orangenen Hut – oder in einer App wenn Sie zeitgemäß fahren wollen. Carsharing mit SIXT share, Taxi- und Limousinenservice mit SIXT ride sowie Mietwagen unter SIXT rent. Um die Verbandsarbeit zu unterstützen, genießen Vereine und Verbände bei uns die Vorteile der Firmenkunden – große Firmenkunden-Flotte zu kleinem Preis.

Bauarbeiter mit Helm

Ein großes Thema bei Verbänden sind die Weiterbildungsmöglichkeiten. Von Freiwilligenkoordination, Marketing, Fundraising bis hin zu rechtlichen Seminaren. Das Angebot ist da, erfordert aber Mobilität. Bei Trainern, Führungskräften, Organisatoren – und den Ehrenamtlichen als Teilnehmer. Mobilität, die eine Mietwagenflotte abdeckt, ohne dass Eigenkapital oder große Budgetposten eingesetzt werden. Denn vielen Verbänden fehlt es an finanziellen Möglichkeiten, gerade in der Startphase. Neben den Mitgliederbeiträgen finanzieren sich Verbände hauptsächlich über Umlagen, Entgelt, Sponsoring, Spenden, Schenkungen und öffentliche Zuschüsse. Die Mitgliederbeiträge sind zwar fixe Einnahmen – und diese steigern sich mit der Attraktivität des Verbandes. Dringend benötigtes Startkapital ist meist nicht vorhanden. Die weiteren Einnahmequellen ergeben sich erst zu späteren Zeitpunkten, öffentliche Gelder durchlaufen einen Beantragungszyklus, Spenden und Schenkungen kommen variabel. Dass die Mitglieder dem Verein treu bleiben ist kein Selbstläufer. Denken Sie daran, dass auch andere Vereine und Verbände ähnliche Themen und Angebote haben, die Konkurrenz schläft nicht. Bieten Sie Ihren Mitarbeitern von Anfang an Premium-Mobilität, dann bleiben Ihnen diese gewogen. Denn: Es ist einfacher, mit dem Peugeot-Traveller aus der Dienstwagenflotte eine ganze Fußball-Jugendmannschaft unterzubringen, als mehrere Freiwillige zu animieren, am Wochenende die Kids zu den Auswärtsspielen mit dem Privat-PKW zu fahren. Sixt ist mit fast 500 Stationen in Deutschland auch in Ihrer Nähe!

Fußballer mit Ball auf Rasen

Verstärkte Lobbyarbeit ist ein verbandspolitisches Thema. Das bedeutet für kleinere Verbände das Reisen in die Landes- oder Bundeshauptstadt. Mobil spart das wertvolle Zeit. Vor allem, da die europäische und internationale Vernetzung voranschreitet. Mit einem Mietwagen fahren Sie die neuesten Modelle. Das ist sicherer, als mit dem 8 Jahre alten VW Golf die lange Strecke zu fahren. Und komfortabler: Ihre Mitglieder und Ihr Führungspersonal werden es Ihnen danken – und auf Dienstreisen eine schöne Fahrt genießen. Automatikgetriebe, Parkassistenten, Tempomat und Rückfahrkamera sind in vielen neuen Modellen Standard. Und erleichtern die Fahrt nach Brüssel zum europäischen Treffen Ihrer Sparte. Wenn Sie ein paar Tage vor Ort bleiben, geben Sie den Mietwagen doch einfach ab. Und holen sich für die Rückfahrt erneut einen. In Brüssel nutzen Sie mit SIXT ride den Taxi- und Limousinenservice und kommen sicher und rechtzeitig zu allen Terminen.

Ränge mit Tischreihen, Bildschirm, Mikrofonen und schwarzen Stühlen

Verbandsarbeit soll Spaß machen! Sehen Ihre Mitglieder das auch so, wenn Sie eine Veranstaltung planen oder einen PR-Termin in der Innenstadt? Die Arbeit ist wesentlich einfacher, wenn im Fahrzeugpool entsprechende kleine Transporter sind, um einen Stand in der Fußgängerzone aufzubauen. Oder den Grillabend des Landesverbandes auszurichten. Oder den Infotag, die Tagung, Kongresse und den Neujahrs-Empfang. Mit dem Dienstwagenrabatt für Verbände holen Sie sich die gesamte Flotte in die Garage. Vom SUV bis zum LKW.

Kurzum: Greift Ihr Verein oder Ihr Verband auf einen Dienstwagenpool zurück, bietet dieses Ihren Mitgliedern viele Vorteile. Bleiben Sie am Puls der Zeit und erleichtern Sie die Verbandsarbeit. Die Zeiten sind vorbei, in denen Ehrenamtliche Ihre Mobilität stillschweigend selbst organisieren. Helfen Sie Ihnen und stellen Ihnen die benötigten Fahrzeuge zur Verfügung. Das hält Ihre Mitglieder und Ehrenamtlichen engagiert.

Mit SIXT und 3DS2 ist Buchen jetzt noch sicherer!

Bei SIXT haben Sie dank unserer Premium-Firmenkunden-Flotte nicht nur eine sichere Fahrt, sondern dank 3DS2 sichern wir Ihre Mietwagenzahlung gleich doppelt ab. Klingt nach Star Wars – ist aber die Zukunft des Onlineshoppings. Die EU-Zahlungsdienstrichtlinie PSD2 macht es möglich.

Payment Services Directive2 ist eine EU-Richtlinie für Bezahlvorgänge im Internet.

PSD2 einfach erklärt: Ab dem 14.09.2019 hilft eine zweistufige Verifizierung dem Kunden, beim sicheren Bezahlen im Internet. Ein einziges Passwort reicht zukünftig nicht mehr. Neuerdings benötigen Sie beim Bezahlen oder anderen „Aktivitäten mit Betrugsrisiko“ zwei oder mehr Faktoren aus verschiedenen Kategorien. Beispielsweise ist eine Kombination aus Passwort und Fingerabdruck denkbar, oder ein PIN gekoppelt mit Smartphone. Aber auch PIN und TAN ist eine gültige Kombination. Ihre Bank entscheidet hierbei über Notwendigkeit und das zweite Identifizieren.

Zusammengefasst:

  • Die EU-Zahlungsdienstrichtlinie PSD2 regelt Ihre finanziellen Transfers im Internet
  • Im Falle einer Authentifizierung reicht ein einziges Passwort nicht mehr aus
  • Zukünftig hilft eine zweite Authentifizierung gegen Missbrauch
  • Ihre Bank entscheidet ob und wie die zweite Verifizierung erfolgt
  • Zwei von drei Faktoren werden hierbei überprüft: Wissen (Passwort, PIN, Sicherheitsfrage), Besitz (z.B. Smartphone, Smartcard, Token, TAN) oder Identität, beispielsweise durch Biometrie (z.B. Fingerabdruck, Gesichtserkennung)

WAS BEDEUTET DAS FÜR IHRE SIXT BUCHUNG?

Grundsätzlich bleibt für Sie alles beim Alten. Günstigen Mietwagen weltweit suchen, buchen und losfahren. Gilt neben SIXT rent auch für unseren Taxi- und Limousinenservice SIXT ride oder Carsharing mit SIXT share.

Sie genießen weiterhin alle Vorteile der einfachen Online Buchung – im Zahlungsvorgang kann es vorkommen, dass ein weiterer Schritt hinzukommt, bei dem die Bank Ihre Identität sicherstellt. Betrugsabwehr geht heute Hand in Hand. Die Überprüfung ist in den Zahlvorgang einfach integriert.

UND SO GEHT’S:

2-Phasen-Zahlung mit SIXT

  1. Bis zum Bezahlen bleibt alles wie gehabt: Sie wählen die Zahlungsmethode aus und hinterlegen Ihre Daten. Diese werden an Ihre Bank übermittelt und die Bank entscheidet, ob eine 2. Authentifizierung notwendig ist.
  2. Im Falle einer 2. Authentifizierung werden Sie gebeten den 2. Faktor (wie z.B. PIN oder Fingerabdruck) anzugeben.
  3. Bei erfolgreicher Authentifizierung wird Ihre Buchung bestätigt.

Bitte beachten Sie, dass Sie die SIXT APP auf die neueste Version updaten, sobald diese verfügbar ist. Ansonsten entgeht Ihnen die Prepaid-Option, da diese ab dem 14.09.2019 die Zwei-Phasen-Identifikation zwingend benötigt.

Natürlich unterstützt auch unsere Webseite das sichere Bezahlen.

Cleveres zum Arbeitsweg – Alles rund ums Pendeln

2014 hatte jeder dritte Deutsche einen Arbeitsweg von mehr als 30 Kilometern. Und die täglichen Strecken zur Firma werden länger. Der durchschnittliche Pendlerweg erhöhte sich von 2000 auf 2014 von unter neun auf 10,5 Kilometer – plus 21 Prozent. Zeit, einen genaueren Blick auf das Thema Pendeln zu werfen. Ist der Arbeitsweg steuerlich absetzbar, was passiert bei einem Arbeitswegeunfall, wie ist die Zumutbarkeit für einen Arbeitsweg ohne PKW? Egal ob Sie Unternehmer sind, Angestellter, Freelancer oder nur Fahrer des Dienstwagens – bei uns erhalten Sie alle Informationen.

A: ARBEITSWEG DEFINITION

Der direkte Weg von der Wohnung zur ersten Tätigkeitsstätte ist der Arbeitsweg. Bei mehreren Tätigkeitsorten ernennt der Arbeitgeber die erste Tätigkeitsstätte. Hierbei gilt prinzipiell der kürzeste Weg. In Ausnahmen akzeptiert das Finanzamt einen längeren Weg. Dieser muss „offensichtlich verkehrsgünstiger […] und vom Arbeitnehmer regelmäßig benutzt“ sein, legt der Bundesfinanzhof im § 9 EStG fest. Verkehrsgünstiger bedeutet hierbei nicht zwingend kürzer in der Fahrtzeit, sondern schließt Ampeln und Bahnübergänge sowie bessere Straßen, weniger Ortsdurchfahrten ein. Allerdings gibt es keine pauschale Aussage da jede Strecke anders ist, das Finanzamt nimmt Einzelentscheidungen vor.

Sie geben die Kinder auf dem Weg zum Job in der Kita oder der Schule ab? Das hat auf das Berechnen des Arbeitsweges keinen Einfluss, Umweg werden in diesem Fall nicht anerkannt.

B: BETRIEBLICHE ÜBUNG

Laut Arbeitsrecht ist die betriebliche Übung der Fakt, dass ein Arbeitnehmer aus bestimmten regelmäßigen Verhaltensweisen des Arbeitgebers davon ausgehen darf, dass diese zukünftig gelten. Klingt klobig, macht aber freiwillige Leistungen des Arbeitgebers zu verpflichtenden. Hierbei spielt der Status des Arbeitnehmers keine Rolle. Sie gilt für den Sachbearbeiter, den Lageristen, die Sekretärin bis zum angestellten Geschäftsführer. Der Arbeitgeber kann diese Verhaltensweisen nicht einseitig beenden. Sie finden Eingang, wenn nichts zusätzliches durch beispielsweise Betriebsvereinbarungen oder Tarif- und Arbeitsverträge gilt. Fahrtkostenzuschüsse können in die betriebliche Übung fallen.

C: CORPORATE CARSHARING

Teilen liegt im Trend – warum nicht den Firmenwagen teilen? Den BMW X5 Dienstwagen für alle – damit er nicht ungenutzt herumsteht. Corporate Carsharing ist ein neues Mobilitätskonzept, welches den Fahrzeugpool mehr und besser auslastet. Indem mehrere bis zu alle Mitarbeiter sich den Pool teilen, sinkt der Bedarf an Fahrzeugen. Das spart monatlich Geld, indem Sie die Dienstfahrzeuge intensiver nutzen. Als geeignete Fuhrpark-Management-Plattformen gibt es viele Apps, um einen Firmenwagen auf einen Klick zu reservieren. Nach Ausstattung mit Echtzeitkarte. Früher auf Grund des enormen Verwaltungsaufwands undenkbar funktioniert dies reibungslos und besteht den Praxistest. Und das beste: sie sehen monatlich, wo Sie Ihre Flotte verschlanken, Ausbaubedarf haben – oder wer wo wie viele Fahrzeuge benötigt.

Autoschlüssel zum weißen Cabrio

D: DIENSTWAGEN

Die beliebte Zusatzvergütung: ein Dienstwagen. Jeder Topmanager hat einen, im mittleren Management sind es fast 90 Prozent. Außendienstler kommen ohne ihn nicht zu ihren Terminen. Die Zeiten, in denen ein Firmenwagen reines Statussymbol war, sind vorbei, es profitieren beide Seiten von einem Dienstfahrzeug. Der Arbeitnehmer, sobald er diesen privat nutzen darf. Obwohl als geldwerter Vorteil angerechnet, erspart sich der Angestellte, sei er Sachbearbeiter oder Geschäftsführer, sämtlichen Verwaltungsaufwand. Das Fuhrparkmanagement kümmert sich in der Regel um alles. Bei einem Firmenmietwagen übernimmt der Vermieter Reparaturen, TÜV, und Ähnlichem bei Kosten und Aufwand. Der Arbeitgeber reduziert die Lohnnebenkosten, da der geldwerte Vorteil den Bruttolohn drückt. Unterhalt, wie die Mietdauer, setzt er als Betriebsausgabe ab. Hinzu kommt, dass ein Firmenmietwagen von Sixt mit einem Durchschnittsalter von drei Monaten den Arbeitnehmer zuverlässig zur Arbeit bringt. Dieses leisten manche liebenswerte Rostlauben, die als Privatautos in den Garagen stehen, nicht.

E: EIN-PROZENT-REGEL

Für den privaten Gebrauch des Dienstwagens gibt es die vereinfachte Abrechnung über die 1%-Regel. Grundvoraussetzung ist, dass Ihnen die Privatnutzung des Firmenfahrzeugs erlaubt ist. Sie senken Ihre eigenen privaten Kosten – und erlangen somit einen geldwerten Vorteil. Der Gesetzgeber verlangt eine Steuer für diesen Benefit. Entweder abrechnungsgenau mit Fahrtenbuch oder pauschalisiert mit der 1% Regelung für Firmenwagen. Hierbei ist der Bruttolistenpreis des Dienstwagens (€ 28.600 für den Audi A3 Dienstwagen 2.0 TDI Attraction Sportback mit 150 PS) wichtig. Auf diesen rechnen sich 1% als geldwerter Vorteil an, in Fall des Audi Dienstwagens €286. Im genannten Beispiel mit dem Audi kommt zur 1% Regel für Firmenmietwagen noch die Entfernung zur Firma hinzu. Dieses ergibt den geldwerten Vorteil. Diese Kilometer werden mit 0,03 Prozent des Bruttolistenpreises pro Kilometer errechnet. Bei 10 Kilometern zur Firma € 85,8. Diese ergeben mit dem 1% des Bruttolistenpreises addiert €371,80, die auf Ihren Lohn angerechnet werden. Verdienen Sie beispielsweise € 4.000 brutto sind Steuern und Abgaben für €4.371,80 fällig.

Audi Limousine in Innenstadt

F: FAHRTENBUCH

Trennen Sie Ihre privaten und dienstlichen Fahrten auf die klassische Weise – und nutzen Sie als Arbeitnehmer steuerliche Vorteile. Sie sind Chef eines Unternehmens, egal ob groß oder klein, und erlauben Ihren Mitarbeitern das private Nutzen des Dienstwagens? Mit dem Fahrtenbuch sind alle auf der sicheren Seite, wenn das Finanzamt nachfragt. Ordnungsgemäß geführt entgegehen Sie Geldbußen von bis zu 100 Euro. Das Auflisten der Fahrten stellt Sie steuerlich besser als die pauschale 1%-Regel. Da bleibt die Frage: Fahrtenbuch – was muss rein?

  • Kennzeichen: geben Sie das amtliche Kfz-Kennzeichen für das Zuordnen des Fahrtenbuchs zum jeweiligen Fahrzeug an. Egal ob Ihre Flotte aus einem, drei oder hundert Dienstwagen besteht
  • Kilometerstand: um die Jahresfahrleistung zu ermitteln, geben Sie den Kilometerstand jeweils zum 1.1. und zum 31.12. an
  • Gruppieren Sie Fahrten nach Gruppen, es gibt unterschiedliche steuerliche Unterschiede zwischen betrieblichen Fahrten und beispielsweise Familienheimfahrten bei doppeltem Haushalt
  • Näheres zur Fahrt: je nach Gruppe verlangt das Finanzamt unterschiedliche Angaben, die wenigsten bei Privatfahrten. Bei Betriebsfahrten geben Sie zusätzlich zu Datum, Kilometerstand und Standort beispielsweise Fahrtroute, Grund Ihrer Fahrt an. Sowie den Namen des Geschäftspartners.
  • Bewahren Sie Belege zu der Fahrt für ein potenzielles Überprüfen durch das Finanzamt auf. Ein Arbeitsessen, eine Hotelnacht oder Tank- und Parkquittungen belegen Ihre Reise.
  • Das Fahrtenbuch legen Sie auf Anfrage vor, bei der Steuererklärung reichen Sie es nicht automatisch mit ein.
  • Führen Sie das Fahrtenbuch wie es Ihnen am einfachsten ist. Neben dem klassischen haptischen Heft gibt es die Option, das Fahrtenbuch digital zu führen. Eine Vielzahl an Apps erleichtert Ihnen den Beleg für den Fiskus.

Mehr zum Fahrtenbuch, zu den Vorteilen, Do’s und Dont’s dieser Methode erfahren Sie in unserem Beitrag „Fahrtenbuch führen für den Firmenwagen – die richtige Lösung für Sie?“.

G: GELDWERTER VORTEIL

Im oben genannten Beispiel mit dem Audi kommt zur 1%Regel für Firmenmietwagen noch die Entfernung zur Firma hinzu. Dieses ergibt den geldwerten Vorteil. Diese Kilometer werden mit 0,03 Prozent des Bruttolistenpreises pro Kilometer errechnet. Bei 10 Kilometern zur Firma € 85,8. Diese ergeben mit dem 1% des Bruttolistenpreises addiert €371,80 die auf Ihren Lohn angerechnet werden. Verdienen Sie beispielsweise € 4.000 brutto sind Steuern und Abgaben für €4.371,80 fällig.

blauer Mercedes-Benz Cabrio

H: HOME-OFFICE

Viele wollen es, wenige bekommen es. Circa 40% der Arbeitnehmer wünschen sich laut Bundesarbeitsministerium Telearbeit oder neudeutsch Home-Office. Etwas mehr als jeder Zehnte arbeitet derzeit ab und an im Home-Office. Derzeit besteht auf Home-Office kein Anrecht, der Gesetzgeber arbeitet an einer entsprechenden Gesetzesvorlage. Die beste Grundlage ist der Arbeitsvertrag, entweder als Individualvertrag oder als Betriebsvereinbarung. Bei Pendlern mit einem langen Anfahrtsweg ist ein Home-Office Tag eine wohltuende Abwechslung.

I: IRRTÜMER

  • Entfernungspauschale gilt ausschließlich beim Nutzen eines Autos! Nein, die 0,30 Cent pro Kilometer Arbeitsweg gilt ebenso erwandert, auf Inline-Skates oder mit Bus, Bahn, Fahrrad, Firmenmietwagen, Carsharing. Ihre Entscheidung. Lassen Sie sich die Entfernungspauschale nicht entgehen, um Ihre Lohnsteuer zu drücken.
  • Die Entfernungspauschale gilt für Hin- und Rückweg. Leider falsch, das Finanzamt rechnet nur den einfachen Weg an.
  • Welche Versicherung greift ist Nebensache. Irrtum: wenn Sie einen Wegeunfall verschweigen und als privaten Unfall angeben, zahlt Ihre Krankenkasse. Deren Leistungskatalog sieht anders aus, als der der Berufsgenossenschaft, die bei einem Wegeunfall zahlt. Klingt nebensächlich, aber: Kur- und Reha-Maßnahmen gehen mit der Berufsgenossenschaft schneller. Teures Zuzahlen entfällt ebenso. Bei Arbeitsunfähigkeit haben die Unfallkassen das bessere Rentenpaket.
  • Die Mittagspause ist nicht versichert. Irrtum, der Weg zum Bäcker fällt in die Unfallversicherung, der Weg zur Post bleibt Privatsache.

J: JOGGEN

Ja, joggen. Was hat das mit dem Arbeitsweg und Pendeln zu tun fragen Sie sich? Die Fit For Fun machte im November 2018 den Trend „Turnschuhpendler“ in Hamburg aus. Als Alternative zu Auto, Bus und Bahn joggen die sportbewussten ins Büro. Pendeln per pedes. Run commuting nennt sich das international von New York bis Amsterdam. Die Turnschuhpendler schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe. Sie sparen sich eine frühmorgendliche Trainingseinheit zu Hause indem sie diese auf den Arbeitsweg verlagern. Weiterhin umgehen sie nervige Staus. Beides spart wertvolle Zeit – und hält fit. Diejenigen die keine Duschmöglichkeit in der Firma haben nutzen nahegelegene Schwimmbäder oder Fitnessstudios.

K: KILOIMETERPAUSCHALE

Auch Pendlerpauschale oder Entfernungspauschale genannt. Diese Pauschale deckt die Kosten ab, die ein Arbeitnehmer aufwendet, um zur Arbeit zu gelangen. Sprit, Reifen, KFZ-Steuer, versichern, alles in einem Pauschaltbetrag errechnet pro Kilometer. Ab 4500 Euro jedoch liegen Sie oberhalb der Pauschale. Das heißt, Sie fahren an 220 Arbeitstagen im Jahr zur Firma und wohnen 70 Kilometer oder mehr entfernt.

L: LKW-FAHRER

In Ihrer Firma werden auch die dicken Brummis benötigt? Für LKW-Fahrer gelten besondere Regeln für die Arbeitszeit. Grundsätzlich zählt der Arbeitsweg nicht zur Arbeitszeit. Eine Ausnahme ist, dass der Fahrer ein Fahrzeug nutzt, dass außerhalb des Betriebsgeländes steht. Sollen Sie oder Ihr Fahrer beispielsweise einen Iveco Daily als Dienstwagen fahren, den Sie an der Sixt Station abholen, gilt die Anreise mit dem Privatfahrzeug als Arbeitszeit. Entweder vom Betriebsgelände falls Sie vorher dort tätig waren, interessanterweise ebenso von zu Hause, falls Sie nicht über die Firma fahren. Hervorzuheben ist, dass es sich um keine Lenkzeit, sondern „andere Arbeit“ handelt, die dokumentiert wird.

M: MITFAHRER

Ob Ehepaar oder Fahrgemeinschaft – hier macht das Finanzamt keine Unterschiede. Allerdings wird nur der direkte Weg angerechnet, Umwege für das Abholen werden nicht gewertet. Dafür ist der Umweg zum Abholen oder Nachhause bringen gesetzlich unfallversichert, beim Umweg zum Supermarkt gilt das nicht.

N: NEBENJOBBER

Sie beschäftigen so genannte Minijobber in Ihrer Firma oder haben selbst einen 400-Euro-Nebenjob? Hier gibt es Unterschiede, da die Kilometerpauschale als Werbungskosten die Lohnsteuerkosten senkt, der Minijobber aber keine Lohnsteuer zahlt. Somit bleiben Sie oder Ihr Minijobber auf den Fahrtkosten sitzen. Alternativ gestatten die Gesetze dem Arbeitgeber, die Werbungskosten zu erstatten – und das steuerfrei und ohne Sozialversicherungsabgaben. Die 400-Euro-Grenze bleibt unangetastet und der Nebenjobber erhält vom Arbeitgeber 0,30 Euro pro Kilometer Arbeitsweg.

Frau und schwarzer Mercedes vor einem Berg

O: OPTIMIEREN SIE IHREN ARBEITSWEG

Zuallererst machen Sie sich bewusst, dass Ihre Pendelzeit nicht ungenutzt verstreicht. Denn auch der Arbeitsweg ist Lebenszeit. Sie haben zuhause mit der Familie keine Zeit, um ein gutes Buch zu lesen? Wie wäre es mit einem Hörbuch auf dem Nachhauseweg, eingelesen von Ihrem Lieblingsschaupieler, ein wenig Herzschmerz oder ein spannender Krimi? Podcast, Nachrichten, es gibt ein großes Angebot an Audio-Medien. Recherchieren Sie vorher und setzen Sie sich nicht quälenden Radiosendern aus, mit deren Musik Sie nichts anfangen. Sie wollen Radio hören? Nutzen Sie Ihr Smartphone und switchen auf Ihren Lieblingssender. Heavy Metal ohne Werbung aus Los Angeles, Schlagermusik aus Tirol, chilenische Panflöten – die Auswahl ist unbegrenzt.

Nehmen Sie jemanden mit! Die Fahrt nach Hause ist zu langweilig? Dann registrieren Sie sich auf Mitfahrerbörsen und bilden Fahrgemeinschaften. Wenn Sie mögen auch wechselnd – da bleibt die Fahrt spannend. Und die Kosten senkt es ebenso wie eine Ersparnis für die Umwelt.

Neue Wege gehen – fahren Sie einen Umweg. Jeden (Arbeits)Tag die gleiche Landschaft sehen? Das muss nicht sein, denn viele Wege führen nach Rom. Sehen Sie neue Orte, Wege, Straßen und spannende Häuser. Oder entdecken einen Feinkostladen auf dem Weg, den Sie schon immer vermisst haben. Oder es tut sich eine neue Abkürzung auf.

Planen Sie ausreichend Zeit ein. Nichts verursacht mehr Stress, als wegen Terminen in Stress zu geraten. Was passiert im Schlimmsten Fall? Sie sind zu früh im Büro – und bummeln diese Stunden an anderer Stelle ab. Beispielsweise an verkehrskritischen Tagen wie Ferienbeginn oder -ende, vor Feiertagen oder bei Wintereinbruch.

Seien Sie vorbereitet! Snacks und Wasser gehören in das Standard-Set eines Pendlers. Morgens ein Thermobecher Kaffee entspannt die Fahrt, ein Raumduft sorgt für gutes Klima im Auto, das ergonomische Sitzkissen entspannt Ihre Haltung. Und mit den Turnschuhen fährt es sich bequemer? Dann tun Sie das, die Lederschuhe ziehen Sie erst an der Arbeit an.

Erledigen Sie Telefonate von unterwegs. Dank Freisprecheinrichtung vergeht die Fahrtzeit wie im Flug. Sei es beruflich oder privat – nutzen Sie den Arbeitsweg, um sich den restlichen Tag freier zu halten.

Halten Sie an und steigen Sie aus. Durchatmen, die Landschaft genießen – und entspannt weiter fahren.

P: PRIVAT- ODER BETRIEBSVERMÖGEN?

Wenn der betriebliche Nutzen eines Dienstwagens unter 10 Prozent liegt, stuft das Finanzamt diesen als Privatfahrzeug ein. Als Unternehmer rechnen Sie die betrieblichen Fahrten als Betriebsausgabe an. Hier nutzen Sie pauschal 30 Cent pro Kilometer. Anfahrtswege zum Betrieb sind mit der Entfernungspauschale einzutragen. Ab zehn Prozent bis zu 50% betriebliche Nutzung entscheiden Sie sich, ob Sie den Wagen als Privat- oder Betriebsvermögen einstufen. Bei mehr als die Hälfte betrieblichen Verwendens gilt der Dienstwagen als Betriebsvermögen und unterliegt entsprechender Steuervorgaben. Sie setzen alle Kosten als Betriebsausgaben ab, wie Versicherung, Kaufpreis und Reparatur. Hierbei fällt die Privatnutzung als geldwerter Vorteil für den Nutzer aus und entsprechend steuerlich angerechnet. Bei einem Mietdienstwagen wie beispielsweise dem BMW X5 entfällt die Einstufung in das Vermögen. Viele Ausgaben fallen bei Ihnen nicht an, sondern bleiben beim Vermieter, wie TÜV, Versicherung, Wartung und Rundfunkbeitrag. Als Arbeitnehmer Firmenmietwagen privat nutzen? Ja, wenn Ihr Chef Ihnen die Nutzung gestattet und Sie die Privatnutzung beim Finanzamt angeben.

Q: QUITTUNGEN

Die Pendlerpauschale setzen Sie automatisch an. Als Alternative bietet sich das Einreichen der tatsächlichen Kosten an. Hierfür benötigen Sie die gesammelten Tickets. Errechnen Sie so, welche Art der Steuerreduzierung für Sie günstiger ist.

R: REISEKOSTEN

Der Arbeitsweg gilt von Ihrer Wohnung bis zur ersten Arbeitsstätte. Bei mehreren Arbeitsstätten oder Kundenterminen setzen Sie diese Fahrten ab der ersten Arbeitsstätte als Reisekosten an. Hierein fallen alle Kosten, die mit der Reise zu tun haben. Ein Posten sind die Kosten für den Transport mit dem Auto, Bahn, Flugzeug oder allen anderen Beförderungsmitteln. Setzen Sie die Reise als Werbungskosten von der Steuer ab. Für die Fahrt gibt es einen Pauschalbetrag oder bei höheren Kosten mit Nachweis das Anrechnen. Verpflegen und Übernachten belegen Sie ebenso und machen diese steuermindernd geltend. Unser Tipp: legen Sie sich ein Reiseprotokoll an und sammeln die Belege, um Ihren Bericht zu stützen.

S: STEUERERKLÄRUNG ZUM ARBEITSWEG

Prinzipiell gibt es den Arbeitnehmerpauschalbetrag von 1.000 Euro. Jeder Arbeitnehmer, egal ob Sachbearbeiter, Vorgesetzter oder angestellter Geschäftsführer macht diese geltend. Ab einer täglichen Fahrt von mehr als 15 Kilometern zum Arbeitsort rechnet es sich, die Kosten separat geltend zu machen. Möglich ist dieses über die Werbungskosten, das Fahrtmittel ist hier unwichtig. 30 Cent pro Kilometer rechnen Sie an, egal ob Sie mit dem Fahrrad, dem PKW oder dem öffentlichen Nahverkehr unterwegs sind. Selbst eine Fahrt per Boot ist anrechnungsfähig. Wichtig ist, dass lediglich die einfache Strecke gilt, also nur die Hinfahrt. Beachten Sie den Umfang Ihrer Stelle, haben Sie eine Fünf-Tage-Woche oder sogar sechs Tage? Lediglich Teilzeit? Bei 6 Tagen Arbeit pro Woche ergeben sich bis zu 280 Fahrten im Jahr, das rechnet sich. Grundsätzlich gilt die Obergrenze von €4.500. Sind Sie mit Ihren PKW-Kosten darüber, setzen Sie diese an. Reparatur Rechnungen und Tankquittungen sowie weitere Belege bewahren Sie als Beweis der angefallenen Kosten auf.

BMW im Morgengrauen am Hafen

T: TAXI

Der Arbeitsweg liegt im Ermessen des Arbeitnehmers – aber auch das Wegerisiko. Das Fortzahlen des Arbeitsentgeltes bei Ausfall trägt der Arbeitgeber, wenn der Arbeitnehmer „durch einen in seiner Person liegenden Grund ohne sein Verschulden“ fernbleibt. Hierzu zählen Krankheit, persönliche Umstände wie Einbruch, Brand, platter Reifen. Bei allgemeinen Verhinderungen trägt der Angestellte Sorge, zur Firma zu kommen. Kurz gesagt: Stau, Gewitter, Bahnausfall, Streik berechtigen nicht zur Lohnfortzahlung. Das Nutzen eines Taxis fällt in Ihren Bereich, eine Kostenerstattung seitens des Arbeitgebers ist nicht vorgesehen. Allerdings gelten für die Pünktlichkeitsverpflichtung Zumutbarkeitsgrenzen. Taxikosten über dem Tagesarbeitslohn müssen Sie nicht hinnehmen. Das einfachste: rufen Sie in Ihrer Firma an und klären Sie die Lage, gemeinsam finden Sie die richtige Entscheidung und alle sind abgesichert.

U: UMKLEIDEZEIT

Klingt banal, ist es aber nicht. Das An- und ablegen einer besonders auffälligen Dienstkleidung gilt als vergütungspflichtige Tätigkeit. Der Aufwand ist fremdnützig urteilte ein Gericht. Allerdings nur „vor Ort“, entscheidet sich der Arbeitnehmer dieses zu Hause zu tun, fällt das in die private Zeit.

V: VORTEILE FÜR PENDLER

Viel Stress, weniger Freizeit, der Ruf des Pendelns ist nicht der beste. Und ein paar Vorteile bietet es. Der erste ist der finanzielle Vorteil. Während die Kollegen in der Innenstadt von München, Hamburg oder Frankfurt horrende Mieten zahlen, sieht dieses außerhalb anders aus. Die Mehrkosten durch die längeren Fahrten fängt die Pendlerpauschale auf, die sich nach der Entfernung zum Arbeitsort berechnet.

Der Abstand zum Arbeitsort ist ebenso ein Abstand zur täglichen Arbeit. Vielen geht es so, dass das abendliche Abschalten schwierig ist. Nicht bei Pendlern. Die längere Fahrt nach Hause bringt eine Distanz zum Geschehen am Arbeitsplatz mit sich, den Job lassen Sie hinter sich.

Pendler sind organisierter, bedingt durch die längere Pendelstrecke. Überstunden werden nicht per se gemacht, sondern wohlüberlegt, um den Abend nach der langen Fahrt zu nutzen.

W: WEGEUNFALL

Die gesetzliche Unfallversicherung schützt Sie als sozialversicherungspflichtigen Angestellter (vom Sachbearbeiter bis zum angestellten Chef) am Arbeitsplatz. Wie sieht es mit dem Arbeitsweg aus? Prinzipiell gilt: Versicherte genießen auf dem Weg zwischen Wohnung und Arbeitsplatz Schutz. Es wird komplizierter, wenn Sie nicht den direkten Weg wählen, sprich Einkäufe erledigen oder Privattermine wahrnehmen. Das Bundessozialgericht grenzt durch Grundsatzentscheidungen Privatsphäre von Arbeitsweg ab. Wichtig hierbei sind einige Punkte:

  • Es gilt die freie Fahrzeugwahl. Somit ist es Ihre Entscheidung, ob Sie das Privatfahrzeug wählen, den Firmendienstwagen oder Carsharing nutzen. Fuß, Fahrrad, Bahn oder ein E-Roller von Sixt Share wären geschützte Alternativen.
  • Als Arbeitsweg zählt die Strecke Haustür zu Firma und zurück, ein Unfall im Treppenhaus ist nicht abgesichert.
  • Spezielle Umwege fallen in den Arbeitsweg, beispielsweise wenn Sie eine Fahrgemeinschaft nutzen oder die Kinder abholen.
  • Der direkte Weg ist nicht zwingend der Kürzeste: ein Stau auf der Autobahn macht Alternativstrecken attraktiver, eine Bahnschranke kann Zeit kosten.
  • Einkaufen beendet den Arbeitsweg
  • Bei grober Fahrlässigkeit geht der Versicherungsschutz flöten, beispielsweise weil der Arbeitnehmer betrunken ist oder den Anweisungen des Arbeitgebers nicht folgt
  • Statt Kantine lieber zum Bäcker: diese Fahrten sind geschützt, ein Gang in der Mittagspause zur Post hingegen nicht.

X: X-TRA HAUSHALT

Für alle die der Pendelweg zu lang ist, ist ein Zweitwohnsitz eine geeignete Maßnahme. Das kostet Geld – zum Glück zeigt sich die Steuer einsichtig. Wöchentliche Heimfahrten zur Familie sind absetzbar, Fahrten von der Zweitwohnung zum Arbeitsplatz ebenso. Rechnen Sie Telefonkosten ab, ebenso Besuche Ihrer Familie an Ihrem Arbeitsort. Das rechnen Sie als „umgekehrte Heimfahrt“ an.

Y: Y-TOURS

Die Reisestelle der Bundeswehr, offizielles Kürzel KompZ TM Bw. Inoffiziell „Y-Tours“ mit dem wenig schmeichelhaften Motto „Wir buchen, Sie fluchen“. Das gilt für alle Dienstreisen. Beim täglichen Weg zur Kaserne sind Sie als Bundeswehrangehöriger ein „Otto-Normalverbraucher“ – mit gleichen Rechten und Vorteilen. Immerhin zählt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) die Soldaten als Pendler mit den längsten Strecken.

Z: ZEIT – ARBEITSZEIT

Generell zählt der Arbeitsweg nicht zur Arbeitszeit. Er ist „obligatorische Zeit“. Im Gegensatz zur Wegezeit ist Fahrtzeit als Zeit definiert, die zu dienstlichen Reisen gehört. Diese wird grundsätzlich vom Arbeitgeber angeordnet. Für Außendienstler gelten gemäß europäischer Rechtssprechung andere Voraussetzungen. Da diese die Fahrten aufwenden, um Ihrer Haupttätigkeit, den Kundenterminen, nachzugehen.

Mobility 2.0 – Mit Mobility as a service von A nach B

Wie sieht unsere Zukunft aus, wie werden wir zukünftig mobil sein? Vorreiter sind die Finnen: In Helsinki checken Sie keine Fahrpläne, wenn Sie vom Flughafen in die Stadt möchten. Die Transport App Whim vom Entwicklerteam MaaS Global ist die Lösung. Eine App, ein Budget für das Nutzen der verschiedensten Mobilitätsangebote. Nutzen statt Besitzen ist hier die Devise, SIXT ist einer der Partner mit an Bord. Vorteil der App: das spart nicht nur Geld, sondern die nervige Parkplatzsuche entfällt ebenso. Seit 2016 im Einsatz feiern viele die App als Zukunft der Mobilität. Wir schauen hinter das Konzept – ist MaaS sinnvoll, was ist Mobility-as-a-Service überhaupt – und für wen geeignet?

„Mobility-as-a-Service ist ein Mobilitätsverteilungsmodell, bei dem alle Haupttransportbedürfnisse der Benutzer über eine Schnittstelle abgedeckt und von einem Dienstanbieter angeboten werden. In der Regel werden Dienste in Paketen gebündelt, die denen von Mobilfunkanbieter ähneln“

Ministerium für Transport und Kommunikation Finnland

MaaS – die starken Ziele:

  • Reisen bequemer machen
  • Persönlichen PKW ersetzen
  • Nutzen statt Besitzen
  • Städte vor einem Verkehrskollaps retten
  • Städte verändern
  • Mobilität als Dienstleistung

MOBILITÄTSBUDGET STATT AUTOKAUF

Bei wachsend volleren Innenstädten und Zentren sind sich die Experten einig, dass mobil in der Zukunft anders aussehen soll. Carsharing ist kein Trend mehr, sondern gehört zum alltäglichen Mobilitätsmix hinzu. Als Add-On derzeit, nicht als Mobilitäts-Alleinlösung – keine Daueroption für Firmen. Und Unternehmen, die abseits der klassischen Stadt-Carsharing-Gebiete ihr Headquarter haben, gehen leer aus. Da dieser Service zurzeit (noch) nicht flächendeckend zur Verfügung steht. Das Beispiel Japan zeigt Schwachstellen auf. Wie das Branchenblatt Absatzwirtschaft online meldet, mieten Arbeitnehmer dort Autos an – fahren aber nicht. Vielmehr wird das Sharing-Car für Mittagsschlaf und Power-Napping zwischen zwei Terminen genutzt. Oder als mobiles Lager für getätigte Einkäufe. Weitere Mieter nutzen die Autos als mobile Büros, für ungestörte Telefonate oder ein ruhiges Mittagessen. Soweit ist es bei uns nicht, jedoch bleibt für viele Firmen die Frage nach der Verfügbarkeit. Immerhin 21 Prozent der Privatkunden geben dieses laut einer Studie von Simon-Kucher & Partners als Auschlagkriterium an. Zweitbester Wert nach dem Preis mit 27 Prozent. Hier kommt der große Vorteil von Mobility-as-a-Service zum Einsatz: die Kombination verschiedener Mobilitätsprodukte.

Kosten Dienstwagen


Einen Dienstwagen zu kaufen beendet nicht die Kosten. Vielmehr sind dieses lediglich die Anfangs- oder Startkosten. Beim Leasing gilt dasselbe. Hinzu kommt, dass jeder Mitarbeiter ein anderes Mobilitätsverhalten hat. Bedingt durch Position in der Firma, Stellenbeschreibung und Reiselust ist „jede Jeck anders“ wie der Kölner sagt. Ein Mitarbeiter im Außendienst braucht zwingend einen Firmenwagen, um seine Termine wahrzunehmen. Der Leiter des Baustellenprojektes braucht verschiedene Fahrzeuge, um entweder schnell alleine eine Baustelle zu erreichen. Oder einen Neunsitzer wie den Renault Trafic Firmenwagen um das ganze Team mitzunehmen. Ihrem Architekten ist die Parkplatzsuche bei den Stadtterminen wichtig, es muss ein Cityflitzer sein. Hier ein Überblick über Mobilität wie wir sie derzeit kennen.

Ihr Firmenwagen verbraucht jeden Monat Geld, egal ob Sie ihn nutzen oder nicht. Die Versicherung wird fällig, zahlen Sie jährlich oder halbjährlich? Was passiert mit der gekauften Mercedes A-Klasse und dem geleasten Ford Transit für den Warentransport bei Ausfallzeiten? Sie haben keine? Die Zeitschrift HR Performance online meldet, dass 2018 jeder Arbeitnehmer 28,9 Urlaubstage hatte. Im Schnitt, in Baden-Württemberg sind es mehr als 29, in einigen Branchen über 30 Tage. Hinzu kommen die gesetzlichen Feiertage – im Süden bis zu 12 zusätzlich zum Urlaub. Macht für einen Arbeitnehmer 42 Tage, in denen Sie den Firmendienstwagen nicht beruflich nutzen. Anders gesagt: über zwei Monate fehlt Ihnen der Mitarbeiter – die Unterhaltskosten für den Dienstwagen zahlen Sie weiter. Ebenso die Kosten für die Leasing- oder Kreditrate bleibt erhalten. Wollen Sie für ein Auto zahlen, dass ungenutzt auf dem Parkplatz steht? Weitere Kosten, die ein Kauf nicht abdeckt, sind TÜV und Reparatur. Für beides stehen Sie gerade, für jedes Fahrzeug Ihrer Flotte. Während der TÜV alle zwei Jahre übersichtlich-planbare Kosten verursacht, ist das beim Warten und Reparatur anders. Hier sind keine fixen Zahlen kalkulierbar. Bei vielen Kilometern pro Monat und Jahr leidet Ihr vierrädriger Begleiter – Bremsbeläge und -scheiben, Kupplung, Reifen. Die Verschleißteile sind in ständigem Gebrauch – und fallen nicht in die Herstellergarantie. Somit bleiben die Austauschkosten auf Ihrer Ausgabenseite.

Dienstreisen

Die Kosten für Dienstreisen planen Sie extra ein. Ihr Firmenauto in Heilbronn, Hanau oder Halle steht ungenutzt in der Firmengarage. Während Sie auf Auswärtsterminen in Berlin, Bonn oder Buxtehude sind. Oder in Europa, wie viele andere deutsche Unternehmen. Eine Anreise mit dem Auto ist da zu lang ein Flug oder eine Bahnfahrt die schnellere Alternative. Daraus resultieren Zusatzkosten, Sie parken am Flughafen oder Bahnhof zu hohen Kosten für mehrere Tage. Und der Firmenwagen steht ungenutzt herum. Wenn Sie mit dem Taxi anreisen entstehen ebenso zusätzliche Kosten. Und Sie buchen an Ihrem Zielort ein Mietauto.

Taxikosten

Fragen Sie Ihren Controller, wie viele Taxikosten Monat per Monat bei Ihnen in der Firma entstehen – trotz eigenem Fuhrpark. Ein Termin hier, ein anderer dort, das summiert sich. Für Sie und Ihre Mitarbeiter ist es das Wichtigste, auf Dienstreisen mobil zu bleiben. Da wird eine Busfahrt inklusive Umsteigens zum Kunden zu einem Zeitverlust, für den Sie keine Ressourcen haben. Denn Zeit ist Geld. Mit dem Taxi schaffen Sie und Ihr Team mehr Termine, wenn Sie in Madrid bei verschiedenen Orten sind. Das Planungsbüro in der Innenstadt, die passende Baustelle außerhalb, die Sie besuchen.

KOSTENRECHNUNG MIT MOBILITY-AS-A-SERVICE

Der große Vorteil von MaaS liegt darin, dass Sie und Ihr Unternehmen flexibel bleiben. Gerade im städtischen Raum spart ein Mobilitätsmix Zeit, Kosten und bindet die Mitarbeiter nicht an lange Fahrstrecken. Jeder Mitarbeiter legt hierbei seinen eigenen Mobilitätsmix fest. Das schafft Mitarbeitermotivation, nimmt den Mitarbeiter in die Verantwortung und ist Ihr großes Plus bei Einstellungen. Welcher Konkurrent bietet seinen Mitarbeitern diese Auswahl? Arbeitgeber-Attraktivität ist ein wichtiger Bestandteil des Recruitings und wird wichtiger als zuvor. Das Budget und die Festsetzung des Budgetrahmens bleiben bei Ihnen, der Mitarbeiter bleibt in diesem Soll. Bei MaaS by Sixt kann sich der Mitarbeiter, der für einen Dienstwagen qualifiziert ist, freiwillig für ein kleineres Fahrzeug entscheiden. Das ersparte Budget geht zurück in den Budgettopf. Oder er setzt es für Urlaubsreisen ein, Ihre Wahl.

Neben dem motivierten und sparsameren Mitarbeiter merken Sie Ihre neue Mobilität mit Mobility-as-a-Service direkt in der Firmenkasse. Keine Ausfallzeiten durch Urlaub, Krankheit, keine ungenutzt im Fuhrpark stehenden Fahrzeuge: Pay as you use ist hier die Devise. Das Schlagwort der Generation Z, den Nach-Millennials. Ihre Firma wird zukunftsfähig, das Auto wandelt sich vom Statussymbol zum Teil der mobilen Freiheit.

Außer wirtschaftlichen Vorteilen gibt es Gründe auf nachhaltiger Ebene. Sie haben einen Fuhrpark mit e-Cars, alle elektronisch? Nutzen Sie das Mobilitätsbudget als „Reichweitenverstärker“ um längere Fahrten zu meistern. Es gibt die verschiedensten Arten, MaaS einzusetzen.

Optimieren Sie Ihre Prozesse! Mit MaaS by Sixt. Sie erhalten eine detaillierte Aufstellung des monatlichen Verbrauchs des Budgets auf jeden Mitarbeiter aufgeschlüsselt. Alle Taxifahrten, Mietwagenkosten, Carsharing – ein perfekter Überblick. Ihr Controller liebt Sie schon jetzt für die übersichtliche und einmalige Übersicht! Kein Warten auf letzte Belege mehr, kein ewiges Suchen zwischen unzähligen Belegen. Ihr Mitarbeiter liebt Sie genauso, da seine Mobilitätsabrechnungen ein Kinderspiel sind, er muss sich um nichts mehr kümmern.

UND SO FUNKTIONIERT MAAS BY SIXT

  1. Jeder Mitarbeiter, der Anrecht auf einen Mietwagen oder Mobilität hat, definiert seinen Mobilitätsstil und -bedarf. Das Unternehmen errechnet das Budget und teilt jedem Mitarbeiter einen monatlichen Betrag für Mobilität zu.
  2. Der Mitarbeiter verwendet das Budget für Mietwagen, Taxialternativen und Carsharing sowie die SIXT Produkte in über 60 Ländern.
  3. Das Budget wird nach und nach verbraucht, nach dem Prinzip pay as you use. Ungenutztes Budget bleibt und die Firma setzt es anders ein oder der Mitarbeiter erhält es als Bonus für Urlaubsfahrten.
  4. Einmal per Monat erfolgt das große Abrechnen: Das Unternehmen erhält eine Datei und kann jedem Mitarbeiter den Verbrauch zuweisen. Kein Sammeln an Quittungen, warten auf Mitarbeiter oder Ähnlichem.

Hier geht es zum neuen Trend und mobil in die Zukunft. Wir sagen: aufspringen und immer mobil durchstarten! Unsere verfügbaren Fahrzeugklassen, Marken und Modell finden Sie hier: Zur Firmenkunden-Flotte.

Die besten Apps für Ihre Dienstreise

Ihr Smartphone kann viel mehr, als andere anzurufen, SMS zu schreiben oder Handygames spielen. Auf Dienstreisen ein wertvoller Begleiter erleichtern Ihnen diese Apps Ihren Tag.

Vorsicht: Bitte beachten Sie vor der Installation einer App, dass Sie sich die Datenschutzbedingungen und Sicherheitsstandards des jeweiligen Anbieters anschauen. Hilfreich sind die Rezensionen anderer Nutzer der App.

IMMER GUT ANKOMMEN

Klar, Google Maps navigiert Sie ans Ziel – und kostet Sie keinen Cent. Navigationsgeräte sind in vielen Firmenmietwagen bereits eingebaut – oder Sie mieten diese kostengünstig hinzu. Navigationsapps gibt es wie Sand am Meer, in den verschiedensten Ausführungen, inklusive Tankstellenanzeige, offline-Funktion – oder Spurassistenten. Hier stellen wir Ihnen ein paar vor.

Waze

Die Google-Tochter Waze bietet im deutschsprachigen Raum seit 2011 Kartenmaterial an. Der Clou: Waze bekommt seine Informationen direkt von den Usern. Diese melden Staus und Baustellen in Echtzeit, schneller als jeder Verkehrsdienst. Und als Nutzer melden Sie Staus und Verzögerungen und helfen anderen aus der Waze Community damit weiter.

  • Staus oder Unfälle melden
  • Kein Fahrspurassistenten
  • Kein Offline-Use
  • Kostenlos
  • Viele Einstellungen möglich
  • In-App Funktionen wie Spotify nutzen
  • Unfälle und Staus melden
  • Echtzeit-Informationen

TomTom Go Mobile

Kein Name steht für Navigationsgeräte wie der von TomTom. Da ist es logisch, dass der Anbieter eine App-basierte Version für den User bereitstellt. Offline-Karten, Routen planen, Radarkameras und Verkehrsinformationen in Echtzeit inklusive. Dank der Fahrtdaten von Millionen von TomTom-Nutzern weltweit errechnet das System zuverlässig die beste Route. Und den aktuellsten Stand der Straßenführung.

  • Die App des Navigationsgeräte-Urgesteins
  • Warnen vor Radarkameras
  • Offline-Modus
  • Verfügbar für PKW und LKW
  • Fahrspurassistent
  • Lernprozess bei gefahrenen Routen
  • Pro Monat 75 freie Kilometer, anschließend Monats- oder Jahresabo
  • Ohne Werbung

Google Maps

DIE Karten-App schlechthin. Egal, ob Sie zu Fuß oder mit dem Auto unterwegs sind, Google hat die jeweils beste Route für Sie parat. On oder offline. Bus und Bahn ist als Auswahl möglich, gut wenn Sie direkt in London stehen und zum nächsten Termin hetzen. Und für den Feierabend finden Sie Restaurants, Kinos und Bars in der Nähe Ihres Hotels ebenso wie den nächsten Geldautomaten. Und das weltweit in über 220 Ländern.

  • On- und Offline
  • Breit aufgestellt: Auto, Bus und Bahn, zu Fuß
  • Kostenlos
  • Einfaches Bedienen
  • Planen für eine ganze Gruppe
  • Spurassistent
  • Route speichern
  • Tipps von Ortskundigen nutzen
  • Für ältere Smartphones als schlanke Version „Go“ verfügbar

BANK-APP

Bankgeschäfte sicher und mobil tätigen. Abends im Hotel auf Ihrer Dienstreise noch Rechnungen ausgleichen? Ihren Kontostand prüfen oder die Zahlungen für den gerade geschlossenen Vertrag leisten, kein Problem. Überweisungen funktionieren bei den meisten Banking-Apps, bei Daueraufträgen oder Gutschriftenverbuchung gibt es weniger Anbieter. Ein Vergleich lohnt sich. Welche Funktionen nutzen Sie unterwegs? Wir werfen einen Blick auf Multi-Banking, Bank-Apps für die Sie nicht zwingend ein Konto bei dem jeweiligen Zahlungsinstitut benötigen.

Sparkassen-App

Die Nummer 1 unter den Banking-Apps in Deutschland derzeit. Und mit allen wichtigen Funktionen ausgestattet. Nicht nur für Ihr Sparkassenkonto. Falls Ihre Bank die Funktion unterstützt fügen Sie das entsprechende Konto hinzu und haben alle Finanzen auf einen Blick. Bei Kontoaktivitäten bekommen Sie eine Benachrichtigung auf Ihr Smartphone gepusht und reagieren im Zweifelsfalle sofort. Rechnungen fotografieren Sie ab und nutzen die Fotoüberweisung zum Ausgleich und werten Ihre Umsätze grafisch auf. Und für den Geburtstag der Disponentin sammeln Sie mit der Kwitt-Gruppenfunktion den passenden Betrag ein.

  • Multibanking mit Sparkassen-Konto und/oder unterstützende Finanzinstitute
  • Unbegrenzt Konten hinzufügen
  • Kompletter Übersicht über Finanzen wie Depotbestände und Kreditkartenumsätze
  • Lastschrift, Überweisung, Kontostand, Geldeingänge prüfen
  • Einrichten einer Kwitt-Gruppe für Sammeln der Kollegen (Geburtstage, Hochzeiten,…)
  • Kartensperre, Öffnungszeiten, Terminvereinbarungen
  • Kontowecker via Push-Nachricht bei Aktivitäten

Weitere Banken mit Multibanking-Funktion sind die Volksbank (VR Banking App), die App der comdirect und die 1822direkt. Diese zeichnete das Computer Magazin CHIP als Testsieger in der Kategorie Banking App 2018 aus.

Neben den klassischen Geldinstituten gibt es freie Apps, die Ihnen den Zahlungsverkehr unterwegs erleichtern. Numbrs – Mobile Banking ist für alle mit einem deutschen oder britischen Konto verfügbar.

CHECK24 Finanzmanager

Der Münchner Anbieter vergleicht Flüge, Hotels, Handy und ähnliches – und bietet einen kostenlosen Kontomanager an. Dieser ist speziell für Ihre Finanzen und Versicherungen zuständig – und für Ihren perfekten Überblick. Neben einer Übersicht Ihrer Vertragsdokumente sehen Sie Leistungen und Kündigungsfristen, bei Beitragserhöhungen warnt die App. Sie prüft Einsparpotentiale und schaut nach Optimierungen, bietet eine persönliche Expertenberatung. Neben Fotoüberweisung als nützliches Feature ist eine Haushaltsrechnung vorhanden.

  • Überblick über alle Bankkonten
  • Übersicht Verträge, Kündigungsfristen, Leistungen
  • Warnung bei Beitragserhöhungen
  • Prüfung auf Einsparpotentiale
  • Benachrichtigung bei ungewöhnlichen Transaktionen
  • Fotoüberweisung
  • Haushaltsrechner

Numbrs Multibanking

Der Numbrs-App ist es egal, bei welchen Banken Sie sind, solange es ein deutsches oder britisches Konto ist. Mehr als 3500 Banken werden aktuell unterstützt. Ausgabenkontrolle, Kontostand, Überweisen – die Basis der App. Hinzu kommen Finanzanalysen und Sparpläne, für die jeder User individuelle Pläne anlegt. Ehe Sie zu viel Geld ausgeben warnt Sie die App, kategorisiert in verschiedene Cluster. Ihre mobile Bank bei einer Nicht-Bank, Numbrs ist kein Geldunternehmen, sondern eine reine Softwarelösung für Ihr Business.

  • Kontoverwalten mit mehr als 3500 unterstützenden Banken
  • Einnahmenkontrolle / Ausgabenkontrolle
  • Ausgaben gecluster in Kategorien wie Verkehr, Essen
  • Analysefunktionen
  • Unabhängige Produkte im Money Store wie Versicherungen
  • Sparpläne einrichten auf Basis individueller Ziele

WETTER APP

Welche Kleidung packen Sie für Ihre Dienstreise nach London ein, Regenschirm: ja oder nein?

RegenRadar

Die App von WetterOnline zeigt den aktuellsten RegenRadar für Deutschland, Österreich und die Schweiz an. Bis zu 90 Minuten in die Zukunft und inklusive Pollenflugwarner rüsten Sie sich bestens aus. Legen Sie Ihre persönlichen Wetterfavoriten an, verfolgen Sie den Niederschlag und schauen Sie ob Sie einen Schirm einpacken oder nicht. Für detaillierte Wetterauskunft klicken Sie zu WetterOnline, und die volle Wetterauskunft öffnet sich. Die App ist mit Werbeeinblendungen kostenlos.

  • Aktuelle Echtzeit für Regen
  • Standortbezogen
  • Wetterfavoriten anlegen
  • Detaillierte Karten
  • Weltweite Vorhersage mit WetterOnline

Wettervorhersage

Bei dieser App sagt der Name alles: Wetterdaten pur. Stündliche Prognosen kombiniert mit zusätzlichen nützlichen Angaben wie Sichtverhältnisse, Luftfeuchtigkeit und Sonnenauf- und -untergang.

  • Lokale Wettervorhersage
  • Echtzeit: Regen, Sturm, Schnee und Eis
  • Zusatzinformationen wie Sichtweite, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit
  • Weltweites Wetter
  • Mehrerer Kartenschichten, Pollen, Sturmtracker und Radar über der Map

WeatherBug

Der Weatherbug weiß wie das Wetter ist, ehe Sie aus dem Haus gehen. Schauen Sie nach Echtzeitwetter, stündlicher Vorhersage oder nach dem 10 Tage Trend. Der WeatherBug zeigt Ihnen an, wie die Temperatur ist – und ebenso die gefühlte Temperatur. Niederschlags-Radarkarte, Blitze, Unwetter – sie werden umgehend vorgewarnt. 10.000 professionellen Wetterstationen schaffen eine fundierte Wetteranalyse.

  • Regenradar und Wetterlage in Echtzeit
  • Animierte Blitzkarte und Blitzwarnung per Push-Nachricht
  • Storm Tracker™
  • Ort speichern
  • Verkehr- und Satellitenkarten

PARKPLATZFINDER

Sind Sie es leid, ständig auf Dienstreisen in neuen Städten nach dem Parkplatz zu suchen? Da helfen nützliche kleine Apps weiter. Denn: ein Geschäftstag ist kurz. In der Suchzeit nach einem Parkplatz könnten Sie bereits Angebote schreiben. Oder E-Mails beantworten oder den lange verschobenen Call mit der Disposition erledigen.

ADAC Parkinfo-App

Deutschlands führender Automobilclub weiß was die Mitglieder – und alle anderen Autofahrer – wünschen. Einen Parkplatz, ohne lang zu suchen, ohne sich in den Städten dem Parkleitsystem zu beugen. Großparkplätze, Park and Ride, Parkhäuser mit mehr als 5500 Adressen. Öffnungszeiten und Preise inklusive. Und dank Parkfinder finden Sie auch zu Ihrem Auto problemlos zurück.

  • Adressen Parkhäuser und Parkflächen
  • Anzeige der Parksituation per Karte
  • Schnellste Route zum nächstgelegenen freien Parkplatz
  • Öffnungszeiten und Kosten
  • 60 Städte in Deutschland
  • Onlinemodus only
  • Auto mit integriertem Parkfinder wiederfinden

EasyPark

Mit EasyPark finden Sie nicht nur den richtigen Parkplatz, sie wickeln ebenso die Organisation ab. Parkplatz finden, reservieren und bezahlen in einem, das macht langes Suchen unnötig. Sie zahlen bargeldlos mit Ihrem Smartphone, starten, stoppen und verlängern Ihre Parkzeit in der App. In über 200 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

  • Parkplatz finden
  • Parken verwalten
  • Bargeldlos zahlen
  • Smartphoneparken in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Keine abgelaufenen Parktickets mehr
  • Autostandort merken

MOBILES FAHRTENBUCH

Ihren Firmendienstwagen nutzen Sie mit 1%-Regelung oder Fahrtenbuch legal privat. Während die 1-Prozent-Variante sich am Bruttolistenpreis des Fahrzeugs die Steuerabgaben errechnet, sparen Sie mit dem Fahrtenbuch Steuern und Geld. Mit mehr Aufwand, eigentlich. Denn die Zeiten einer Kladde mit Kugelschreiber im Handschuhfach sind vorbei, einfacher geht es mit den mobilen Versionen des Fahrtenbuchs.

Vimcar

Vimcar bietet eine einfache Nutzung: Sie installieren einmalig einen Protokoll-Stecker und fahren los. Dieser Stecker übermittelt die Strecken und Kilometer an die App. Dort markieren Sie diese innerhalb von 7 Tagen als Privat, Beruflich oder Arbeitsweg. Vimcar erstellt Ihnen Ihr lückenloses und vollständiges Fahrtenbuch, nachträglich nicht manipulierbar. Wenn Sie privat kurz zum Sport wollen nehmen Sie Ihr Smartphone nicht mit. Der Stecker überträgt die GPS-Daten dank eingebauter SIM-Karte. Finanzamt-konformer Export des Fahrtenbuchs ermöglicht schnelles Bearbeiten. Ihnen obliegt das ordnungsgemäße Führen des Fahrtenbuchs. Das Anerkennen obliegt dem Ermessen des Finanzamtes.

Allerdings benötigen Sie die Vimcar App Original Hardware von Vimcar in Form des Fahrtenbuchsteckers. Nähere Informationen unter https://vimcar.de/.

  • Ohne Smartphone nutzen mit Protokoll-Stecker
  • Fahrten antreten und per App Art zuweisen
  • Automatisches Übertragen jeder Fahrt in die App
  • Adressbuch nutzen für Geschäftsfahrten
  • 10 Jahre aufbewahrtes verschlüsseltes Backup
  • Export des Fahrtenbuchs für flexiblen Zeitraum für das Finanzamt

SquareTrip Fahrtenbuch

Installieren, registrieren und loslegen. Bei SquareTrips Fahrtenbuch erstellen Sie ein Auto-Profile, geben einmalig den Kilometerstand ein und den Rest erledigt die App. Nach Flottengröße legen Sie ein Profil pro Fahrzeug an. Sobald Sie starten zeichnet die App automatisch die Strecke auf, Sie ordnen diese später zu: Arbeitsweg, Privat, Betriebsfahrt. Einmal gespeichert lernt die App Ihre Strecken einzuschätzen und schlägt Ihnen die richtige Kategorie beim nächsten Drive vor.

  • Automatisches Erkennen von Autofahrten, U-Bahn, Bahn
  • Übersichtliche Darstellung der Fahrten
  • Ein Login über mehrere Smartphones nutzbar
  • Kategorisieren der Fahrten mit Erinnerungsfunktion
  • Report für das Finanzamt nur in der kostenpflichtigen Pro-Version

TANKEN

Benzinpreis.de

Die App aus der Community: benzinpreis.de ist ein Webprojekt, das auf Nutzer zurückgreift. Daten, Statistiken, internationale Preise, alles abrufbar. Sie planen vor Ihrer Messe in Stockholm, den Betrag für Ihre Mobilität ein. Die aktuellen Daten sind von der MTS-K der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe herausgegeben. Inklusive Benzinpreiskarte und Ortsuche. Praktisch für Grenzfahrer ist der Benzinpreis- und Umwegrechner. Lohnen sich die Kilometer bis Tschechien bei welcher Ersparnis?

  • Navigationsklick
  • Tank-Ampel sagt Ihnen ob es ein guter Tankzeitpunkt ist
  • Anzeige Durchschnittspreis, Maximalpreis, Minimalpreis
  • Preisangaben von der MTS-K

Clever tanken

Das Original seit 1999. Für Vielfahrer und sparsame Autofahrer mit Preisalarm per Push-Nachricht. Die Magic Map zeigt Ihnen die Tankstellen in Ihrem Umkreis, Preise basieren auf der Markttransparenzstelle (MTS-K). Sie fahren Strecken mehrmals? Legen Sie sich Favoriten an. Und wenn Sie mit einem E-Auto unterwegs sind nutzen Sie die clever-laden-Funktion. Die Öffnungszeiten Ihrer Wunschtankstelle gibt es obendrein.

  • Preisalarm per Push-Nachricht
  • Kartenanzeige mit Magic Map
  • Mit clever-laden Zusatzoption für E-Mobility

WEITERE SINNVOLLE APPS

Parkplatzsuche, Wetter, Tanken, es gibt für alles die richtige App. Und viele Anwendungen, die Ihnen das tägliche Business erleichtern, an die Sie bisher nicht dachten. Eine kleine Auswahl unsererseits.

EasyCarWash

Damit fahren Sie sauber beim Kunden vor: die App für Autowäsche. Für die gesamte Flotte, vom PKW über den Kleinbus bis zum Transporter. Die App zeigt alle teilnehmenden Waschanlagen in der Nähe und den Weg dorthin. Das Zahlen erfolgt bargeldlos mit dem Smartphone. Das erspart Ihnen das Anstehen an der Kasse. Und bei Ihrer Lieblingswaschstraße richten Sie sich eine Flatrate ein.

Bußgeldrechner

Die App für alle, die sofort wissen wollen, was es kostet. Die Ampel war vielleicht doch nicht mehr ganz so orange wie gedacht? Die 30er Zone doch noch nicht vorbei und Sie sind geblitzt worden? Dann ermittelt diese App sofort die Folgen und Kosten.

Toilet Finder

Auf Dienstreisen bewegen Sie sich oft auf fremden Terrain – für menschliche Bedürfnisse bietet sich diese App an. Sofort das nächstgelegene WC finden, mit weltweitem Service. Mehr als 150.000 stille Örtchen, kostenlose Toiletten, behindertengerechte WCs und von Nutzern mit 5 Sternen bewertete Plätze. Die Nutzerbasierte App lebt davon, dass ständig User neue WCs hinzufügen.

BelegManager-App

Kennen Sie das auch: nach der Dienstreise eine reine Zettelwirtschaft mit Belegen. Einfacher ist es mit dieser App. Fotografieren Sie Ihre Belege und speichern Sie in Ihrem Steuertipps.de-Kundenkonto kostenlos. Sie benötigen keinen Scanner und PC, keine verblassten oder mit Kaffeerändern gesäten Belege mehr.

Von süss zu Plage: Marder. Firmenauto jetzt schützen

Marder gibt es viele, bei uns ist der Steinmarder heimisch – und für Autofahrer ohne Garage ein kleines Ärgernis. Im Hochsommer vom Juni bis einschließlich August ist Paarungszeit. Die niedlichen Biester verirren sich im Auto, winden sich geschmeidig durch Motorenräume und sorgen für Marderschäden.

Grund ist das Revierverhalten, es wird markiert was das Zeug hält. Die neugierigen Marder gelangen in den Motorraum und setzen dort ihre Duftmarke. Diese fordert andere Marder heraus: Sie wollen das Revier besetzen oder ihr Revier verteidigen. Um die Duftmarken zu entfernen, beißen sie daraufhin – und der Autofahrer hat defekte Schläuche, Zündkabel und Dämmmaterial. Gegen die spitzen Zähne wächst kein Kraut, Bremsschläuche und Elektrokabel gehen kaputt.

BERUFSPENDLER ODER GESCHÄFTSREISENDE BETRIFFT DIESES UMSO MEHR

Sie fahren gegebenenfalls ein „markiertes“ Auto und parken dieses direkt im Revier anderer Nager. Marderbisse sind die Folge – und kann zu Motorschaden führen. Sie benötigen einen Ersatzwagen oder warten auf den Pannendienst, wertvolle Zeit, die Ihnen fehlt. Und bei Ihrer eigenen Firmenkunden-Flotte bleiben Ihnen Selbstbeteiligungskosten und die folgende höhere Versicherungsrate.

Wenn Ihr Auto einen Marder Biss erwischt, hilft Ihnen die Sixt Autovermietung gerne kurzfristig weiter. Mieten Sie sich als Ersatz einen günstigen Kleinwagen, wie den VW Polo oder den Audi A1. Oder Sie gönnen sich als Ausgleich für den Ärger einen soliden Mercedes-Benz E200 oder den VW T-Roc.

DER BESTE MARDERSCHUTZ FÜRS AUTO?

Vom WC-Stein im Kühlerraum über mit Tierhaaren gefüllte kleine Säckchen, stinkende Pasten, Mottenkugeln oder Maschendraht – wenn es um ihre motorisierten Freunde geht, gibt es für Autofahrer keine Grenzen. Doch was schützt am besten vor den listigen Angriffen?

Ultraschall

Klingt teuer – ist es nicht. Ab 30 Euro gibt es Geräte, die dem Marder zu schaffen machen. Der kleine Racker hört besser als wir, das nutzen Ultraschallgeräte aus. Es erfolgt kein direkter Kontakt zum Marder. Der Ultraschall schützt den Bereich rund um Ihren Firmenwagen, die richtige Aufstellposition ist hier das A und O. Fachwissen benötigen Sie nicht, Die Schallwellen stören Sie nicht. Achten Sie auf eine Frequenz von 20 bis 40 kHz, somit sind Sie auf der sicheren Seite. Niedrigere Frequenzen können von Kleinkindern und Jugendlichen wahrgenommen werden. Die Frequenz des Gerätes muss eine Wechselfunktion besitzen, da der Marder immunisiert und sein altes Verhalten an den Tag legt. Schlussendlich sollten Sie ein Gerät mir einer Zeitschaltuhr verwenden, um Strom zu sparen. Die Marder sind als nachtaktive Tiere tagsüber keine Gefahr.

  • kostengünstig
  • keine Beeinträchtigung Mensch
  • leicht aufzubauen
  • Marder wird nicht verletzt
  • Wirksamkeit nicht erwiesen
  • Hindernisse blockieren Strahlen
  • Gerätequalität unterschiedlich
  • teilweise Stromversorgung benötigt

Marderschutzgitter

Eines der ältesten Mittel gegen Marderschäden ist das Mardergitter. Die Methode ist simpel und es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Ein einfaches dichtgewebtes Metallgitter, auf das Sie mit den Vorderreifen parken, verhindert, dass der ungewünschte Besucher in den Motorraum gelangt. Die nachtaktiven Nager meiden unfesten Boden und bleiben fern ist die These hinter der Methode.

  • Mardergitter günstig
  • kann selbst gebaut werden
  • einfache Anwendung

  • Wirksamkeit nicht erwiesen
  • vor jedem Parken auslegen

Marderfallen

Eine Möglichkeit, dem Marder zu Leibe zu rücken besteht im Aufstellen einer Marderfalle für Autos. Wir raten von dieser Methode ab. Der Marder unterliegt als Haarwild dem Jagdgesetz, er darf in der Aufzuchtszeit der Jungen nicht gejagt werden. Je nach Bundesland benötigen Sie eventuell einen Jagdschein, um einen Marder zu fangen. Aus Tierschutzgründen dürfen Sie nur Lebendfallen verwenden und müssen diese zweimal täglich kontrollieren. Neben Bußgeldern, die auf Sie zukommen, leiden die Tiere unnötig. Marder sind nicht besonders oder streng geschützt, wie beispielsweise Igel, dennoch ist der Marder als Wildtier ein wertvoller Bestandteil der Natur.

Chemische Mittel

Oft ein einfacher Weg zur Problemlösung: der Griff in den Chemiebaukasten. Anti-Mardersprays gibt es unzählige auf dem Markt. Die Wirksamkeit ist nie verifiziert worden, vielmehr ist in den Kundenbewertungen das Gegenteil zu lesen.

Marderabwehr Elektroschock

Klingt brachial, ist es aber nicht. Bei der Elektroschock-Abwehr bauen Sie in Ihren Motorraum ein Gerät an die Batterie ein. Dieses funktioniert wie ein Elektro-Weidezaun: Sobald der Marder in den Motorraum eindringt und dort befindliche Kontaktplatten berührt, bekommt er einen elektrischen Schlag. Dieser ist unangenehm für das Tier, aber gefährdet ihn nicht. Er wird die Flucht ergreifen und vor diesem Marder ist Ihr Auto in Sicherheit. Anders als beim Ultraschall wirkt die Methode gezielter auf den einzelnen Marder ein und beeinträchtigt keine anderen Tiere in der Nähe.

  • hohe Wirksamkeit
  • nur der einzelne Marder betroffen
  • keine Tiergefährdung
  • muss in den Motorraum eingebaut werden
  • immer noch ein Angriff auf das Tier
  • kostspieligere Anschaffung

Hausmittel

Sind nicht erwiesen wirksam. Egal ob WC-Steine, Beutel mit Hundekot, oft tauchen Tipps und Tricks im Internet auf, doch das böse Erwachen folgt recht schnell. Da lohnt es sich auf Ende August zu warten, da ist die Aufzuchtzeit wieder vorbei und bis zum nächsten Jahr ist wieder Ruhe bei den Marderattacken.

Die beliebtesten Firmenautos

Die Wirtschaft wächst und ebenso der Bedarf an Mobilität. Während die Anzahl der Privatzulassungen bei Fahrzeugen im ersten Quartal 2019 zurückging, steigen die Flottenzahlen um mehr als 8 Prozent zum Vorjahr. Laut Marktforschungsinstitut Dataforce im Mai um satte 9,1 Prozent. Da lohnt sich ein genauerer Blick – welche Marken und Modelle sind Dauerbrenner, Neueinsteiger, Lieblinge in deutschen Firmenflotten?

Marken

Wenig überraschend – die Top 3 Marken der beliebtesten Firmenwagen. VW, Audi und BMW positionieren sich bei den Flotten an obersten Positionen, gefolgt von Mercedes-Benz Dienstwagen. Ford und Škoda folgen auf den Plätzen. VW-Tochter Seat konnte sich auf Platz 8 mit stark steigenden Zahlen bugsieren. Ebenso legt Volvo zu und schließt die Top 10. Das Fachmagazin „fimenauto“ und die DEKRA führen seit 1999 jedes Jahr eine Wahl unter den Flotten- und Fuhrparkmanagern durch. Welche Modelle bei Ihnen auf der Wunschliste oben stehen lesen Sie hier – und die Besten der Besten finden Sie natürlich in der Sixt Firmenkunden-Flotte.

Firmenautos

Firmenflotten unterscheiden sich von den Autos der Privatkunden. Ein Opel Corsa findet seltener Eingang in eine Flotte, während die Firmen MPV mit ihren vielen Sitzen gerne nutzen. Da passt das ganze Team in einen der beliebten Firmenwagen. Minivan, Maxivan, Oberklasse-Limousine, wir stellen Ihnen die besten Firmenwagen vor – welchen wollen Sie heute fahren? Kleine und kompakte Dienstwagen sind für Freelancer und Selbstständige in der Stadt das richtige Auto. Wir zeigen Ihnen die besten Stadtflitzer.

SUV

Bei den großen SUV mit einer Länge von über 4,80 Metern schlägt BMW die Konkurrenz um Volvo und Co: der X5 in der Jury aus 157 Experten vorne. Der britische Range Rover Sport schafft es aufs Treppchen ebenso wie das Mercedes GLS Coupé und der Audi Q7. Es folgt VW mit seinem Touareg. Bei den Importautos gehen die meisten Stimmen an den Volvo XC90. Robuste Schwedenpower, bei SIXT in der Flotte!

Midsize SUV werden stetig beliebter – und auch hier hat BMW die Nase eine Spurlänge vorne. Mit dem X3 Firmenwagen lassen sie die Konkurrenz hinter sich. Vize erneut Audi, der Q5 schafft es auf den zweiten Platz der Jury-Wertung vor dem Volvo XC60. Jaguar F-Pace und Mercedes-Benz GLC Dienstwagen machen die beliebten Modelle rund.

gelber Audi Q3 Firmenwagen

In der Compact-SUV-Klasse liegen die Ingolstädter vorne. Der Audi Q3 ist der bei Flottenmanagern beliebteste SUV Firmenwagen seiner Größe vor dem Tiguan von Volkswagen. Ebenfalls beliebt: Mercedes-Benz GLA, Volvo XC40. Der Seat Ateca schafft es ebenso ins Ranking sowie der Jaguar E-Pace.

gelber VW T-Roc

Klein aber oho – heißt es. Das trifft ebenso bei den SUV zu, die „kleineren“ Modelle stehen ihren großen Brüdern und Schwestern in nichts nach. Sieger der Flottenmanager-Jury ist der T-Roc, ein VW Dienstwagen, der erst 2017 auf dem Markt kam. Auf Platz 2 das Schwestermodell Audi Q2 auf gleicher Plattform aufgebaut. Zu den beliebtesten zählen Opels kleiner SUV Crossland X und der Opel Mokka. Ebenfalls gerne gefahren: die SUVs aus Frankreich, mit dem Renault Captur und dem Peugeot 2008.

MPV

Minivans

BMW 2er Active Tourer Firmenwagen

Klein aber oho – heißt es. Das trifft ebenso bei den SUV zu, die „kleineren“ Modelle stehen ihren großen Brüdern und Schwestern in nichts nach. Sieger der Flottenmanager-Jury ist der T-Roc, ein VW Dienstwagen, der erst 2017 auf dem Markt kam. Auf Platz 2 das Schwestermodell Audi Q2 auf gleicher Plattform aufgebaut. Zu den beliebtesten zählen Opels kleiner SUV Crossland X und der Opel Mokka. Ebenfalls gerne gefahren: die SUVs aus Frankreich, mit dem Renault Captur und dem Peugeot 2008.

Maxivans

grauer Mercedes-Benz Vito Passenger Van

Der Sieger bei den Maxivans kommt aus Stuttgart. Mercedes-Benz mit der V-Klasse und dem Vito landet bei der Jury oben. Dicht gefolgt vom Volkswagen T6, dem Ford S-Max und dem Sharan. Bei den Importfahrzeugen ist der Volkswagenkonzern ebenso oben mit dabei: der Seat Alhambra ist der beliebteste Maxivan vor Citroen SpaceTourer. Die perfekten Autos, wenn das ganze Team mitfährt.

Oberklasse Dienstwagen

BMW 7er Firmenwagen

Dieser Name spricht für sich Mit dem 7er BMW verbindet sich Luxus, purer Fahrkomfort und ein stilvolles Auftreten. Zu Recht wählten die Fuhrparkexperten den Münchner Highclass-Dienstwagen zum besten Firmenwagen der Oberklasse. Es folgen die S-Klasse von Mercedes-Benz und der Audi A8.

Obere Mittelklasse

grauer Audi A6 Firmenwagen

Nicht ausschließlich Chefsache: mit den besten Firmenwagen der oberen Mittelklasse fahren alle gut. Die Fachjury sagt, der Audi A6/Avant/A6 Allroad ist hier die Nummer 1. Kopf-an-Kopf auf Platz 2. folgt ein weiterer Bayer, der BMW 5er und der BMW 5er Touring heimsen die zweitbesten Bewertungen ein. Es folgen die Mercedes E-Klasse, der Volvo V90 und der Maserati Ghibli führen das Feld der Importautos an.

Mittelklasse

Audi A4 Firmenwagen im Nebel

Bei der Mittelklassewertung geht die Krone ebenfalls nach Ingolstadt: der Audi A4 liegt hier vorne. Er muss sich die Spitzenposition mit Gruppenbruder VW Passat teilen. Der BMW 3er und BMW 3er Touring liegen gleichauf. Neben dem Audi und VW Modell hat die Volkswagen AG mit dem Skoda Superb noch ein drittes heißes Eisen in den Top 5. Der Skoda ist ebenfalls Sieger bei den Importfahrzeugen.

Kompakt

roter Audi A3 Sportback Firmenwagen

Bei der Kompaktklasse liegt ebenso der Volkswagen-Konzern vorne. Dem Audi A3 als Spitzenreiter folgt der VW Golf. Nur der Ford Focus auf Platz 3 der Dienstwagen unterbricht laut Expertenjury den Lauf, der mit dem Skoda Octavia weitergeht. Der BMW 1er liegt auf dem fünften Platz.

Kleinwagen

VW Polo Firmenwagen

Auch die Kleinen sind begehrt und großartige Firmendienstwagen für die Stadt: schnelles Parkplatzfinden, kleiner Wendekreis, niedriger Verbrauch. All das macht auch den VW Polo aus, Spitzenreiter bei den Kleinwagen. Ihm folgen der Audi A1, der BMW i3 und der Ford Fiesta. Opel Corsa und Seat Ibiza, dieser als bester Importwagen, schlagen die weitere Konkurrenz als Firmenwagen.